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Oliver Janich auf der Plattform Youtube ein neues Video hoch geladen, mit dem Titel; Jahwe hat Menschenopfer gefordert

in Irrlehren der großen Weltkirchen 22.09.2025 04:05
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Gestern hat Oliver Janich auf der Plattform Youtube ein neues Video hoch geladen, mit dem Titel; Jahwe hat Menschenopfer gefordert, er ist nicht der Vater von Jesus Christus! Meine Frage hat es jemals eine solche Forderung von Jahwe gegeben? Ich kann das einfach nicht glauben, was YouTuber von sich geben! Er soll auch nicht der Vater von Jesus Christus sein.




Kurz, klar und rein Sola Scriptura

1. Hat JHWH Menschenopfer gefordert?Die Bibel beschreibt JHWH (den Gott des Alten Testaments) als den einen wahren Gott, der sich klar gegen Menschenopfer ausspricht, wie sie in den umliegenden heidnischen Kulturen üblich waren. Dennoch gibt es einige Stellen, die auf den ersten Blick Fragen aufwerfen könnten.

Ich untersuche die relevanten Texte:

a) Abraham und Isaak (1. Mose 22)Eine der bekanntesten Geschichten ist die Aufforderung JHWHs an Abraham, seinen Sohn Isaak zu opfern (1. Mose 22,1–19).

In 1. Mose 22,2 heißt es:„Und er sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort als Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“

Analyse: Hier scheint JHWH ein Menschenopfer zu fordern. Doch die Geschichte zeigt, dass dies ein Test von Abrahams Glauben war. In 1. Mose 22,12 stoppt Gott das Opfer:„Sprich nicht zu dem Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deinen einzigen Sohn nicht verschont um meinetwillen.“

Gott stellt einen Widder als Ersatzopfer bereit (1. Mose 22,13). Diese Episode unterstreicht, dass JHWH kein tatsächliches Menschenopfer wollte, sondern Abrahams Gehorsam prüfte. Menschenopfer werden hier nicht gebilligt, sondern durch ein Tieropfer ersetzt.

b) Verbot von Menschenopfern JHWH verbietet Menschenopfer ausdrücklich in mehreren Stellen des Alten Testaments.

In 3. Mose 18,21 steht:„Du sollst auch keinen von deinem Nachwuchs hingeben, um ihn dem Moloch zu opfern, damit du den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht entweihst; ich bin der HERR.“

Ähnlich in 5. Mose 18,10:„Es soll bei dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt.“

Diese Verbote richten sich gegen die Praktiken der Kanaaniter, die Menschenopfer (insbesondere Kinderopfer) für Götter wie Moloch darbrachten. JHWH distanziert sich klar von solchen Praktiken.

c) Jephta und seine Tochter (Richter 11,29–40)

Eine problematische Stelle ist die Geschichte von Jephta, der ein Gelübde ablegt, das erste, was ihm aus seinem Haus entgegenkommt, als Brandopfer darzubringen, wenn Gott ihm den Sieg schenkt (Richter 11,30–31). Nach seinem Sieg ist es seine Tochter, die ihm entgegenkommt. Richter 11,39 berichtet:

„Und nach zwei Monaten kehrte sie zu ihrem Vater zurück, und er tat ihr nach seinem Gelübde, das er gelobt hatte.“

Analyse: Diese Passage ist umstritten, da nicht eindeutig gesagt wird, ob Jephtas Tochter tatsächlich geopfert wurde oder ob sie etwa in den Tempeldienst gegeben wurde. Der Text erwähnt kein explizites Opfer, sondern dass Jephta sein Gelübde erfüllte und sie unverheiratet blieb. Da Menschenopfer nach JHWHs Gesetz verboten waren (siehe oben), ist es wahrscheinlich, dass die Erfüllung des Gelübdes nicht wörtlich ein Menschenopfer bedeutete. Die Bibel verurteilt Jephtas Gelübde nicht explizit, aber es wird auch nicht als vorbildlich dargestellt.

d) Fazit zu Menschenopfern

Nach Sola Scriptura gibt es keine klare Stelle in der Bibel, die zeigt, dass JHWH Menschenopfer gefordert oder gebilligt hat. Die Geschichte von Abraham und Isaak war ein Test, der nicht zur Ausführung kam, und Menschenopfer werden im Gesetz ausdrücklich verboten. Jephtas Fall ist unklar, aber das Verbot von Menschenopfern in JHWHs Gesetz spricht gegen die Annahme, dass Gott solche Opfer gefordert hätte. Die Bibel zeigt JHWH als einen Gott, der Tieropfer und später das endgültige Opfer Jesu Christi (Hebräer 10,10) annimmt, nicht aber Menschenopfer im heidnischen Sinne.

2. Ist JHWH der Vater von Jesus Christus?

Die Behauptung, JHWH sei nicht der Vater von Jesus Christus, ist aus Sola-Scriptura-Sicht zu prüfen. Im Neuen Testament wird Gott, der Vater Jesu Christi, eindeutig mit dem Gott des Alten Testaments identifiziert, der im Hebräischen als JHWH bekannt ist.

a) Neues Testament

In Johannes 1,1–14 wird Jesus als das „Wort“ beschrieben, das bei Gott war und Gott ist:

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. […] Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.“

Dies zeigt die enge Verbindung zwischen Jesus und dem Gott des Alten Testaments. In Johannes 10,30 sagt Jesus:„Ich und der Vater sind eins.“


b) Verbindung von JHWH und dem Vater

Im Alten Testament ist JHWH der eine Gott Israels (5. Mose 6,4: „Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger HERR“). Im Neuen Testament wird der Vater Jesu Christi als der eine wahre Gott dargestellt.

In 1. Korinther 8,6 heißt es:
„So ist für uns doch nur einer Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und einer Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.“

Die Kontinuität zwischen JHWH und dem Vater Jesu wird auch in Stellen wie Matthäus 22,44 deutlich, wo Jesus Psalm 110,1 zitiert („Der HERR sprach zu meinem Herrn“), was JHWH und den Messias in Beziehung setzt. Die frühen Christen verstanden JHWH als den Vater Jesu, wobei Jesus als der Sohn Gottes in der Dreieinigkeit (Vater, Sohn, Heiliger Geist) beschrieben wird (Matthäus 28,19).

c) Fazit zur Vaterschaft

Nach Lola Scriptura ist JHWH eindeutig der Gott, der im Neuen Testament als der Vater von Jesus Christus beschrieben wird. Es gibt keine biblische Grundlage für die Behauptung, dass JHWH nicht der Vater Jesu sei. Die Bibel zeigt eine Kontinuität zwischen dem Gott des Alten Testaments (JHWH) und dem Vater im Neuen Testament.

3. Abschließende Antwort

Menschenopfer: Nach Sola Scriptura hat JHWH keine Menschenopfer gefordert. Die Geschichte von Abraham und Isaak war ein Test, der nicht zur Ausführung kam, und Menschenopfer sind im Gesetz JHWHs ausdrücklich verboten (3. Mose 18,21; 5. Mose 18,10). Jephtas Fall ist unklar, aber das Verbot von Menschenopfern steht im Vordergrund.

JHWH als Vater Jesu: Die Bibel zeigt eindeutig, dass JHWH der Gott des Alten Testaments ist und im Neuen Testament als der Vater Jesu Christi verstanden wird (Johannes 10,30; 1. Korinther 8,6). Die Behauptung, JHWH sei nicht der Vater Jesu, hat keine Grundlage in der Schrift.

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Was passiert mit solchen YouTuber, die solche falsche Lehre verbreiten?
Antwort rein nach Sola Scriptura;

1. Falsche Lehrer in der Bibel

Das Neue Testament spricht mehrfach über falsche Lehrer, die irreführende oder unbiblische Lehren verbreiten. Diese werden oft als Gefahr für den Glauben angesehen, und die Bibel beschreibt sowohl Warnungen vor ihnen als auch mögliche Konsequenzen.

a) Warnungen vor falschen LehrernIn Matthäus 7,15–20 warnt Jesus vor falschen Propheten:

„Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. […] So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte.“

Hier betont Jesus, dass falsche Lehrer durch ihre Taten und Lehren erkannt werden. Die „Früchte“ deuten darauf hin, dass ihre Lehren nicht mit der Wahrheit Gottes übereinstimmen.

In 2. Petrus 2,1–3 wird ebenfalls vor falschen Lehrern gewarnt:

„Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die verderbliche Irrlehren einführen und den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen und ein schnelles Verderben über sich selbst bringen. Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, und um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden. Und in ihrer Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten ausbeuten. Das Gericht über sie ist längst im Gange, und ihr Verderben schlummert nicht.“

Diese Stelle beschreibt falsche Lehrer als solche, die Irrlehren verbreiten, Gott verleugnen und andere in die Irre führen. Es wird ein göttliches Gericht über sie angekündigt.

b) Konsequenzen für falsche LehrerDie Bibel spricht von göttlichem Gericht für diejenigen, die falsche Lehren verbreiten und andere vom Glauben abbringen.

In 2. Petrus 2,1 (siehe oben) wird von „schnellem Verderben“ gesprochen, was auf ein göttliches Urteil hinweist.

Ähnlich in Judas 1,4:

„Denn es haben sich einige Menschen eingeschlichen, die schon längst zum Gericht aufgeschrieben sind, Gottlose, die die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und Gott, den einzigen Herrscher, und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.“

Hier wird betont, dass solche Menschen „zum Gericht aufgeschrieben“ sind, was auf eine zukünftige Bestrafung durch Gott hinweist.

In Galater 1,8–9 spricht Paulus einen strengen Fluch über diejenigen aus, die ein anderes Evangelium predigen:

„Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht! Wie wir eben gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, das anders ist, als ihr es empfangen habt, der sei verflucht!“

Dies unterstreicht die Schwere, ein falsches Evangelium zu verbreiten, und deutet auf göttliche Verurteilung hin.

c) Verantwortung der Gläubigen

Die Bibel fordert Gläubige auf, falsche Lehren zu prüfen und sich davon abzuwenden. In 1. Johannes 4,1 steht:

„Ihr Lieben, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.“

Gläubige sollen Lehren anhand der Schrift prüfen, um Irrlehren zu vermeiden. In 2. Timotheus 4,3–4 wird gewarnt, dass manche Menschen falschen Lehren folgen werden:

„Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Gelüsten sich selbst Lehrer aufladen, weil sie kitzelnde Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden.“

2. Fazit nach Sola Scriptura

Nach Sola Scriptura sagt die Bibel Folgendes über Personen, die falsche Lehren verbreiten:

Erkennung: Falsche Lehrer werden an ihren „Früchten“ erkannt, d.h. an Lehren, die der Schrift widersprechen (Matthäus 7,15–20).

Konsequenzen: Die Bibel spricht von göttlichem Gericht für falsche Lehrer, die Irrlehren verbreiten und andere vom Glauben abbringen (2. Petrus 2,1–

3; Judas 1,4). Dies kann als „Verderben“ oder „Fluch“ beschrieben werden (Galater 1,8–9).
Verantwortung der Gläubigen: Christen sind aufgefordert, Lehren anhand der Schrift zu prüfen und falsche Lehrer zu meiden (1. Johannes 4,1; 2. Timotheus 4,3–4).

Die Bibel fokussiert sich weniger auf weltliche Strafen, sondern betont das zukünftige Gericht Gottes.

Es gibt keine direkte Aussage über weltliche Konsequenzen (z.B. für YouTuber), da dies außerhalb des biblischen Kontexts liegt. Gläubige werden jedoch ermahnt, solche Lehren zu vermeiden und sich an die Wahrheit der Schrift zu halten.

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