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Gericht ist nicht gleich Gericht
in Gottes Gnade/ Errettung-Neu ab August 2023 29.06.2024 21:26von Manfredo •
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Gericht ist nicht gleich Gericht (Joh 5,24)
Gott wird Mensch. Leben und Lehre des Mannes, der Retter und Richter, Weg, Wahrheit und Leben ist.
Jesu Leben und Lehre ist eine Podcastreihe zum bedeutendsten Menschen dieser Welt, sein Leben und seine Lehre und Werke werden anhand der Evangelien dargestellt und erklärt. Wir werden dabei chronologisch vorgehen und jeden Vers der vier Evangelien betrachten.
Gericht ist nicht gleich Gericht (Johannes 5,24)
Johannes 5,24:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt
dem, der mich gesandt hat, ⟨der⟩ hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht,
sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Wenn es hier heißt, dass wir nicht ins Gericht kommen, dann bedeutet das
nicht, dass Gott uns nicht auch einmal nach unseren Werken richten wird.
Man kann das Wort Gericht, griechisch Krisis, nämlich auf mindestens zwei
Weisen übersetzen. Man konnte damit die Gerichtsverhandlung meinen
oder eben auch das Urteil, das gesprochen wird. Man konnte also genau so
übersetzen mit und kommt nicht in eine Gerichtsverhandlung wie man auch
übersetzen konnte und kommt nicht unter ein Verdammungsurteil.
Früher dachte ich, dass beides wahr wäre, heute sehe ich es etwas anders
und lege den Schwerpunkt auf die Übersetzung Urteil bzw.
Verdammungsurteil.
Ich glaube also, dass wir als Christen kein
Verdammungsurteil zu fürchten haben, aber sehr wohl noch einmal von
Gott für unsere Taten gerichtet werden. Warum denke ich so?
Erstens gibt es Stellen, die davon sprechen, dass Gott jeden Menschen
einmal nach seinen Werken richten wird. So heißt es z.B. in
1. Petrus 1.17
Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach dem Werk jedes einzelnen,
so führt euren Wandel in Furcht, solange ihr euch hier als Fremdlinge aufhaltet.
Oder
Prediger 12,13-14:
13 Das Endergebnis des Ganzen lasst uns hören: Fürchte Gott und
halte seine Gebote! Denn das ⟨soll⟩ jeder Mensch ⟨tun⟩.
14 Denn Gott wird jedes
Werk, es sei gut oder böse, in ein Gericht über alles Verborgene bringen.
Gott spricht also davon, dass alle Menschen – Christen wie Nichtchristen –
auf ein Gericht zusteuern.
Petrus benützt dieses Wissen als Begründung für
ein gottesfürchtiges Leben und auch für Salomo ist das Wissen um Gottes
Gericht, die Begründung für ein Leben nach den Geboten Gottes.
Und der Schreiber des Hebräerbriefes kann lapidar formulieren:
Hebräer 9,27
Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach
aber das Gericht.
Gericht ist also etwas, auf das jeder Mensch zusteuert.
Ein zweiter Grund, warum ich glaube, dass die Übersetzung
Verdammungsurteil besser ist als die Übersetzung Gericht, die uns zu schnell
an einen Prozess denken lasst,… ein zweiter Grund findet sich in den Texten,
die ganz klar davon sprechen, dass Gott uns als Christen richten wird.
Schauen wir uns die besten drei Texte an:
2 Korinther 5,9-10
9 Darum suchen wir auch unsere Ehre darin, dass wir ihm wohl gefallen, sei es daheim oder nicht daheim.
10 Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.
Hier wird deutlich, dass wir als Christen einmal vor dem Richterstuhl Christi
gerichtet werden. Und Gericht ist – ich habe das schon öfter gesagt - …
Gericht ist immer nach Werken.
Das, was wir in diesem Leben, durch den Leib, getan haben, es sei Gutes oder Böses, wird von dem Herrn Jesus
gerichtet werden.
Es ist deshalb auch für Christen wichtig, dass sie das Gute tun.
Römer 14,10
Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was
verachtest du deinen Bruder? Denn wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes
gestellt werden.
Hier geht es um den Umgang von Geschwistern in der Gemeinde. Christen
mit einem schwachen, d.h. engen Gewissen treffen auf solche, die ein starkes
d.h. weites Gewissen haben. Und jetzt geht es darum, dass wir in der
Gemeinde liebevoll miteinander umgehen.
Es gibt Dinge, die sind keine Sünde, sondern sie werden von Christen einfach
nur unterschiedlich bewertet. Und im Blick auf solche Ding gilt es, dass wir
einander nicht richten und einander nicht verachten.
Warum? Denn wir werden alle vor den
Richterstuhl Gottes gestellt werden. Das ist der Grund, warum wir heute
liebevoll in der Gemeinde miteinander umgehen sollen.
Und eine letzte Stelle, die besonders eindrücklich ist. Paulus beschreibt
zuerst seinen eigenen Dienst in Korinth. Der Apostel hat als Baumeister ein
Fundament, einen Grund gelegt. Er hat den Korinthern das Evangelium von
Jesus Christus gebracht. Die Korinther müssen jetzt auf diesem Grund bauen.
1Korinther 3,12-13
12 Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut,
13 so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben.
Feuer ist hier ein Bild für das Gericht. Paulus spricht davon, dass die
Verantwortlichen in der Gemeinde auf das Fundament, das er gelegt hat,
eine Gemeinde bauen. Und er spricht davon, dass ihr Werk von Gott im
Feuer, d.h. im Gericht geprüft werden wird. Es ist Gott also wichtig, was wir
zum Gelingen und zum Fortschritt unserer Gemeinde beitragen.
1Korinther 3,14-15
14 Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen;
15 Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.
Wer gut mit an der Gemeinde baut, der wir Lohn empfangen. Wer das nicht
tut, der wir Schaden leiden… Was auch immer das genau bedeutet.
Aber, und das ist wichtig – er selbst wird gerettet werden. Aber ebenso wie durchs
Feuer. Er wird also auf ein Leben zurückblicken, dessen Ergebnisse in der
Ewigkeit nicht von Bedeutung sind. Wie Holz, Heu und Stroh ist sein
Lebenswerk im Gericht Gottes verbrannt. Und trotzdem wird er selbst als
Person gerettet werden.
Wir kommen also in ein Gericht, unsere Werke werden von Gott beurteilt,
und wir werden nach unseren Werken Lohn empfangen oder Schaden
erleiden, aber dieses Gericht, in das wir kommen, das unsere Werke
beurteilt und das als Richterstuhl Christi oder Richterstuhl Gottes
bezeichnet wird, dieses Gericht betrifft nicht unsere Errettung.
Unsere Errettung ist und bleibt durch den Glauben.
Und weil es für mich inzwischen klar ist, dass wir in einen Gerichtsprozess
kommen werden, Jesus aber in Johannes 5 davon spricht, dass wir nicht ins
Gericht kommen, deshalb erlaube ich mir, das griechische Wort, das dort
steht, Krisis, mit Verdammungsurteil zu übersetzen. So wie es auch in dieser
modernen Übersetzung der Fall ist:
Johannes 5,24
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.
Anwendung
Was können wir jetzt tun?
Du konntest dir überlegen, wie Gott dein gegenwärtiges Leben als Christ
beurteilen würde. Was von all dem, was du tust, hat Ewigkeitswert?
Der Herr segne dich. Erfahre seine Gnade und lebe in seinem Frieden.
AMEN
https://www.frogwords.de/_media/jesus/po...pisode_148b.pdf
RE: Gericht ist nicht gleich Gericht
in Gottes Gnade/ Errettung-Neu ab August 2023 30.06.2024 11:12von Manfredo •
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Habe in diesem Video sehr viel gelernt,
aber auch das ist Fakt;
Viele Kirchen, Gemeinden predigen Zeitgeist und lehren nicht mehr das, was in der Bibel steht.
Lest das letzte Kapitel der
Offenbarung 22
1 Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes.
2 In der Mitte zwischen ihrer Straße und dem Strom, von dieser und von jener Seite aus, [war] der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt, jeweils eine; und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker.
3 Und es wird keinen Fluch mehr geben; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein, und seine Knechte werden ihm dienen[1]; 4 und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.
5 Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie; und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Abschließende Ermahnungen – »Siehe, ich komme bald!«
→ Offb 1,1-3.7-8
6 Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig; und der Herr, der Gott der heiligen Propheten, hat seinen Engel gesandt, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll.
7 Siehe, ich komme bald![2] Glückselig, wer die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!
8 Und ich, Johannes, bin es, der diese Dinge gesehen und gehört hat; und als ich es gehört und gesehen hatte, fiel ich nieder, um anzubeten vor den Füßen des Engels, der mir diese Dinge zeigte.
9 Und er sprach zu mir: Sieh dich vor, tue es nicht! Denn ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, der Propheten, und derer, welche die Worte dieses Buches bewahren. Bete Gott an!
10 Und er sprach zu mir: Versiegle die Worte der Weissagung dieses Buches nicht; denn die Zeit ist nahe!
11 Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige sich weiter!
12 Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird.
13 Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende[3], der Erste und der Letzte.
14 Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben, an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.
15 Draußen aber sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.
16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und der Spross Davids, der leuchtende Morgenstern.
17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!
18 Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht;
19 und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.
20 Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. – Ja, komm, Herr Jesus!
21 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!
Amen.
Endgericht vs. Richterstuhl Christ – Der entscheidende Unterschied!
in Gottes Gnade/ Errettung-Neu ab August 2023 08.09.2025 23:32von Manfredo •
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Johannes 3,18
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.
Johannes 5,24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.
Johannes 6.47
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben.
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2. Korinther 5,10
Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.
Offenbarung 20, 11–15
Das Endgericht vor dem großen weißen Thron
→ 2Pt 3,7-12; Joh 5,26-29; Apg 17,30-31; Mt 13,38-43
11 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden.
12 Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.
13 Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.
14 Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod.
15 Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.
Römer 14,10
Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden ja alle vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen;
1. Korinther 3,11-15
11 Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
12 Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut,
13 so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben.
14 Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen;
15 wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.
Es geht um Leben oder Tod nach dem irdischen Dasein!
Unterschied Richterstuhl Christi und Endgericht.
1. Der Unterschied zwischen Richterstuhl Christi und Endgericht
Diese beiden Gerichte sind in der Bibel klar voneinander getrennt. Sie richten sich an unterschiedliche Personengruppen, finden zu unterschiedlichen Zeiten statt und haben unterschiedliche Zwecke.
Merkmal Der Richterstuhl Christi (Bema) Das Endgericht (Großer Weißer Thron)
Personen Ausschließlich wiedergeborene Gläubige (die Kirche, alle an Christus Glaubenden) Ungläubige aller Zeiten (Offb 20:5)
Zeitpunkt Nach der Entrückung, im Himmel Am Ende des 1000-jährigen Reiches (Millenniums), - vor dem neuen Himmel und der neuen Erde
Bibelstelle 2. Korinther 5,10; Römer 14,10-12 Offenbarung 20,11-15
Grundlage Werke und Dienst nach der Errettung (nicht für die Errettung selbst) Werke (da sie Christus abgelehnt und ihre Namen - i nicht im Buch des Lebens stehen)
Ergebnis Belohnung oder Verlust (nicht der Verlust des Heils) Verdammnis (der zweite Tod, der Feuersee)
Thema Gnade und Lohn für die Kinder Gottes Gerechtigkeit und Verdammnis für die Gottesferne
Zusammenfassung: Der Richterstuhl Christi ist die Beurteilung des Lebens und Dienstes der Gläubigen für Belohnungen. Das Endgericht ist das endgültige Gericht über Ungläubige wegen ihrer Sünde und ihrer Ablehnung Jesu Christi.
2. Bibelstellen: Gnade allein durch Glauben, nicht durch Werke
Die Bibel lehrt eindeutig, dass die Errettung (die Rettung der Seele vor der Hölle) ein vollkommen freies Geschenk der Gnade Gottes durch den Glauben an Jesus Christus ist und nicht durch eigene gute Werke verdient werden kann.
Epheser 2,8-9: "Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme."
Titus 3,5: "nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit hat er uns gerettet durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes."
Römer 3,28: "So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben."
Galater 2,16: "... doch weil wir wissen, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerecht werden und nicht aus Werken des Gesetzes; denn aus Werken des Gesetzes wird kein Fleisch gerecht."
Römer 4,4-5: "Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht. Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit."
Diese Stellen zeigen unmissverständlich: Der Zugang zum Heil wird einzig durch Glauben an das vollendete Werk Jesu Christi am Kreuz erlangt.
3. Bibelstellen: Belohnung für Werke und Dienst am Richterstuhl Christi
Während Werke nichts zur Errettung beitragen, sind sie entscheidend für die Belohnung und die Position im zukünftigen Reich Gottes. Der Gläubige wird nicht für seine Sünden gerichtet (diese sind durch Christi Blut bereits gesühnt), sondern für seinen Dienst und sein Leben als Christ.
2. Korinther 5,10: "Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder das empfange, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse." (Dies bezieht sich auf den Dienst und die Taten nach der Bekehrung).
1. Korinther 3,11-15: (Die wichtigste Stelle zum Thema Lohn und Verlust)
Grundlage ist Christus (V.11) – das Heil ist sicher.
Der Gläubige baut darauf auf mit verschiedenen Materialien: Gold, Silber, Edelsteine (wertvolle, Gott wohlgefällige Werke) oder Holz, Heu, Stroh (wertlose, fleischliche Werke) (V.12).
V.13-15: "... so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag wird's klar machen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und welches Werk eines jeden das ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch."
Hier ist der Unterschied klar: Es geht um den Lohn oder Schaden (Verlust des Lohns), nicht um den Verlust der Errettung.
Römer 14,10-12: "... denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden ... So wird nun ein jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben."
1. Korinther 9,24-27: Paulus verwendet das Bild eines Wettlaufs um den Siegeskranz (eine vergängliche Belohnung). Er diszipliniert sich selbst, um nach dem Predigen nicht selbst "verwerflich" (d.h. disqualifiziert für den Lohn) zu werden.
2. Timotheus 4,7-8: "Hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben."
Offenbarung 22,12: "Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sein werden."
Zusammenfassung nach Sola Scriptura:
Errettung (Heil) ist allein aus Gnade durch Glauben an Jesus Christus (Sola Gratia, Sola Fide). Werke spielen hierfür keine Rolle.
Belohnung (Lohn) ist basierend auf Werken und Treue im Dienst für Christus nach der Errettung. Diese Werke sind die Frucht und nicht die Wurzel unserer Errettung.
Der Richterstuhl Christi ist, wo Punkt 2 beurteilt wird. Das Endgericht ist das Gericht über die, die Punkt 1 abgelehnt haben.
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