#1

Unverlierbarkeit der Errettung!? - Lüge oder Wahrheit? - Kann ein Kind Gottes wieder verloren gehen?

in Bibelstudium 05.10.2024 10:36
von Manfredo | 5.171 Beiträge



Kann ein wiedergeborener Gläubiger wieder verloren gehen? Gibt es so etwas wie die Unverlierbarkeit des Heils oder müssen Kinder Gottes bis zum Ende zittern, ob sie nicht doch noch verloren gehen? Das sind wichtige Fragen, die darüber entscheiden, wie Christen durchs Leben gehen! Deshalb ist es wichtig, sich anhand der Bibel intensiv mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Genau das erfolgt in diesem Gespräch zwischen Philip Svetlik mit Roger Liebi. Dabei werden auch kritische Bibelstellen behandelt, die oft falsch verstanden werden.

Zu Roger Liebi, es gibt im deutschsprachigen Raum wohl kein zweiter, der die Bibel so in- und auswendig kennt.
Mehrsprachig, auch hebräisch in Wort und Schrift.

Aber er ist ein Anhänger, die Entrückung kommt vor der Trübsal und bei den 70 Jahrwochen steht die letzte Woche noch aus.

Ich sehe das gerne so, aber ob so kommt, da habe ich meine Zweifel.

Für mich sind die 70 Jahrwochen schon abgearbeitet.

Ist das heil verlierbar, biblische Argumente
ChatGPT:

Die Frage, ob das Heil verlierbar ist, wird in der christlichen Theologie unterschiedlich beantwortet, je nach Konfession und Bibelauslegung. Hier sind einige biblische Argumente sowohl für die Position, dass das Heil verloren werden kann, als auch für die Position, dass es nicht verlierbar ist.

Argumente dafür, dass das Heil verlierbar ist:

Hebräer 6,4-6:
„Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Teilhaber des Heiligen Geistes geworden sind, [...] wenn sie doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Gespött machen.“

Diese Stelle deutet darauf hin, dass jemand, der das Heil empfangen hat, trotzdem abfallen kann und in einem Zustand verbleiben kann, in dem keine erneute Buße möglich ist.

Matthäus 24,13:
„Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.“

Hier scheint Jesus zu betonen, dass das Heil an das Ausharren bis zum Ende gebunden ist. Das könnte nahelegen, dass das Heil verloren gehen kann, wenn jemand nicht bis zum Ende im Glauben bleibt.

1. Korinther 10,12:
„Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle.“

Paulus warnt hier die Gläubigen vor Selbstsicherheit und davor, dass sie fallen könnten. Dies könnte die Möglichkeit eines Verlusts des Heils implizieren.

Johannes 15,1-6 (das Gleichnis vom Weinstock):
Jesus beschreibt, wie die Reben (symbolisch für Gläubige) in ihm bleiben müssen, um Frucht zu bringen. „Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.“

Das Bild des Verlassens und des Feuers könnte als Verlust des Heils interpretiert werden.

Argumente dafür, dass das Heil nicht verlierbar ist:

Johannes 10,28-29:
„Ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden niemals umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen.“

Diese Verse betonen, dass die Gläubigen in der Hand Jesu und des Vaters sicher sind und niemand sie aus dieser Sicherheit herausreißen kann.

Römer 8,38-39:
„Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“

Diese Passage vermittelt die Sicherheit, dass nichts die Gläubigen von der Liebe Gottes trennen kann, was als Bestätigung verstanden wird, dass das Heil nicht verloren gehen kann.

Epheser 1,13-14:
„In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt, und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand unseres Erbes ist, bis zur Erlösung des Eigentums, zum Lob seiner Herrlichkeit.“

Der Heilige Geist wird hier als „Unterpfand“ (Garantie) des Erbes, also des Heils, beschrieben, was darauf hindeutet, dass dieses Heil sicher ist.

Philipper 1,6:
„Ich bin darin guter Zuversicht, dass der, der in euch angefangen hat das gute Werk, es auch vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.“

Paulus drückt die Zuversicht aus, dass Gott das Werk des Heils, das er begonnen hat, auch zu Ende führen wird.

Zusammenfassung:

Die Bibel liefert Argumente sowohl für die Vorstellung, dass das Heil verlierbar ist, als auch für die Lehre, dass es unvergänglich ist. Die unterschiedlichen Sichtweisen beruhen oft auf verschiedenen Interpretationen von Schlüsseltexten. Diejenigen, die an die Möglichkeit des Verlustes des Heils glauben, betonen die Notwendigkeit, bis zum Ende im Glauben zu bleiben. Diejenigen, die die Unverlierbarkeit des Heils betonen, sehen das Heil als ein Geschenk Gottes, das durch seine Gnade erhalten wird, unabhängig von menschlichem Versagen.


nach oben springen

#2

RE: Unverlierbarkeit der Errettung!? - Lüge oder Wahrheit? - Kann ein Kind Gottes wieder verloren gehen?

in Bibelstudium 05.10.2024 10:42
von Manfredo | 5.171 Beiträge
nach oben springen

#3

IST DAS HEIL VERLIERBAR ODER UNVERLIERBAR? Von Dr. theol. Lothar Gassmann

in Bibelstudium 12.10.2024 19:05
von Manfredo | 5.171 Beiträge
nach oben springen


11:25 Jesus sagte: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, obwohl er tot ist, der wird leben. 11:26 Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?
Besucher
0 Mitglieder und 3 Gäste sind Online

Besucherzähler
Heute waren 3 Gäste , gestern 16 Gäste online

Forum Statistiken
Das Forum hat 2324 Themen und 4713 Beiträge.