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Wer war Jesus, bevor er geboren wurde? Die erstaunliche Wahrheit enthüllt

in Bibelstudium 26.03.2025 23:20
von Manfredo | 5.171 Beiträge



In diesem Video werden wir eines der faszinierendsten Geheimnisse der Bibel erforschen: die Existenz und die Bestimmung Jesu, bevor er auf die Erde kam. Durch eine tiefgehende Analyse der Schriften und erstaunliche Offenbarungen entdecken wir Wahrheiten, die über Jahrhunderte verborgen geblieben sind, und enthüllen die Verbindung zwischen dem Göttlichen und der Geschichte auf eine völlig neue Weise.

Die Frage, wer Jesus war, bevor er geboren wurde, wird in der Bibel an mehreren Stellen behandelt, insbesondere im Neuen Testament. Hier sind die wichtigsten Bibelstellen, die Aufschluss über Jesu Präexistenz geben:

1. Johannes 1:1–3, 14
"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. […] Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns."

Diese Stelle identifiziert Jesus als das präexistente "Wort" (griech. Logos), das bei Gott war und selbst göttlicher Natur ist, bevor es Mensch wurde.

2. Johannes 8:58
"Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich."

Jesus beansprucht hier, schon vor Abraham existiert zu haben, und verwendet die göttliche Selbstbezeichnung "Ich bin" (vgl. 2. Mose 3:14).

3. Johannes 17:5
"Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war."

Jesus spricht von einer Herrlichkeit, die er bereits vor der Schöpfung beim Vater besaß.

4. Philipper 2:6–7
"Er, der in Gestalt Gottes war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde den Menschen gleich."

Paulus beschreibt, dass Jesus vor seiner Menschwerdung in göttlicher Gestalt existierte.

5. Kolosser 1:15–17
"Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen worden […] und er ist vor allem, und alles besteht in ihm."

Jesus wird als Schöpfer und präexistent dargestellt.

6. Hebräer 1:2–3, 10–12
"[…] durch den er auch die Welten geschaffen hat […] er, der die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens ist […] Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet."

Jesus wird als ewiger Schöpfer und Abbild Gottes beschrieben.

7. 1. Johannes 1:1–2
"Was von Anfang war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen haben […] das Wort des Lebens […] und das Leben wurde uns offenbart."

Verweist auf Jesu ewige Existenz.

8. Offenbarung 22:13
"Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende."

Jesus beansprucht hier ewige Existenz (vgl. auch Offb 1:8,17).

Zusammenfassung:
Die Bibel lehrt, dass Jesus Christus vor seiner Geburt als Mensch bereits existierte:

Als ewiges Wort Gottes (Joh 1).

Als Schöpfer (Kol 1, Heb 1).

In göttlicher Herrlichkeit (Joh 17, Phil 2).

Als "Ich bin" (Joh 8:58), was auf seine Göttlichkeit hinweist.

Diese Stellen zeigen, dass Jesus nicht erst mit seiner Geburt in Bethlehem begann zu existieren, sondern als Sohn Gottes von Ewigkeit her beim Vater war (vgl. auch Micha 5:1 im AT, das seine ewige Herkunft prophezeit).


Zusammenfassend noch einmal die Kernaussagen:

Jesus war vor seiner Geburt der ewige Sohn Gottes, das Wort (Joh 1) und der Schöpfer (Kol 1).

Er war immer bei Gott (Joh 1:1) und gleich Gott (Phil 2:6).

Seine Menschwerdung war ein freiwilliger Akt der Demut (Phil 2:7).

Wie die Präexistenz Jesu im Alten Testament angedeutet wird


Die Präexistenz Jesu wird im Alten Testament (AT) nicht so explizit gelehrt wie im Neuen Testament (NT), aber es gibt mehrere Andeutungen und prophetische Hinweise, die die frühen Christen (und auch Jesus selbst!) als Hinweise auf seine ewige Natur und sein vorirdisches Dasein verstanden. Hier sind die wichtigsten Stellen:

1. Micha 5:1 – Der ewige Ursprung des Messias
»Du aber, Bethlehem-Ephrata […] aus dir soll mir der hervorgehen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist.«

Der Messias wird als jemand beschrieben, dessen Ursprung »von Ewigkeit her« ist – ein starkes Indiz für Präexistenz.

Das NT bezieht diese Stelle auf Jesus (Mt 2:6; Joh 7:42).

2. Sprüche 8:22–31 – Die Weisheit als personifizierter Vorläufer Christi
In diesem Text spricht »die Weisheit« (hebr. Chokmah) wie eine Person:

»Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege […] Ich war eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, vor den Werken der Erde.« (Spr 8:22–23)

»Ich war bei ihm [Gott] als sein Liebling […] und hatte meine Freude an den Menschenkindern.« (Spr 8:30–31)

Warum sehen Christen hier Jesus?

Im NT wird Jesus als »Gottes Kraft und Gottes Weisheit« (1Kor 1:24) und als »Bild des unsichtbaren Gottes« (Kol 1:15) beschrieben.

Johannes 1:1–3 verbindet den Logos (das Wort) mit der schöpferischen Weisheit aus Sprüche 8.

3. Daniel 7:13–14 – Der »Menschensohn« mit ewiger Herrlichkeit
»Siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn […] Ihm wurde Herrschaft, Ehre und Reich gegeben, die nicht vergehen.«

Jesus nennt sich selbst »Menschensohn« (Mt 24:30; Mk 14:62) und bezieht sich auf diese Stelle.

Die Figur in Daniel 7 kommt »vom Himmel« (nicht von der Erde) und erhält ewige Anbetung – ein Hinweis auf göttliche Präexistenz.

4. Psalm 110:1 – Der Herr Davids
»Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße lege.«

Jesus zitiert diesen Vers (Mt 22:44) und deutet an, dass der Messias mehr als nur Davidsohn ist – nämlich Davids Herr (also präexistent).

Die frühe Kirche sah hier einen Hinweis auf die göttliche Natur Christi (Apg 2:34–36; Heb 1:13).

5. Jesaja 9:5 – Der »ewige Vater«
»Denn uns ist ein Kind geboren […] und er heißt: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst.«

Der Titel »Vater der Ewigkeit« (hebr. avi ad) deutet auf ewige Existenz hin.

Im NT wird dies auf Jesus bezogen (Lk 1:32–33; Offb 11:15).

6. Jesaja 48:12–16 – Der »Erste und der Letzte«
»Höre auf mich, Jakob! […] Ich bin der Erste, ich bin auch der Letzte.«

Im NT übernimmt Jesus diesen Titel (Offb 1:17; 22:13) – ein weiterer Hinweis auf seine Identität mit dem ewigen Gott des AT (vgl. Jes 44:6).

7. Die »Engel des HERRN« (Theophanien)
Einige Theologen sehen in den Erscheinungen des »Engels des HERRN« (z. B. 1Mo 16:7–13; 2Mo 3:2–6; Ri 13:18–22) Christophanien (Erscheinungen des präexistenten Christus), weil:

Der Engel wird als Gott selbst angeredet (z. B. »Ich bin der Gott Abrahams« – 2Mo 3:6).

Er akzeptiert Anbetung (Jos 5:13–15).

Im AT wird zwischen Gott unsichtbar und seiner sichtbaren Gegenwart unterschieden (vgl. Joh 1:18: »Niemand hat Gott je gesehen – der eingeborene Sohn hat ihn offenbart«).

Fazit: Das AT bereitet die Präexistenz Christi vor
Auch wenn das AT keine ausformulierte Trinitätslehre enthält, gibt es klare Hinweise auf eine göttliche Figur, die:

Ewig existiert (Micha 5; Spr 8),

als Mittler zwischen Gott und Menschen wirkt (Engel des HERRN),

als Herrscher und Gott verehrt wird (Dan 7; Ps 110).

Jesus und die NT-Autoren greifen diese Texte auf, um zu zeigen: Er ist der ewige Sohn, der schon vor der Schöpfung beim Vater war (Joh 17:5).


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