Bin noch nicht komplett durch, aber man kann jetzt schon sagen ein Lehrreiches-Buch für alle nicht Christen.
Für mich als Bibeltreuer Christ gibt es aber einige Punkte, die ich anders sehe.
Was ist der biblische Unterschied von 7 Tagadventisten und evangelikalen Christen?
Der Unterschied zwischen Siebenten-Tags-Adventisten (7-Tags-Adventisten) und evangelikalen Christen lässt sich auf eine Reihe von theologischen und praktischen Punkten zurückführen. Beide teilen zwar viele grundlegende christliche Überzeugungen, aber es gibt wesentliche Unterschiede, die sich vor allem aus der Interpretation bestimmter biblischer Lehren ergeben.
1. Sabbat vs. Sonntag
Siebenten-Tags-Adventisten: Der Sabbat, der am siebten Tag der Woche (Samstag) gehalten wird, ist zentral. Sie glauben, dass dieser Sabbat nach den Zehn Geboten (2. Mose 20,8–11) weiterhin verbindlich ist. Der Sabbat wird als heiliger Tag zur Ruhe und Anbetung betrachtet.
Evangelikale Christen: Die meisten evangelikalen Christen feiern den Sonntag, den Tag der Auferstehung Jesu, als ihren Tag des Gottesdienstes. Sie sehen den Sonntag als neuen Ruhetag, basierend auf der Tradition der frühen Kirche, ohne jedoch den biblischen Sabbat zu beachten.
2. Endzeit und Wiederkunft Christi
Siebenten-Tags-Adventisten: Sie legen großen Wert auf die baldige Wiederkunft Jesu und glauben an die Notwendigkeit der Vorbereitung auf dieses Ereignis. Adventisten lehren, dass seit 1844 ein „Untersuchungsgericht“ im Himmel stattfindet, in dem die Taten der Gläubigen geprüft werden, bevor Christus zurückkehrt.
Evangelikale Christen: Auch Evangelikale glauben an die Wiederkunft Christi, aber ihre eschatologischen Ansichten variieren. Einige glauben an eine Entrückung der Gläubigen vor der Trübsal, während andere an eine allgemeine Auferstehung und ein Endgericht glauben, ohne die spezielle Adventisten-Lehre vom „Untersuchungsgericht“.
3. Ernährung und Gesundheitslehre
Siebenten-Tags-Adventisten: Adventisten betonen die Bedeutung einer gesunden Lebensweise, inspiriert durch biblische Prinzipien. Viele sind Vegetarier oder vermeiden „unreine“ Lebensmittel, wie im Alten Testament (3. Mose 11) beschrieben. Alkohol, Tabak und Drogen werden vermieden, da sie den Körper als „Tempel des Heiligen Geistes“ verstehen.
Evangelikale Christen: Evangelikale haben keine festgelegten biblischen Gesundheitsregeln. Sie betonen eher individuelle Verantwortung und persönliche Freiheit, sich um den Körper zu kümmern, ohne jedoch spezielle diätetische Einschränkungen aus der Bibel zu übernehmen.
4. Sicht auf den Zustand der Toten
Siebenten-Tags-Adventisten: Sie lehren, dass die Toten in einem „Schlafzustand“ verweilen, bis zur Auferstehung bei der Wiederkunft Christi. Sie lehnen die Vorstellung ab, dass die Seele unmittelbar nach dem Tod in den Himmel oder die Hölle geht.
Evangelikale Christen: Die Mehrheit der Evangelikalen glaubt, dass die Seele nach dem Tod sofort entweder in den Himmel oder in die Hölle kommt, abhängig vom Glauben und der Entscheidung für oder gegen Jesus während des Lebens.
5. Ellen G. White und prophetische Offenbarung
Siebenten-Tags-Adventisten: Adventisten glauben, dass Ellen G. White, eine der Gründerinnen ihrer Kirche, eine von Gott inspirierte Prophetin war. Ihre Schriften werden als eine göttliche Auslegung der Bibel angesehen, wenn auch nicht gleichwertig mit der Bibel.
Evangelikale Christen: Evangelikale lehnen jede moderne Prophetin oder jede zusätzliche Offenbarung zur Bibel ab. Sie folgen dem Prinzip „sola scriptura“, das bedeutet, dass die Bibel allein die Grundlage des Glaubens und der Lehre ist.
6. Soteriologie (Lehre des Heils)
Siebenten-Tags-Adventisten: Sie lehren, dass die Erlösung durch den Glauben an Jesus Christus erfolgt, betonen jedoch, dass dieser Glaube auch Gehorsam gegenüber den Geboten, einschließlich des Sabbats, beinhalten muss. Die Heiligung, also das Wachsen in der Heiligkeit, ist ein fortwährender Prozess, der zum Heil beiträgt.
Evangelikale Christen: Evangelikale betonen stark die Rechtfertigung durch den Glauben allein (sola fide). Während sie auch den Gehorsam gegenüber Gott betonen, wird dieser als Frucht des Glaubens und nicht als Bedingung für das Heil betrachtet.
7. Heiliger Geist und Dreieinigkeit
Siebenten-Tags-Adventisten: Sie bekennen sich zur Dreieinigkeit und zur Göttlichkeit des Heiligen Geistes, ähnlich wie die meisten evangelikalen Christen.
Evangelikale Christen: Die Dreieinigkeitslehre wird von den meisten evangelikalen Gruppen ebenfalls befürwortet, und in dieser Hinsicht gibt es keine großen Unterschiede zwischen den beiden Gruppen.
Gemeinsamkeiten:
Glaube an die Bibel: Beide Gruppen anerkennen die Bibel als das inspiriertes Wort Gottes und betonen ihre Bedeutung für den Glauben und das Leben.
Erlösung durch Jesus Christus: Beide glauben, dass die Erlösung allein durch den Glauben an Jesus Christus und seinen stellvertretenden Tod am Kreuz geschieht.
Missionsauftrag: Sowohl Adventisten als auch Evangelikale sind missionarisch orientiert und streben danach, die Botschaft des Evangeliums in die Welt zu tragen.
Fazit:
Der bedeutendste Unterschied liegt in der Sabbat-Beobachtung bei den Siebenten-Tags-Adventisten, im Gegensatz zur Sonntagsheiligung der meisten Evangelikalen. Auch die spezifischen Lehren der Adventisten über die Endzeit, das Gericht, den Zustand der Toten und die Betonung einer prophetischen Führung durch Ellen G. White sind Merkmale, die die beiden Gruppen theologisch trennen.
Als Jesus Christus kam, wurde das Kapitel altes Testament geschlossen.
Wir leben im neuen Bund.
Das betrifft die Essensvorschriften, Sabbat, auch die Person Ellen G. White habe da meine Zweifel, dass sie
prophetischen von Gott eingesetzt wurde.
Wichtig ist aber auch, dass die 7 Tags Adventisten Jesus Christus als alleiniger Weg für die Ewigkeit ansehen.
Vom Schatten zum Licht: Der grosse Kampf - von Ellen G. White. Hörbuch - Teil 1
Es sind 5 Teile, zusammen ungefähr 30 Stunden Videos.