#1

Allversöhnung – oder gibt es eine ewige Verdammnis?

in Allversöhnung, Zeitgeist 08.05.2023 23:03
von Manfredo | 5.171 Beiträge



Ist die Hölle ewig oder endet sie irgendwann mit der Auslöschung des Bösen?

Was meint ihr? In seiner jüngsten Predigt warnt Jakob Tscharnke vor der Hölle. Seiner Predigt nach dauert diese ewig. Es gibt auch andere Ausleger, welche mit einer kompletten Auslöschung des Bösen rechen. Auf jeden Fall gibt es ein Gericht und eine Bestrafung durch Gott für alle bösen und ungläubigen Menschen. Die Strafe wird hierbei unterschiedlich ausfallen. Nebenbei spricht er auch über die zerstörerische Politik in Deutschland, welche die Grünen zusammen mit der SPD und der FDP betreiben. Olaf Scholz, Karl Lauterbach, Robert Habeck, Annalena Baerbock usw. sollten umkehren von dem falschen Weg. Die ewige Verdammnis ist Realität und kein Märchen. Zudem sprach Jakob Tscharntke über Stefan Aust und dessen Aufdeckung betreffs der Windräder in Deutschland. Dieser Plan kann nicht funktionieren und zerstört nur unser Land. Bitte schaut auch Predigten von Karl-Hermann Kauffmann, Olaf Latzel und Dr. Werner Gitt.


Das ganze Video
https://odysee.com/@efkriedlingen:a/2023-05-07-pred:a

Offenbarung 20.10


10 Und der Teufel, der sie verführte, ward geworfen in den feurigen Pfuhl und Schwefel , da auch das Tier und der falsche Prophet war; und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit .


zuletzt bearbeitet 08.05.2023 23:38 | nach oben springen

#2

Kommen am Ende alle in den Himmel?

in Allversöhnung, Zeitgeist 27.06.2023 22:02
von Manfredo | 5.171 Beiträge

https://www.youtube.com/shorts/OnfaXHBxfHI



Mit diesem Video ist alles gesagt, Bibelstellen alleine abarbeiten.


zuletzt bearbeitet 03.08.2023 09:53 | nach oben springen

#3

RE: Kommen am Ende alle in den Himmel?

in Allversöhnung, Zeitgeist 03.08.2023 14:46
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Die Allversöhnungslehre wird immer heftiger im Net berbreitet!

In der Facebook Gruppe - Jesus begegnen-Jesus erleben,
volgendes gelesen.


An ALLE, die ... NICHT ... glauben, dass Gott alle Sünder retten wird.


Können Sie mir erklären, indem Sie NUR die heiligen Schriften verwenden. WARUM Gott sagen würde, dass er wünscht/will, dass alle Sünder gerettet werden, aber (aus welchem Grund auch immer) keinen Heilsplan geschaffen hat, der alle Sünder retten WÜRDE (nicht könnte), wie das organisierte Christentum lehrt.

Bitte keine Meinungen wie "Oh, er will, dass wir uns für ihn entscheiden" oder "Gott wird uns nicht zum Glauben zwingen" oder eines dieser anderen von Menschen gemachten Klischees.

Ich möchte "Schriftstellen" sehen, die erklären ... WARUM ... Gott jemals den Wunsch/Wunsch haben würde, alle Sünder zu retten, aber keinen Heilsplan schaffen würde, der alle Sünder retten WÜRDE?

Mit anderen Worten, wenn Gott ... NICHT ... seinen EIGENEN Wunsch/Wünsche erfüllt, dann wird die Ewigkeit beweisen, dass Gottes "Wunsch", dass alle gerettet werden, entweder kein tiefes und aufrichtiges Verlangen ist - oder aber es ist ein irrationaler Wunsch, von dem er weiß, dass er eitel und vergeblich ist. Daher wünscht sich die vollkommene Liebe und Weisheit etwas, von dem er weiß, dass es niemals eintreten wird - niemals! Das bedeutet, dass der Wunsch Gottes in der Unwirklichkeit verwurzelt ist und lediglich sentimentales oder Wunschdenken ist.

GOTT VERBOTEN. Wenn das wahr ist, dann MUSS es andere Dinge geben, die Gott wünscht, die NIE in Erfüllung gehen werden, oder ist die Rettung aller Sünder nicht der einzige Wunsch, der nicht in Erfüllung gehen wird? Denken Sie darüber nach.
Kommentare sind willkommen. Bitte bleiben Sie beim Thema

meine Antwort darauf,

Jesus Christus spricht oft über Holle, ewige Verdammnis, ewiges Feuer usw. Einige Bibelstellen;

Markus 16,16
16 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Johannes 3,36
36 Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

Matthäus 7,13-14+ 19
13 Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen.
14 Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.
19 jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

Matthäus 8,12
12, aber die Kinder des Reiches werden in die äußerste Finsternis hinausgeworfen werden; dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.

Matthäus 10,28
28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle!


Darauf hat er geantwortet,

Ronald Koster
Verfasser/in

Manni Mad DAS NENNT MAN BLIND SEIN!
So wird man von Christen angesprochen die eine andere Meinung haben!!

Hier ist die Heilsbotschaft des organisierten Christentums:

"Gott gab dem sterblichen Menschen einen "Freien Willen", damit er sein endgültiges Schicksal WÄHLEN kann. Himmel oder Hölle." Nun, hier ist, was und warum sie wollen, dass Sie diese Lehre glauben.

Gott hat den Ungläubigen/unerlösten Sündern die "Gelegenheit" gegeben, über ihr endgültiges Schicksal zu entscheiden, obwohl er dies über ihren elenden unerlösten Zustand sagt:

Hier ist GOTTES Beschreibung des unerlösten Sünders:

Die Werke des Fleisches aber sind offenbar: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Lüsternheit, Götzendienst, Hexerei, Haß, Zwietracht, Hader, Zorn, Streit, Aufruhr, Ketzerei, Neid, Mord, Trunkenheit, Schwelgerei und dergleichen:

Er ist im Fleisch, in Feindschaft mit Gott, ein Feind Gottes, unfähig, geistliche Dinge zu verstehen, tot in der Sünde, ein Sklave der Sünde, verblendet durch den Gott dieser Welt, fleischlich gesinnt, ist dem Gesetz Gottes nicht untertan und kann es auch nicht sein, ungerecht, nichts Gutes wohnt in ihm, alle sind wertlos geworden, alle haben sich abgewandt, sie sind voller Flüche und Segnungen, alle haben die Herrlichkeit Gottes verfehlt, die Sünde wohnt in seinem Fleisch, erbärmlich. ohne Hoffnung, ohne Glauben, ohne Geist, ohne Glauben, sein Herz ist über alle Maßen böse, alle seine Gerechtigkeit ist ein schmutziges Tuch und sucht nicht nach Gott.

Das ist es, was GOTT sagt, in welchem Zustand der UNERLASSENE Mensch ist. Nun. Wenn das wahr ist (und das ist es), dann ist der einzige Grund, warum Gott einem Sünder in diesem erbärmlichen Zustand die Möglichkeit geben würde, gerettet zu werden, indem er seinen "so genannten freien Willen" einsetzt, wenn er nicht will, dass ... DASS JEMAND GERETTET WIRD!!! ... weil niemand in diesem Zustand die Fähigkeit hat oder in der Lage ist, zu glauben. UNMÖGLICH.

"Als seine Jünger das hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Wer kann denn gerettet werden? Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich." Matthäus 19,25-26
Deshalb MUSS Gott uns genauso erwählen, wie er Israel, die Propheten und die Apostel erwählt hat.

Manni Mad Die "Orthodoxie" der Hölle

Die "Orthodoxie", die im 5. Jahrhundert besiegelt wurde, lehrt (unter anderem), dass diejenigen, die sterben, ohne an Jesus Christus zu glauben, die Ewigkeit in der Hölle verbringen werden. Das würde natürlich bedeuten, dass auch die Angehörigen anderer Weltreligionen am Ende dieses Lebens in die unausweichlichen Qualen der Hölle kommen.

Die meisten lehren (angeblich aus der Bibel), dass Gott Liebe ist, aber dass Gott auch bereit ist, diejenigen, die nicht glauben, "für immer und ewig" zu quälen, weil er keine andere Wahl hat. Da er gerecht ist und die Gegenwart der Sünde nicht ertragen kann, hat er keine andere Wahl, als die hartnäckigen Ungläubigen auf ewig in der Hölle zu halten.

Aber das ist nicht das, was die Bibel lehrt. Die meisten Kirchen werden Ihnen sagen, dass die Bibel dies lehrt, aber das liegt daran, dass die Kirchenführer mit den allgemeinen Überzeugungen der "Kirche" "indoktriniert" worden sind. Die meisten englischen Bibelversionen sind heute mit den Vorurteilen der Übersetzer infiziert. Die meisten kirchlichen Auslegungen sind heute mit der Voreingenommenheit der "Traditionen der Menschen" infiziert, die, wie zu Jesu Zeiten, höher geschätzt werden als die Worte Gottes selbst.

Wussten Sie, dass ein einziges Wort in den Originalsprachen der Bibel mit zwei völlig unterschiedlichen Wörtern übersetzt wird, weil die Übersetzung durch einseitiges Denken geprägt ist? Sheôl (hebräisch) und hadēs (griechisch) werden mit "Grab" übersetzt, wenn die Person, von der die Rede ist, rechtschaffen ist, aber mit "Hölle", wenn die Person ungerecht ist. Unsere modernen Bibeln sind also keine echten Übersetzungen, sondern Interpretationen.

Die Bibel lehrt, dass ALLE Menschen gerettet werden, und ALLE werden wiederhergestellt und mit Gott versöhnt werden. Diejenigen, die anderen Religionen angehören, sind also auf einem anderen Weg und erkennen die Bedeutung von Jesus Christus noch nicht an, aber eines Tages werden sie es tun, und auch sie werden gerettet werden.

Die Erlösung ist in der Tat ein gnädiges Geschenk Gottes für ALLE Menschen (nicht nur für einige), das durch die Gnade Gottes und durch den Glauben und die Taten von Christus gewährt wird. Das ist nicht mein eigenes Wunschdenken. Das ist es, was die Bibel lehrt. Wenn der Leser sorgfältig studiert und die Indoktrinationen der "Kirche der Menschen" (d.h. der sichtbaren Kirchen unserer Tage, gleich welcher Couleur) beiseite lässt, ist es klar zu erkennen.
Bob Evely
Autor von Am Ende der Zeitalter: Die Abschaffung der Hölle

Manni Mad lies kurz die Acht Teile die ich kurz gesendet habe, angefangen mit Teil 1.)
24/33 Zitate aus Schriften der Kirchenväter

Es gibt heute viele, die, obgleich das klare Zeugnis der Schrift vor ihnen liegt, bewusst die Ausdrücke verwerfen, die Gott Selbst zum Gebrauch geeignet gefunden hat (1.Kor.2:13), und dafür auf Begriffe zurückgreifen, die in der Schrift bestimmt nicht anzutreffen sind. Sie meinen, dass die Lehre von den Äonen eine neuzeitliche Erfin¬dung sei. Einer von ihnen, ein gebildeter Mann, der ein Buch über die griechische Sprache geschrieben hat, erhob im Blick auf den Ausdruck «äonisch» in der (englischen) Konkordanten Bibel die An. klage, «das Wort sehe danach aus, als sei es extra für seinen (seiner Ansicht nach irreführenden) Zweck geprägt worden.» Wir mussten ihn darauf aufmerksam machen, dass es Gott Selbst gefallen hat, dieses Wort in der Schrift zu gebrauchen, während man die von ihm bevorzugten Ausdrücke «ewig» und «immerwährend» dort vergeblich suchen wird.

Ein feines altes Buch, das im Jahr 1761 unter dem Titel «Universal Restitution» (Allumfassende Wiederher¬stel¬¬lung) erschienen ist, enthält über 400 Seiten, die Beweise dafür an¬führen, dass gerade «äonisch» der richtige und schriftgemäße Ausdruck ist, den man gebrauchen müsse. Wir können uns nicht versagen, einige Sätze aus diesem Buch anzuführen: «Christus ist der wahre Gott der Äonen und darf der äonische Gott und König genannt werden, nicht auf Grund Seiner ewi¬gen Natur, sondern weil Er für die Dauer der Äonen als alles beherrschender König regieren wird, und weil Er, ganz genau ausgedrückt, der Gott des äonischen Lebens ist … und auch weil die Zeitalter oder Äonen alle unter Seiner Regierung und Leitung stehen.» «In dieser Schau der Dinge erscheinen Tod und Hölle, Pein und Kummer nicht, wie man sie gewöhnlich ansieht, als etwas, das sozusagen nachträglich, hei einer gün¬stigen Gelegenheit oder infolge einer gewissen Unachtsamkeit Gottes sich ins Dasein schleichen konnten, sondern als die vorher ersehenen Geschöpfe Seiner Güte und Weisheit, vor¬her verordnet um ihrer natürlichen Eignung willen, das her¬beizuführen, was Er in Seiner Huld und Gnade beschlos¬sen hat, als Geschöpfe von einer nur zeitlichen und äonischen Lebens¬dauer, die, wenn sie Seinen Liebesab¬sichten genug ge¬dient haben werden, verschwinden müssen, um nicht mehr zu sein.»

Joel Favre 1.)24/33 Zitate aus Schriften der Kirchenväter
Es gibt heute viele, die, obgleich das klare Zeugnis der Schrift vor ihnen liegt, bewusst die Ausdrücke verwerfen, die Gott Selbst zum Gebrauch geeignet gefunden hat (1.Kor.2:13), und dafür auf Begriffe zurückgreifen, die in der Schrift bestimmt nicht anzutreffen sind. Sie meinen, dass die Lehre von den Äonen eine neuzeitliche Erfin¬dung sei. Einer von ihnen, ein gebildeter Mann, der ein Buch über die griechische Sprache geschrieben hat, erhob im Blick auf den Ausdruck «äonisch» in der (englischen) Konkordanten Bibel die An. klage, «das Wort sehe danach aus, als sei es extra für seinen (seiner Ansicht nach irreführenden) Zweck geprägt worden.» Wir mussten ihn darauf aufmerksam machen, dass es Gott Selbst gefallen hat, dieses Wort in der Schrift zu gebrauchen, während man die von ihm bevorzugten Ausdrücke «ewig» und «immerwährend» dort vergeblich suchen wird.
Ein feines altes Buch, das im Jahr 1761 unter dem Titel «Universal Restitution» (Allumfassende Wiederher¬stel¬¬lung) erschienen ist, enthält über 400 Seiten, die Beweise dafür an¬führen, dass gerade «äonisch» der richtige und schriftgemäße Ausdruck ist, den man gebrauchen müsse. Wir können uns nicht versagen, einige Sätze aus diesem Buch anzuführen: «Christus ist der wahre Gott der Äonen und darf der äonische Gott und König genannt werden, nicht auf Grund Seiner ewi¬gen Natur, sondern weil Er für die Dauer der Äonen als alles beherrschender König regieren wird, und weil Er, ganz genau ausgedrückt, der Gott des äonischen Lebens ist … und auch weil die Zeitalter oder Äonen alle unter Seiner Regierung und Leitung stehen.» «In dieser Schau der Dinge erscheinen Tod und Hölle, Pein und Kummer nicht, wie man sie gewöhnlich ansieht, als etwas, das sozusagen nachträglich, hei einer gün¬stigen Gelegenheit oder infolge einer gewissen Unachtsamkeit Gottes sich ins Dasein schleichen konnten, sondern als die vorher ersehenen Geschöpfe Seiner Güte und Weisheit, vor¬her verordnet um ihrer natürlichen Eignung willen, das her¬beizuführen, was Er in Seiner Huld und Gnade beschlos¬sen hat, als Geschöpfe von einer nur zeitlichen und äonischen Lebens¬dauer, die, wenn sie Seinen Liebesab¬sichten genug ge¬dient haben werden, verschwinden müssen, um nicht mehr zu sein.»

Ronald Koster
Verfasser/in
Joel Favre2.) Es ist leider bei den Gegnern der Allaussöhnung üblich, zu behaupten, die Lehre von der endlosen Qual sei von jeher Gemeingut der rechtgläubigen Kirche in ihrer Gesamtheit ge-wesen, von der nur einzelne auch sonst in allerhand Irrtümer verstrickte Sektierer wie Origines abgewichen seien. Diese Behauptung kann vor dem Zeugnis der Geschichte nicht be¬stehen. Die Schriften der tatsächlich ältesten griechischen Kirchenväter widerlegen sie. Wie Pridgeon, der eine genaue Untersuchung über diesen Gegenstand angestellt hat, schreibt: «Es war erst zurzeit des Augustin, dass römisch-lateinische Gedanken vorherrschend wurden. Es gehörte der Einfluss und Geist eines Reiches voller Militarismus und kalter Gesetzlich¬keit dazu, der Lehre von der endlosen Qual eine hervortre¬tende Stellung zu geben. In jenen ersten Jahrhunderten waren die Vertreter dieser Lehre in der Minderzahl. Niemand galt als unorthodox, der an den endgültigen und alles umfassenden Sieg Christi glaubte. In der Tat waren die Führer bei den frühesten Kirchenkonzilien wohlbekannt dafür, dass sie an den heilsamen Charakter der zukünftigen Gerichte glaubten. Dies gilt vor allem dem zweiten großen Konzil, bei dem Gregor von Nyssa den Hauptausschlag gab. Er war ein ausgesprochener Anhänger der Allaussöhnung. Es ist immerhin auffallend, dass wir bis zum Jahr 553 warten müssen, bevor ein offizieller Ver¬such unternommen wurde, diese Lehre zu verdammen. Und damals konnten viele, die in christlichen Lehrfragen einfluss¬reich wurden, den griechischen Grundtext nicht mehr lesen.»
Wir wollen uns hier auf einige kurze Zitate aus den Werken der griechischen Väter beschränken, die erwei¬sen, wie wenig wahrheitsgetreu und wissenschaftlich es ist, Origines als einen Erfinder einer neuen Irrlehre hinzustellen.

Ronald Koster
Verfasser/in
Joel Favre 3.) Irenäus, ein Freund des Polykarp, der noch mit dem Apo¬stel Johannes verkehrt hat, schreibt in seinem Aufsatz «Gegen Ketzer»:
«Deshalb trieb Er Adam aus dem Paradies und entfernte ihn von dem Baum des Lebens, nicht weil Er ihm denselben missgönnte, wie etliche zu behaupten sieh erdreisten, sondern weil Er ihn bemitleidete und nicht wollte, dass er für immer ein Sünder bleibe. Die Sünde, die ihn umgab, sollte nicht unsterblich werden und das Böse nicht unendlich und unheilbar.»
Clemens von Alexandrien, 150-220, Presbyter, Haupt der Katechetischen Schule, war ein geachteter und einflussreicher Schriftsteller. Hier nur eine Probe:
«Der Herr ist das Sühnopfer nicht nur für unsere Sünden, sondern für die der ganzen Welt. Deshalb rettet Er in der Tat alle insgesamt, aber einige werden durch Gericht bekehrt, andere durch freiwillige Unter¬ordnung, und also erhält Er die Ehre und Würde, dass sich Ihm alle Knie beugen werden, derer im Himmel und auf Erden und unter der Erde. Er richtet zu ihrem Besten, die gerichtet werden, sei es viele auf einmal, oder einzelne.»
Eusebius von Cäsarea, Bischof und Freund des Kaisers Kon¬stantin, schreibt zum 2. Psalm:
«Wenn der Sohn Seine Feinde zerschmettert, so ist es, um Sie neu zu formen, wie ein Töpfer sein eigenes Werk.»

Ronald Koster
Verfasser/in
Joel Favre 4.) In Bezug auf die Unterordnung Christi sagt er:
«Christus wird Sich deshalb alles unterwerfen, und es ist Sein Recht, diese rettend« Unterwerfung als derselben gleich zu betrachten, mit der der Sohn Selbst Sich dem unterwirft, der Ihm alles unterworfen hat.»
Gregor von Nazianz, 330-390, Bischof von Konstantinopel, Freund des Basihus, der in Alexandrien und Athen studierte, schreibt:
«Adam erhielt den Tod als einen Gewinn, und damit das Abschneiden der Sünde, damit das Böse nicht unsterblich sei. Und so erwies sich das Gericht als eine Freund¬lichkeit; denn es ist also, dass Gott richtet. Dies ist meine Meinung.»
Athanasius der Große, genannt der «Vater der Rechtgläubig¬keit», 296-373, Bischof von Alexandrien, schreibt:
«Während der Teufel meinte, Einen umzubringen, ging er aller ver¬lustig … aus dem Hades getrieben und an der Pforte sitzend, sieht er alle Gefesselten herausgeführt durch den Mut des Erretters.»
Seine Ansichten über das Böse verraten deutlich, wie er an die endliche Verbannung desselben aus Gottes Weltall ge¬glaubt hat:
«Nun haben gewisse Griechen, vom rechten Wege abirrend und nie mit Christus bekannt geworden, dem Bösen eine wesenhafte und unabhän¬gige Existenz zugeschrieben. Hierin begehen sie einen doppelten Feh¬1er. Entweder leugnen sie den Schöpfer als den Erschaffer aller Dinge, wenn das Böse ein eigenes und unabhängiges Dasein hatte, oder, wenn Er auch der Schöpfer des Bösen sei... wie sollen dann die beiden Prinzipien nebeneinander bestehen bleiben ... da das eine die Vernichtung des anderen ist.»

Ronald Koster
Verfasser/in
Joel Favre 5.) Der schon erwähnte Gregor von Nyssa äußert sich zum Pro¬blem des Bösen:
«Es ist notwendig, dass das Böse eines Tages völlig und gänzlich aus dem Kreislauf des Daseins ausscheide … denn es kann nicht bestehen ohne den Willen dazu, und wenn jeder Wille in Gott eingegangen ist, muss dann nicht das Böse völlig verlöschen, einfach weil kein Gefäß mehr für dasselbe vorhanden ist.»
In Gregors «Katechetischen Reden» erwähnt er unseren Herrn als den, «der sowohl den Menschen vom Bösen erlöst als auch den Erfinder des Bösen selber heut».
Auch der große deutsche Kirchenhistoriker Neander schreibt über Gregor von Nyssa’s wertvolle Werke über die Wieder¬bringung aller und wie er dafür eingetreten sei, dass Gott nie¬mals das Dasein des Bösen zugelassen haben würde, ohne vor¬auszusehen, wie die Erlösung alle vernunftbegabten Wesen zu ihrer Bestimmung, der gesegneten Gemeinschaft mit Ihm, zurückbringen werde.

Ronald Koster
Verfasser/in
Joel Favre 6.)Dies ist nur ein Auszug aus reichhaltigem weiterem Material und bestätigt, was zu beweisen der Zweck dieser Abhandlung ist: Nicht im Grundtext, nicht in der Urgemeinde, nicht im griechisch redenden Osten, nicht in den ältesten Bibelversio¬nen finden wir Ursprung und Bestätigung der Lehre von der ewigen Qual. Wir finden sie vielmehr im lateinischen Westen. in der Kirche Roms, bei den karthagischen Vätern, die für die Entwicklung dieser Kirche entscheidend waren, und, von ihnen beeinflusst, bei den Reformatoren und Übersetzern des Mittelalters, die das älteste Zeugnis nicht kannten und deshalb unbewusst späteren Irrtum bestätigten. Die trotz allem guten Willen gewisse Wörter so verstanden, wie sie zu ihrer Zeit verstanden wurden. Die aber selber die ersten gewesen wären, zu berichtigen, was weitere Forschung als irrtümlich erwies. Und die heute jedem danken würden, der sich bemüht, die Wahrheit reiner aus allem menschlichen Beiwerk herauszu¬schälen.
Ein erfreuliches Zeichen dafür, dass die biblische Bedeutung von aiõn und aiõnion sich auch in der Theologie unserer Tage durchzusetzen beginnt, tritt uns in dem kleinen Neutestament¬lichen Wörterbuch von Ralf Luther (Furche-Verlag, Berlin) entgegen. Es heißt da unter «Ewig, Ewigkeit» folgendermaßen:
«Äon bedeutet nicht endlose Dauer, sondern Zeitalter, Zeitlauf. Es wird, wenn von einem Zeitlauf die Rede ist, auch immer an die besondere Art und Prägung, an die eigentüm¬lichen Umstände, an die Bestimmung dieses Zeitlaufs gedacht. Das Neue Testament unterscheidet, wie schon die alte pro¬phetische Überlieferung, zwischen diesem Äon (Zeitlauf der Weltzustände) und dem kommenden Äon. Dieser Äon hat sein Gepräge durch die in ihm herrschenden finsteren Mächte, durch die dämonischen Züge seines Gesichts, durch die fort-schreitende Entgöttlichung seiner Zustände. Der kommende Äon bringt die Zustände der ersten, gottnahen Schöpfung wie¬der; in ihm ist die Herrschaft der Finsternismächte beseitigt, die Gottesherrschaft bestimmt und gestaltet alle Dinge. Dieser neue Äon wird heraufgeführt vom gottgesandten Welterneue¬rer. Auf diesen kommenden Zeitlauf sind im Neuen Testament alle Augen gerichtet. Weil man gemeinhin unter dem Äon den nächsten, göttlichen, von Christus heraufgeführ¬ten Äon versteht, bedeutet aiõnios (ewig) das, was aus diesem neuen Zeitlauf stammt, was zu ihm gehört, was durch seine Art und Richtung bestimmt ist. «Ewiges Leben» bedeutet im Neuen Testament durchweg: das Leben des kommenden Zeitlaufs.

Ronald Koster
Verfasser/in
Joel Favre 7.)«Ewiges Leben» bedeutet im Neuen Testament durchweg: das Leben des kommenden Zeitlaufs. «Ewige Herrlichkeit» bedeutet den Glanz, die Hoheit, die dem kommenden Äon eignet (2.Tim.2:10). Das «ewige Reich» ist das Reich des neuen Weltlaufs (2.Pet.1:11). «Ewige Selig¬keit» bedeutet das Heil des kommenden Zeitalters (Heb.5:9). «Ewiges Gericht» bedeutet das Gericht, das über die Men¬schen ergeht beim Eintritt des kommenden Zeitlaufs (Mark.3:29). «Ewiges Feuer» und «ewige Pein» (Mat.3:12; 25:41-46) bedeutet die Pein, die im kommenden Zeitlauf diejenigen lei¬den werden, denen sie im Weltgericht zugesprochen ist.»
Fassen wir die Endergebnisse, zu denen wir gekommen sind, kurz zusammen. Die Tatsachen der Offenbarung betreffs der Äonen sind früh verdunkelt worden und verlorengegangen. Während es mit der griechischen Kirche abwärts ging, trat die lateinische mit ihrer eigenen Übersetzung der Schrift in den Vordergrund. Die letztere war nur eine Übertragung und des¬halb nicht inspiriert. Lateinische Väter veränderten die Be¬deutung gewisser sehr wichtiger, auf Zeitab¬schnitte sich be¬ziehender Wörter, die sich im Griechischen finden, und gaben ihnen einen anders gefärbten Sinn. Dies genügte, um einen völlig verkehrten Ausblick auf die ganze Zukunft herbeizu¬führen und Gott gleichzeitig als liebenden Vater und als grau¬samen und launenhaften Unhold erscheinen zu lassen - als einen Gott, der in Wirklichkeit keiner mehr ist. Anstatt diesen bedauerlichen Irrtum der lateinischen Kirche zu berichtigen, hat die Reformation, die nur eine Umgestaltung innerhalb ge¬wisser Grenzen war, ihn geradezu bestätigt und hochgebracht.
Anderseits beweist jede ganz alte Übersetzung der Schrift, ebenso wie jede mittelalterliche oder neuzeitliche Übertra¬gung, entweder durch ihre Konsequenz, wenn sie konsequent gewesen ist, oder sonst durch ihre Inkonsequenz, dass die Kon¬kordante Bibel in ihrer Wiedergabe der betrachteten Wörter durchaus korrekt ist. Jede Übersetzung, die nicht folgerichtig die Ausdrücke «Äon» und «äonisch» oder «Zeitalter» und «ein Zeitalter dauernd» oder dergleichen Wendungen gebraucht, ist gezwungen, von wenigstens zwei sich gegenseitig wider¬sprechenden Begriffen Gebrauch zu machen.
Es genügt wahrhaftig nicht zu sagen, wie man oftmals hören kann, der schlichte Leser solle einfach annehmen, was ge¬schrieben steht, da er ja nur vor sich hat, was der Übersetzer für die Wahrheit hielt. Oder man müsse als demütiger Christ das glauben, was die Gemeinde in ihrer Gesamtheit glaube, sonst würde man sich am Heiligen Geist versündigen, der die Gemeinde erleuchte. Wer den Glauben irgendeines Menschen oder einer Körperschaft zur Autorität erhebt, verlässt die ein¬zig sichere Grundlage der Wahrheit - Gottes Wort. Und es ist gerade diese Praxis, durch die am heiligen Geist gesündigt wird, der den einzelnen stufenweise weiterführen will, wie es seiner Fassungskraft und seinem geistlichen Wachstums¬prozess entspricht, und der nach Gottes Rat und Willen jedem Zeit¬alter ein anderes Maß an Erleuchtung und Erkenntnis zu ver¬mitteln hat. Wo er daran gehindert wird, erlischt bald alles wahre geistliche Leben und es bleibt nichts übrig als eine starre, tote Form. Verknöcherte Kirchen und Gemeinschaften rings um uns her reden eine warnende Sprache. In allen sol¬chen hat man sich auf irgendein «Bekenntnis» festgelegt, und sich weiterführen zu lassen gilt als Ketzerei. Diese Einstel¬lung ist charakteristisch für die Kirche Roms, aber durchaus nicht für diese allein.

Ronald Koster
Verfasser/in
8.)Es genügt auch nicht, «griechisch und hebräisch zu können», um imstande zu sein festzustellen, was der Grundtext lehrt, wie viele meinen. Alle Übersetzer haben diese Sprachen stu¬diert und doch Irrtümer bestätigt. Wie das geschehen konnte, haben wir unseren Lesern hoffentlich ein wenig näher erläu¬tern können. Wörter verändern im Lauf der Zeit ihre Bedeu¬tung. Und nicht nur das, viele werden heute lediglich nach einer aus dem Mittelalter übernommenen Überlieferung erklärt, wäh¬rend es vor allem nötig ist, auf das Genaueste zu erforschen, was die Schreiber des inspirierten Grund¬textes darunter verstehen mussten. Dazu ist es notwendig, erstens die Vorkommen eines Wortes an allen Stellen und in sämtlichen Zusammenhängen zu beachten; denn nur eine Bedeutung, die von allen Vorkommen bestätigt wird, kann die richtige sein. Vor allem kann ein von Gott für eine der wichtigsten Offen-barungen gewählter Aus¬druck nicht zwei sich gegenseitig widersprechende Bedeutun¬gen haben. Zweitens gilt es, die ältesten Übersetzungen zu prüfen, die der Zeit der Abfassung des Grundtextes am nächsten standen. Sind sie an Autorität auch nie der inspirierten Grundschrift gleichzustellen, so kön¬nen sie uns doch viel Licht über die Anwendungs¬weise von Wörtern vermitteln. Und es sind diese Forschungen, die die Hauptvorarbeit für die konkor¬dante Übertragung ausmachten. Auch der Verfasser dieses Aufsatzes hat jahrelang hierbei mit-gewirkt. Es ist deshalb aus tiefster, in viel Erfahrung gewon¬nener Überzeugung, dass er zum Schluss die folgende Behaup¬tung aufstellt:
Es ist tatsächlich etwas Großes, was wir für die konkordante Übersetzung in Anspruch nehmen, aber wir erheben diesen Anspruch ohne Furcht vor seiner Widerlegung und ebenfalls ohne Furcht vor allem Widerspruch: Sie ist die heute verfügbare wortgetreuste Übersetzung, die durch ihr System in angemessener Weise die Heilige Schrift als von Gottes Geist durchhaucht anerkennt.
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Ronald Koster
Verfasser/in
Joel Favre 7.)«Ewiges Leben» bedeutet im Neuen Testament durchweg: das Leben des kommenden Zeitlaufs. «Ewige Herrlichkeit» bedeutet den Glanz, die Hoheit, die dem kommenden Äon eignet (2.Tim.2:10). Das «ewige Reich» ist das Reich des neuen Weltlaufs (2.Pet.1:11). «Ewige Selig¬keit» bedeutet das Heil des kommenden Zeitalters (Heb.5:9). «Ewiges Gericht» bedeutet das Gericht, das über die Men¬schen ergeht beim Eintritt des kommenden Zeitlaufs (Mark.3:29). «Ewiges Feuer» und «ewige Pein» (Mat.3:12; 25:41-46) bedeutet die Pein, die im kommenden Zeitlauf diejenigen lei¬den werden, denen sie im Weltgericht zugesprochen ist.»
Fassen wir die Endergebnisse, zu denen wir gekommen sind, kurz zusammen. Die Tatsachen der Offenbarung betreffs der Äonen sind früh verdunkelt worden und verlorengegangen. Während es mit der griechischen Kirche abwärts ging, trat die lateinische mit ihrer eigenen Übersetzung der Schrift in den Vordergrund. Die letztere war nur eine Übertragung und des¬halb nicht inspiriert. Lateinische Väter veränderten die Be¬deutung gewisser sehr wichtiger, auf Zeitab¬schnitte sich be¬ziehender Wörter, die sich im Griechischen finden, und gaben ihnen einen anders gefärbten Sinn. Dies genügte, um einen völlig verkehrten Ausblick auf die ganze Zukunft herbeizu¬führen und Gott gleichzeitig als liebenden Vater und als grau¬samen und launenhaften Unhold erscheinen zu lassen - als einen Gott, der in Wirklichkeit keiner mehr ist. Anstatt diesen bedauerlichen Irrtum der lateinischen Kirche zu berichtigen, hat die Reformation, die nur eine Umgestaltung innerhalb ge¬wisser Grenzen war, ihn geradezu bestätigt und hochgebracht.
Anderseits beweist jede ganz alte Übersetzung der Schrift, ebenso wie jede mittelalterliche oder neuzeitliche Übertra¬gung, entweder durch ihre Konsequenz, wenn sie konsequent gewesen ist, oder sonst durch ihre Inkonsequenz, dass die Kon¬kordante Bibel in ihrer Wiedergabe der betrachteten Wörter durchaus korrekt ist. Jede Übersetzung, die nicht folgerichtig die Ausdrücke «Äon» und «äonisch» oder «Zeitalter» und «ein Zeitalter dauernd» oder dergleichen Wendungen gebraucht, ist gezwungen, von wenigstens zwei sich gegenseitig wider¬sprechenden Begriffen Gebrauch zu machen.
Es genügt wahrhaftig nicht zu sagen, wie man oftmals hören kann, der schlichte Leser solle einfach annehmen, was ge¬schrieben steht, da er ja nur vor sich hat, was der Übersetzer für die Wahrheit hielt. Oder man müsse als demütiger Christ das glauben, was die Gemeinde in ihrer Gesamtheit glaube, sonst würde man sich am Heiligen Geist versündigen, der die Gemeinde erleuchte. Wer den Glauben irgendeines Menschen oder einer Körperschaft zur Autorität erhebt, verlässt die ein¬zig sichere Grundlage der Wahrheit - Gottes Wort. Und es ist gerade diese Praxis, durch die am heiligen Geist gesündigt wird, der den einzelnen stufenweise weiterführen will, wie es seiner Fassungskraft und seinem geistlichen Wachstums¬prozess entspricht, und der nach Gottes Rat und Willen jedem Zeit¬alter ein anderes Maß an Erleuchtung und Erkenntnis zu ver¬mitteln hat. Wo er daran gehindert wird, erlischt bald alles wahre geistliche Leben und es bleibt nichts übrig als eine starre, tote Form. Verknöcherte Kirchen und Gemeinschaften rings um uns her reden eine warnende Sprache. In allen sol¬chen hat man sich auf irgendein «Bekenntnis» festgelegt, und sich weiterführen zu lassen gilt als Ketzerei. Diese Einstel¬lung ist charakteristisch für die Kirche Roms, aber durchaus nicht für diese allein.


Ronald Koster
Verfasser/in
DAS NENNT MAN BLIND SEIN!
Hier ist die Heilsbotschaft des organisierten Christentums:
"Gott gab dem sterblichen Menschen einen "Freien Willen", damit er sein endgültiges Schicksal WÄHLEN kann. Himmel oder Hölle." Nun, hier ist, was und warum sie wollen, dass Sie diese Lehre glauben.
Gott hat den Ungläubigen/unerlösten Sündern die "Gelegenheit" gegeben, über ihr endgültiges Schicksal zu entscheiden, obwohl er dies über ihren elenden unerlösten Zustand sagt:
Hier ist GOTTES Beschreibung des unerlösten Sünders:
Die Werke des Fleisches aber sind offenbar: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Lüsternheit, Götzendienst, Hexerei, Haß, Zwietracht, Hader, Zorn, Streit, Aufruhr, Ketzerei, Neid, Mord, Trunkenheit, Schwelgerei und dergleichen:
Er ist im Fleisch, in Feindschaft mit Gott, ein Feind Gottes, unfähig, geistliche Dinge zu verstehen, tot in der Sünde, ein Sklave der Sünde, verblendet durch den Gott dieser Welt, fleischlich gesinnt, ist dem Gesetz Gottes nicht untertan und kann es auch nicht sein, ungerecht, nichts Gutes wohnt in ihm, alle sind wertlos geworden, alle haben sich abgewandt, sie sind voller Flüche und Segnungen, alle haben die Herrlichkeit Gottes verfehlt, die Sünde wohnt in seinem Fleisch, erbärmlich. ohne Hoffnung, ohne Glauben, ohne Geist, ohne Glauben, sein Herz ist über alle Maßen böse, alle seine Gerechtigkeit ist ein schmutziges Tuch und sucht nicht nach Gott.
Das ist es, was GOTT sagt, in welchem Zustand der UNERLASSENE Mensch ist. Nun. Wenn das wahr ist (und das ist es), dann ist der einzige Grund, warum Gott einem Sünder in diesem erbärmlichen Zustand die Möglichkeit geben würde, gerettet zu werden, indem er seinen "so genannten freien Willen" einsetzt, wenn er nicht will, dass ... DASS JEMAND GERETTET WIRD!!! ... weil niemand in diesem Zustand die Fähigkeit hat oder in der Lage ist, zu glauben. UNMÖGLICH.
"Als seine Jünger das hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Wer kann denn gerettet werden? Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich." Matthäus 19,25-26
Deshalb MUSS Gott uns genauso erwählen, wie er Israel, die Propheten und die Apostel erwählt hat.

Ronald Koster
Verfasser/in
Die "Orthodoxie" der Hölle
Die "Orthodoxie", die im 5. Jahrhundert besiegelt wurde, lehrt (unter anderem), dass diejenigen, die sterben, ohne an Jesus Christus zu glauben, die Ewigkeit in der Hölle verbringen werden. Das würde natürlich bedeuten, dass auch die Angehörigen anderer Weltreligionen am Ende dieses Lebens in die unausweichlichen Qualen der Hölle kommen.
Die meisten lehren (angeblich aus der Bibel), dass Gott Liebe ist, aber dass Gott auch bereit ist, diejenigen, die nicht glauben, "für immer und ewig" zu quälen, weil er keine andere Wahl hat. Da er gerecht ist und die Gegenwart der Sünde nicht ertragen kann, hat er keine andere Wahl, als die hartnäckigen Ungläubigen auf ewig in der Hölle zu halten.
Aber das ist nicht das, was die Bibel lehrt. Die meisten Kirchen werden Ihnen sagen, dass die Bibel dies lehrt, aber das liegt daran, dass die Kirchenführer mit den allgemeinen Überzeugungen der "Kirche" "indoktriniert" worden sind. Die meisten englischen Bibelversionen sind heute mit den Vorurteilen der Übersetzer infiziert. Die meisten kirchlichen Auslegungen sind heute mit der Voreingenommenheit der "Traditionen der Menschen" infiziert, die, wie zu Jesu Zeiten, höher geschätzt werden als die Worte Gottes selbst.
Wussten Sie, dass ein einziges Wort in den Originalsprachen der Bibel mit zwei völlig unterschiedlichen Wörtern übersetzt wird, weil die Übersetzung durch einseitiges Denken geprägt ist? Sheôl (hebräisch) und hadēs (griechisch) werden mit "Grab" übersetzt, wenn die Person, von der die Rede ist, rechtschaffen ist, aber mit "Hölle", wenn die Person ungerecht ist. Unsere modernen Bibeln sind also keine echten Übersetzungen, sondern Interpretationen.
Die Bibel lehrt, dass ALLE Menschen gerettet werden, und ALLE werden wiederhergestellt und mit Gott versöhnt werden. Diejenigen, die anderen Religionen angehören, sind also auf einem anderen Weg und erkennen die Bedeutung von Jesus Christus noch nicht an, aber eines Tages werden sie es tun, und auch sie werden gerettet werden.
Die Erlösung ist in der Tat ein gnädiges Geschenk Gottes für ALLE Menschen (nicht nur für einige), das durch die Gnade Gottes und durch den Glauben und die Taten von Christus gewährt wird. Das ist nicht mein eigenes Wunschdenken. Das ist es, was die Bibel lehrt. Wenn der Leser sorgfältig studiert und die Indoktrinationen der "Kirche der Menschen" (d.h. der sichtbaren Kirchen unserer Tage, gleich welcher Couleur) beiseite lässt, ist es klar zu erkennen.
Bob Evely
Autor von Am Ende der Zeitalter: Die Abschaffung der Hölle

Ronald Koster
Verfasser/in
Es genügt auch nicht, «griechisch und hebräisch zu können», um imstande zu sein festzustellen, was der Grundtext lehrt, wie viele meinen. Alle Übersetzer haben diese Sprachen stu¬diert und doch Irrtümer bestätigt. Wie das geschehen konnte, haben wir unseren Lesern hoffentlich ein wenig näher erläu¬tern können. Wörter verändern im Lauf der Zeit ihre Bedeu¬tung. Und nicht nur das, viele werden heute lediglich nach einer aus dem Mittelalter übernommenen Überlieferung erklärt, wäh¬rend es vor allem nötig ist, auf das Genaueste zu erforschen, was die Schreiber des inspirierten Grund¬textes darunter verstehen mussten. Dazu ist es notwendig, erstens die Vorkommen eines Wortes an allen Stellen und in sämtlichen Zusammenhängen zu beachten; denn nur eine Bedeutung, die von allen Vorkommen bestätigt wird, kann die richtige sein. Vor allem kann ein von Gott für eine der wichtigsten Offen-barungen gewählter Aus¬druck nicht zwei sich gegenseitig widersprechende Bedeutun¬gen haben. Zweitens gilt es, die ältesten Übersetzungen zu prüfen, die der Zeit der Abfassung des Grundtextes am nächsten standen. Sind sie an Autorität auch nie der inspirierten Grundschrift gleichzustellen, so kön¬nen sie uns doch viel Licht über die Anwendungs¬weise von Wörtern vermitteln. Und es sind diese Forschungen, die die Hauptvorarbeit für die konkor¬dante Übertragung ausmachten. Auch der Verfasser dieses Aufsatzes hat jahrelang hierbei mit-gewirkt. Es ist deshalb aus tiefster, in viel Erfahrung gewon¬nener Überzeugung, dass er zum Schluss die folgende Behaup¬tung aufstellt:
Es ist tatsächlich etwas Großes, was wir für die konkordante Übersetzung in Anspruch nehmen, aber wir erheben diesen Anspruch ohne Furcht vor seiner Widerlegung und ebenfalls ohne Furcht vor allem Widerspruch: Sie ist die heute verfügbare wortgetreuste Übersetzung, die durch ihr System in angemessener Weise die Heilige Schrift als von Gottes Geist durchhaucht anerkennt.

Ronald Koster
Verfasser/in
Uschi Thönneßen «Ewiges Leben» bedeutet im Neuen Testament durchweg: das Leben des kommenden Zeitlaufs. «Ewige Herrlichkeit» bedeutet den Glanz, die Hoheit, die dem kommenden Äon eignet (2.Tim.2:10). Das «ewige Reich» ist das Reich des neuen Weltlaufs (2.Pet.1:11). «Ewige Selig¬keit» bedeutet das Heil des kommenden Zeitalters (Heb.5:9). «Ewiges Gericht» bedeutet das Gericht, das über die Men¬schen ergeht beim Eintritt des kommenden Zeitlaufs (Mark.3:29). «Ewiges Feuer» und «ewige Pein» (Mat.3:12; 25:41-46) bedeutet die Pein, die im kommenden Zeitlauf diejenigen lei¬den werden, denen sie im Weltgericht zugesprochen ist.»
Fassen wir die Endergebnisse, zu denen wir gekommen sind, kurz zusammen. Die Tatsachen der Offenbarung betreffs der Äonen sind früh verdunkelt worden und verlorengegangen. Während es mit der griechischen Kirche abwärts ging, trat die lateinische mit ihrer eigenen Übersetzung der Schrift in den Vordergrund. Die letztere war nur eine Übertragung und des¬halb nicht inspiriert. Lateinische Väter veränderten die Be¬deutung gewisser sehr wichtiger, auf Zeitab¬schnitte sich be¬ziehender Wörter, die sich im Griechischen finden, und gaben ihnen einen anders gefärbten Sinn. Dies genügte, um einen völlig verkehrten Ausblick auf die ganze Zukunft herbeizu¬führen und Gott gleichzeitig als liebenden Vater und als grau¬samen und launenhaften Unhold erscheinen zu lassen - als einen Gott, der in Wirklichkeit keiner mehr ist. Anstatt diesen bedauerlichen Irrtum der lateinischen Kirche zu berichtigen, hat die Reformation, die nur eine Umgestaltung innerhalb ge¬wisser Grenzen war, ihn geradezu bestätigt und hochgebracht.
Anderseits beweist jede ganz alte Übersetzung der Schrift, ebenso wie jede mittelalterliche oder neuzeitliche Übertra¬gung, entweder durch ihre Konsequenz, wenn sie konsequent gewesen ist, oder sonst durch ihre Inkonsequenz, dass die Kon¬kordante Bibel in ihrer Wiedergabe der betrachteten Wörter durchaus korrekt ist. Jede Übersetzung, die nicht folgerichtig die Ausdrücke «Äon» und «äonisch» oder «Zeitalter» und «ein Zeitalter dauernd» oder dergleichen Wendungen gebraucht, ist gezwungen, von wenigstens zwei sich gegenseitig wider¬sprechenden Begriffen Gebrauch zu machen.
Es genügt wahrhaftig nicht zu sagen, wie man oftmals hören kann, der schlichte Leser solle einfach annehmen, was ge¬schrieben steht, da er ja nur vor sich hat, was der Übersetzer für die Wahrheit hielt. Oder man müsse als demütiger Christ das glauben, was die Gemeinde in ihrer Gesamtheit glaube, sonst würde man sich am Heiligen Geist versündigen, der die Gemeinde erleuchte. Wer den Glauben irgendeines Menschen oder einer Körperschaft zur Autorität erhebt, verlässt die ein¬zig sichere Grundlage der Wahrheit - Gottes Wort. Und es ist gerade diese Praxis, durch die am heiligen Geist gesündigt wird, der den einzelnen stufenweise weiterführen will, wie es seiner Fassungskraft und seinem geistlichen Wachstums¬prozess entspricht, und der nach Gottes Rat und Willen jedem Zeit¬alter ein anderes Maß an Erleuchtung und Erkenntnis zu ver¬mitteln hat. Wo er daran gehindert wird, erlischt bald alles wahre geistliche Leben und es bleibt nichts übrig als eine starre, tote Form. Verknöcherte Kirchen und Gemeinschaften rings um uns her reden eine warnende Sprache. In allen sol¬chen hat man sich auf irgendein «Bekenntnis» festgelegt, und sich weiterführen zu lassen gilt als Ketzerei. Diese Einstel¬lung ist charakteristisch für die Kirche Roms, aber durchaus nicht für diese allein.


Mir ist da die Zeit zu schade mit solchen Personen eine Diskussion zu führen.
Sie werden sich nicht abwenden von Ihrer Meinung.

Die oben von mir genannten Bibelstellen sind von Jesus Christus, nur er ist der Weg zum Vater!

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11:25 Jesus sagte: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, obwohl er tot ist, der wird leben. 11:26 Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?
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