#1

Jesus und die vier Reiter

in Offenbarung 20.02.2021 06:27
von Manfredo | 5.171 Beiträge
zuletzt bearbeitet 20.02.2021 06:29 | nach oben springen

#2

RE: Jesus und die vier Reiter+ Matthäus 24/25

in Offenbarung 20.02.2021 06:44
von Manfredo | 5.171 Beiträge



Sie wirken mysteriös und beängstigend — doch das Geheimnis der apokalyptischen Reiter lässt sich lüften. Die Bibel und die neuzeitliche Geschichte sind der Schlüssel dazu. Und obwohl der Ritt viel Leid für die Menschheit bedeutet, verspricht er auch etwas Gutes. Um das zu verstehen, muss man jedoch zuerst wissen, wer die Reiter sind.

DER REITER DES WEISSEN PFERDES

Die Vision beginnt mit den Worten: „Ich sah, und siehe, ein weißes Pferd; und der darauf saß, hatte einen Bogen; und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus, siegend und um seinen Sieg zu vollenden“ (Offenbarung 6:2).

Wer ist der Reiter? Das erfährt man aus der Offenbarung selbst: „Das Wort Gottes“ (Offenbarung 19:11-13). Dieser Titel gehört Jesus Christus, da er Gottes Wortführer ist (Johannes 1:1, 14). Außerdem wird er „König der Könige und Herr der Herren“ sowie „Treu und Wahrhaftig“ genannt (Offenbarung 19:11, 16). Er hat das Recht und die Macht, als Kriegsherr auszuziehen. Bei ihm sind Korruption oder Machtmissbrauch ausgeschlossen. Doch ein paar Fragen bleiben trotzdem.

Wer gibt Jesus das Recht, Krieg zu führen? (Offenbarung 6:2). Das erfährt man aus einer Vision des Propheten Daniel, in der dem Messias (bezeichnet als „Menschensohn“) „Herrschaft und Würde und Königtum gegeben“ wurde, und zwar von niemand anderem als „dem Alten an Tagen“, Jehova * (Daniel 7:13, 14). Es ist also Gott, der Allmächtige, der Jesus die Macht und das Recht gegeben hat, zu regieren und das Urteil zu vollstrecken. Da die Farbe Weiß in der Bibel oft für Gerechtigkeit steht, ist das weiße Pferd ein passendes Symbol für den gerechten Krieg, den Gottes Sohn führt (Offenbarung 3:4; 7:9, 13, 14).

Wann stürmten die vier Reiter los? Der erste Reiter, Jesus, zog aus, als er eine Krone bekam (Offenbarung 6:2). Jesus wurde nicht direkt nach seiner Himmelfahrt gekrönt, sondern erst später. Die Bibel spricht davon, dass er eine Zeit lang warten musste (Hebräer 10:12, 13). Jesus nannte seinen Jüngern ein Zeichen, an dem sie erkennen könnten, wann diese Wartezeit enden und seine Herrschaft im Himmel beginnen würde: Die Weltverhältnisse würden sich dramatisch verschlechtern. Es würde Kriege, Hungersnöte und Seuchen in großem Ausmaß geben (Matthäus 24:3, 7; Lukas 21:10, 11). Kurz nach Ausbruch des 1. Weltkrieges im Jahr 1914 wurde klar, dass damals genau diese Zeit angebrochen war. Diese schwierige Zeit nennt die Bibel die „letzten Tage“ (2. Timotheus 3:1-5).

Doch wenn Jesus 1914 König geworden ist — warum sind die Weltverhältnisse dann schlechter geworden und nicht besser? Weil Jesus damals nicht auf der Erde zu regieren begonnen hat, sondern im Himmel. Als neuer König führte Jesus (bezeichnet als „Michael“) einen Krieg im Himmel und verbannte den Teufel und seine Dämonen auf die Erde (Offenbarung 12:7-9, 12). Seitdem ist der Teufel außer sich vor Wut; er weiß, dass seine Tage gezählt sind. Bald wird Gott seinen Willen ausführen und sein Urteil an ihm vollstrecken (Matthäus 6:10). Welche Rolle spielen die drei anderen Reiter? Sie bestätigen, dass wir heute in den zuvor erwähnten „letzten Tagen“ leben. Im Gegensatz zum ersten Reiter stehen sie nicht für eine einzelne Person, sondern für Zustände, die die Menschheit förmlich überrannt haben.

DER REITER DES ROTEN PFERDES

„Ein anderes, ein feuerfarbenes Pferd kam hervor; und dem, der darauf saß, wurde gewährt, den Frieden von der Erde wegzunehmen, sodass sie einander hinschlachten würden, und ein großes Schwert wurde ihm gegeben“ (Offenbarung 6:4).

Dieser Reiter steht für Krieg. Interessanterweise nimmt er nicht nur einigen Ländern den Frieden, sondern der ganzen Erde. 1914 brach zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte ein Weltkrieg aus. Nur kurze Zeit später folgte ein zweiter Weltkrieg, der noch verheerender war. Man schätzt die Zahl der Kriegstoten seit 1914 auf über 100 Millionen! Ganz zu schweigen von den unzähligen Schwerverletzten.

Wie groß ist die Gefahr, die in der Neuzeit von Kriegen ausgeht? Zum ersten Mal in der Geschichte ist der Mensch in der Lage, sich selbst auszulöschen. Sogar sogenannte Friedensorganisationen wie die Vereinten Nationen konnten das rote Pferd und seinen Reiter nicht aufhalten.

DER REITER DES SCHWARZEN PFERDES

„Ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd; und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. Und ich hörte eine Stimme, als ob sie inmitten der vier lebenden Geschöpfe sagte: ‚Einen Liter Weizen für einen Denar und drei Liter Gerste für einen Denar, und das Olivenöl und den Wein beschädigt nicht‘ “ (Offenbarung 6:5, 6).

Dieser Reiter steht für Hunger. Die Lebensmittelknappheit wäre so groß, dass ein Liter Weizen einen Denar kosten würde — damals ein ganzer Tageslohn! (Matthäus 20:2). Mit dem gleichen Geld könnte man drei Liter Gerste kaufen, die als minderwertigeres Getreide galt. Kaum vorzustellen, wie man unter solchen Umständen eine Familie ernähren sollte! Die Menschen wurden außerdem dazu angehalten, mit anderen Grundnahrungsmitteln äußerst sparsam umzugehen — stellvertretend dargestellt durch Olivenöl und Wein.

Gibt es Beweise dafür, dass der Reiter des schwarzen Pferdes seit 1914 unterwegs ist? Absolut! Man schätzt die Zahl der Hungertoten im 20. Jahrhundert auf 70 Millionen! In einem Bericht hieß es: „Mehr Menschen sterben jährlich an Hunger als an Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen.“ In einem anderen Bericht hieß es, dass „805 Millionen Menschen — rund jeder Neunte der Weltbevölkerung — im Zeitraum von 2012 bis 2014 chronisch unterernährt waren“. Trotz vieler aufrichtiger Bemühungen, die Lage zu verbessern, stürmt der Reiter des schwarzen Pferdes unaufhaltsam weiter.

DER REITER DES FAHLEN PFERDES

„Ich sah, und siehe, ein fahles Pferd; und der darauf saß, hatte den Namen Tod. Und der Hades folgte dicht hinter ihm. Und es wurde ihnen Gewalt über den vierten Teil der Erde gegeben, um mit einem langen Schwert und mit Lebensmittelknappheit und mit tödlicher Plage und durch die wilden Tiere der Erde zu töten“ (Offenbarung 6:8).

Der vierte Reiter steht für Seuchen und andere Todesursachen. Kurz nach 1914 forderte beispielsweise die Spanische Grippe Todesopfer im zweistelligen Millionenbereich. Vermutlich gab es rund 500 Millionen Infizierte — jeder dritte damals lebende Mensch!

Aber die Spanische Grippe war erst der Anfang. Schätzungen zufolge starben im 20. Jahrhundert über 300 Millionen an Pocken. Und obwohl die Medizin große Fortschritte gemacht hat, fordern Aids, Tuberkulose und Malaria bis heute Millionen Opfer.

Die drei Reiter bringen alle das Gleiche: den Tod, ob durch Krieg, Hunger oder Seuchen. Und der Hades, also das Grab, verschlingt die Opfer — erbarmungslos und unaufhaltsam.

EINE STRAHLENDE ZUKUNFT!

Die schlimmen Zeiten werden bald vorbei sein. Es hieß ja: Jesus „zog aus, siegend“ — die Verbannung des Teufels aus dem Himmel im Jahr 1914 war erst der Anfang. Jesu endgültiger Sieg steht noch bevor (Offenbarung 6:2; 12:9, 12). Bald wird Jesus im Krieg von Harmagedon den Einfluss des Teufels und auch seine Handlanger auf der Erde beseitigen (Offenbarung 20:1-3). Jesus wird nicht nur den Ritt der anderen drei Reiter beenden, sondern auch all das Übel wiedergutmachen, für das sie verantwortlich sind. Wie? Die Bibel gibt die Antwort.

Statt Krieg wird es Frieden geben. Von Jehova heißt es: „Kriege lässt er aufhören bis an das äußerste Ende der Erde. Den Bogen zerbricht er, und den Speer zersplittert er“ (Psalm 46:9). Wer den Frieden liebt, wird die größte Freude an „der Fülle des Friedens“ haben (Psalm 37:11).

Statt Hunger wird es Überfluss an Nahrung geben. „Es wird Fülle an Getreide auf der Erde geben; auf dem Gipfel der Berge wird Überfluss sein“ (Psalm 72:16).

Das Leben im Paradies
Jesus wird bald all das Übel wiedergutmachen, für das die anderen drei Reiter verantwortlich sind

Statt Seuchen und Tod wird jeder vollkommen gesund sein und ewig leben können. Gott „wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer noch Geschrei noch Schmerz mehr sein“ (Offenbarung 21:4).

Als Jesus auf der Erde war, gab er einen begeisternden Vorgeschmack auf das Leben unter seiner Herrschaft. Er machte sich für den Frieden stark, speiste Tausende durch Wunder, heilte Kranke und brachte sogar Tote wieder zum Leben (Matthäus 12:15; 14:19-21; 26:52; Johannes 11:43, 44).

Der Ritt der apokalyptischen Reiter wird bald enden. Was bedeutet das für das eigene Leben? Jehovas Zeugen beantworten Ihnen das gern direkt aus der Bibel.


https://www.bibleserver.com/SLT.EU/Matth%C3%A4us24

Die Endzeitrede Jesu auf dem ÖlbergKapitel  24 – 25

1 Und Jesus trat hinaus und ging vom Tempel hinweg. Und seine Jünger kamen herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen.
2 Jesus aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird![1]
3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?

Verführungen und Nöte in der Endzeit
4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, dass euch niemand verführt!
5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.
6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende.
7 Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen.
8 Dies alles ist der Anfang der Wehen.
9 Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehasst sein von allen Heidenvölkern um meines Namens willen.
10 Und dann werden viele Anstoß nehmen, einander verraten und einander hassen.
11 Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen.
12 Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten.
13 Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.
14 Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen.

Die große Drangsal
15 Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch den Propheten Daniel geredet wurde,[2] an heiliger Stätte stehen seht (wer es liest, der achte darauf!),
16 dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
17 wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinab, um etwas aus seinem Haus zu holen,
18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, um seine Kleider zu holen.
19 Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen!
20 Bittet aber, dass eure Flucht nicht im Winter noch am Sabbat geschieht.
21 Denn dann wird eine große Drangsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird.
22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen sollen jene Tage verkürzt werden.
23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus, oder dort, so glaubt es nicht!
24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.
25 Siehe, ich habe es euch vorhergesagt.
26 Wenn sie nun zu euch sagen werden: »Siehe, er ist in der Wüste!«, so geht nicht hinaus; »Siehe, er ist in den Kammern!«, so glaubt es nicht!
27 Denn wie der Blitz vom Osten ausfährt und bis zum Westen scheint, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.
28 Denn wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.

Das Kommen des Menschensohnes
29 Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden.
30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.
31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Windrichtungen her, von einem Ende des Himmels bis zum anderen.
32 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.
33 Also auch ihr, wenn ihr dies alles seht, so erkennt, dass er nahe vor der Türe ist.
34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.
35 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Ermahnung zur Wachsamkeit
36 Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.
37 Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein.
38 Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging,
39 und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.
40 Dann werden zwei auf dem Feld sein; der eine wird genommen, und der andere wird zurückgelassen.
41 Zwei werden auf der Mühle mahlen; die eine wird genommen, und die andere wird zurückgelassen.
42 So wacht nun, da ihr nicht wisst, in welcher Stunde euer Herr kommt!
43 Das aber erkennt: Wenn der Hausherr wüsste, in welcher Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.
44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.
45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, damit er ihnen die Speise gibt zur rechten Zeit?
46 Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.
47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.
48 Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen spricht: Mein Herr säumt zu kommen!,
49 und anfängt, die Mitknechte zu schlagen und mit den Schlemmern zu essen und zu trinken,
50 so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt,
51 und wird ihn entzweihauen und ihm seinen Teil mit den Heuchlern geben. Da wird das Heulen und Zähneknirschen sein.

https://www.bibleserver.com/SLT.EU/Matth%C3%A4us25
Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen

1 Dann wird das Reich der Himmel zehn Jungfrauen gleichen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
2 Fünf von ihnen aber waren klug und fünf töricht.
3 Die törichten nahmen zwar ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit sich.
4 Die klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mitsamt ihren Lampen.
5 Als nun der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht aus, ihm entgegen!
7 Da erwachten alle jene Jungfrauen und machten ihre Lampen bereit.
8 Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen!
9 Aber die klugen antworteten und sprachen: Nein, es würde nicht reichen für uns und für euch. Geht doch vielmehr hin zu den Händlern und kauft für euch selbst!
10 Während sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen.
11 Danach kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf!
12 Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht!
13 Darum wacht! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher der Sohn des Menschen kommen wird.

Das Gleichnis von den anvertrauten Talenten
14 Denn es ist wie bei einem Menschen, der außer Landes reisen wollte, seine Knechte rief und ihnen seine Güter übergab.
15 Dem einen gab er fünf Talente, dem anderen zwei, dem dritten eins, jedem nach seiner Kraft, und er reiste sogleich ab.
16 Da ging der hin, welcher die fünf Talente empfangen hatte, handelte mit ihnen und gewann fünf weitere Talente.
17 Und ebenso der, welcher die zwei Talente [empfangen hatte], auch er gewann zwei weitere.
18 Aber der, welcher das eine empfangen hatte, ging hin, grub die Erde auf und verbarg das Geld seines Herrn.
19 Nach langer Zeit aber kommt der Herr dieser Knechte und hält Abrechnung mit ihnen.
20 Und es trat der hinzu, der die fünf Talente empfangen hatte, brachte noch fünf weitere Talente herzu und sprach: Herr, du hast mir fünf Talente übergeben; siehe, ich habe mit ihnen fünf weitere Talente gewonnen.
21 Da sagte sein Herr zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; geh ein zur Freude deines Herrn!
22 Und es trat auch der hinzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Talente übergeben; siehe, ich habe mit ihnen zwei andere Talente gewonnen.
23 Sein Herr sagte zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; geh ein zur Freude deines Herrn!
24 Da trat auch der hinzu, der das eine Talent empfangen hatte, und sprach: Herr, ich kannte dich, dass du ein harter Mann bist. Du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;
25 und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Siehe, da hast du das Deine!
26 Aber sein Herr antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe?
27 Dann hättest du mein Geld den Wechslern bringen sollen, so hätte ich bei meinem Kommen das Meine mit Zinsen zurückerhalten.
28 Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat!
29 Denn wer hat, dem wird gegeben werden, damit er Überfluss hat; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.
30 Und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird das Heulen und Zähneknirschen sein.

Das Gericht über die Heidenvölker
31 Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen,
32 und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet,
33 und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.
34 Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!
35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt;
36 ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.
37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben?
38 Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet?
39 Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen?
40 Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!
41 Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!
42 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben;
43 ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht!
44 Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient?
45 Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan!
46 Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.



„Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.“

MATTHÄUS 24, 2

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11:25 Jesus sagte: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, obwohl er tot ist, der wird leben. 11:26 Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?
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