#1

Geschichte der Jesuiten

in Katholischen Kirche; sehr vieles, was nicht mit dem Christlichen zu tun hat! Zeitgeist, Traditionen und Humanismus, leidtragend sind die Katholiken, da viele die Bibel nicht lesen 05.12.2020 05:28
von Manfredo | 5.171 Beiträge



Mit gut 17.000 Mitgliedern ist der Jesuitenorden die größte männliche Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche. Und seit seiner Gründung im 16. Jahrhundert haften ihm zahlreiche Vorurteile an, die sich als sehr haltbar erwiesen haben. Ein Grund dafür sind die „Monita secreta“, die sogenannten „geheimen Instruktionen“ der Jesuiten.

Diese Schrift, in der Form einer ordensinternen Anweisung des Generals an die Provinzialoberen formuliert, erschien erstmals 1614, vor 400 Jahren, in gedruckter Form. Und obwohl sie wissenschaftlich längst als eine Fälschung identifiziert sind, befeuert sie bis heute über Internet-Blogs Negativurteile über die „Gesellschaft Jesu“.

Als eine „Gebrauchsanleitung Satans“ wird das Dokument polemisch bezeichnet, das 1614 in Krakau in Druck ging. Es handelt davon, wie die Leitung des Ordens vermeintlich dazu auffordert und instruiert, reiche Witwen zur Erblassung an die Jesuiten zu bewegen, Organisationen und Parteiungen zu gründen und dann gegeneinander aufzuhetzen, Regierungen durch finanzielle und politische Manöver zu stärken oder zu Fall zu bringen, Monarchen, Politiker und Bankiers über Ränke oder über den Beichtstuhl vor den Karren der Ordensinteressen zu spannen, kurz: immer und überall seine Finger ins Spiel zu bringen, ja das Spiel letztlich in die eigene Richtung zu lenken und dabei selbst vor Kriegen nicht zurückzuschrecken.

Wiederholt wird die Klugheit der Schlange betont, die sich einfältig wie die Taube zu geben weiß. Wörtlich heißt es an einer Stelle: „Auch wird es nicht wenig Vorteil bieten, die Zwistigkeiten der Großen und Fürsten in vorsichtiger Weise zu nähren ... Wenn man aber bemerkt, dass eine Versöhnung wahrscheinlich ist, so soll sich der Orden zuerst bestreben, den Frieden herbeizuführen, damit man ihm von anderer Seite nicht zuvorkommt.“ Bis heute haftet der Gesellschaft Jesu eine angebliche „Jesuitenmoral“ an, die je nach der Notwendigkeit des Augenblicks Gutes als schlecht und Schlechtes als gut darzustellen wisse.

Als erster unterzog 1615 der Krakauer Erzbischof Piotr Tylicki die „Monita“ einer umfassenden Prüfung. Er schrieb die Autorenschaft einem früheren Jesuiten zu, Hieronymus Zahorowski, der sie aus Rachsucht verfasst und zunächst handschriftlich verbreitet habe. So sei sie tatsächlich auch in den Besitz von Jesuiten gekommen – was wiederum als Beleg für ihre vermeintliche Echtheit angeführt werden konnte.

„Um das Reich Satans auszubauen ...“
Ein subtiler Schachzug mit tatsächlicher Wirkungsgeschichte. Wenn sich auch der Glaube an die Echtheit nicht durchsetzte – nach dem Motto „etwas bleibt immer hängen“ – spielten die Unterstellungen der Monita auch bei den Verboten des Ordens im 18. und 19. Jahrhundert eine Rolle.

Selbst wissenschaftliche Koryphäen und Jesuitengegner wie der französische Jansenist Antoine Arnaut (1612-1694), der katholische Kirchenhistoriker Ignaz von Döllinger (1799-1890) oder sein protestantischer Kollege Adolf von Harnack (1851-1930) wiesen die vermeintliche Geheimschrift eindeutig als Fälschung aus. Dennoch bleibt sie bis heute ein gefundenes Fressen für verquaste Verschwörungstheoretiker.

So heißt es auf der Website „hure-babylon.de“: „Kein Wunder, dass Politiker wie Bush, Blair, Merkel usw. dem Papst hinterherhecheln ... Seine Jesuiten-Armee hat ganze Arbeit geleistet. Niemand merkt, wie der Antichrist, der Papst, das 2. Tier der Offenbarung, die USA und ihre Trabanten für seine Zwecke benutzt, um das Reich Satans auf Erden auszubauen.“ Diese düstere Prognose müsste inzwischen, wo seit März 2013 selbst der Papst erstmals in der Kirchengeschichte ein Jesuit ist, allmählich Wirklichkeit werden.

Solcherart Anwürfe sieht der Kirchen-, Konzils- und Ordenshistoriker Klaus Schatz von der Jesuitenhochschule Sankt Georgen in Frankfurt sehr gelassen: „Dass sich Leute im Netz auf die ,Monita secreta’ berufen, wird man nie ganz abstellen können.“ Im Internet gebe es eben „kein wissenschaftliches Korrektiv, keine Bremse“. Dass freilich dem Orden, dessen Kürzel SJ (für „Societas Jesu“) auch schon mal mit „schlaue Jungs“ übersetzt wird, eine gewisse Weltgewandtheit und Wendigkeit zu eigen ist, dafür gibt auch der neue Papst ständig neuen Beleg.


https://www.deutschlandfunkkultur.de/mar...ticle_id=374098

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#2

RE: Geschichte der Jesuiten

in Katholischen Kirche; sehr vieles, was nicht mit dem Christlichen zu tun hat! Zeitgeist, Traditionen und Humanismus, leidtragend sind die Katholiken, da viele die Bibel nicht lesen 06.12.2020 10:12
von Manfredo | 5.171 Beiträge
zuletzt bearbeitet 06.12.2020 10:17 | nach oben springen

#3

Katholische Priester finden die Wahrheit

in Katholischen Kirche; sehr vieles, was nicht mit dem Christlichen zu tun hat! Zeitgeist, Traditionen und Humanismus, leidtragend sind die Katholiken, da viele die Bibel nicht lesen 07.12.2020 17:43
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Katholische Priester finden die Wahrheit

http://docplayer.org/14259493-Katholisch...e-wahrheit.html

Luis Padrosa23 Jahre im Jesuitenorden


„Ich habe entdeckt, dass es in den Evangelien keine Grundlage für die Dogmen der römisch-katholischen Kirche gibt.“Diese Aussage verschlug dem evangelikalen Pastor Samuel Vila fast die Sprache, als ich in meinen schwarzen Priester kleidern vor ihm stand.Er hatte erwartet, ich sei gekommen, um bei ihm Rat zu suchen. Doch ich war bereits durch die Kraft der Wahrheit und das Wirken des Geistes Gottes über-führt und konnte kaum warten, ihm zu erklären, was ich in der Heiligen Schrift, der Bibel,entdeckt hatte.Mein Entschluss stand fest, auch wenn dieser Schritt schmerzhaft und gefährlich war – gefährlich besonders in einem Land wie Spanien,wo ich lebte: ich wollte das Priesteramt und da-mit auch meine Stellung als Professor und Direktor des Loyola-Instituts von Barcelona und Tarrasa aufgeben, um dem Licht treu zu sein,das ich erhalten hatte.Rom ist nicht die wahre Kirche Zahlreiche Gründe hatten mich zu diesem Schritt veranlasst. Ich war 43 Jahre lang ein auf-richtiger Katholik gewesen, hatte 15 Jahre intensive kirchliche Ausbildung durchlaufen, 10 Jahre als Priester und beliebter Redner vor großen Volks-mengen gewirkt und 23 Jahrelang das religiöse Leben eines Jesuiten geführt.Nach all diesen Erfahrungen war ich zu der Überzeugung
gekommen, dass die römisch-katholische Kirche nicht die wahre Kirche Jesu Christi sei. 13 Jahre intensiver Auseinandersetzung mit apologetischen Schriften hatten mich zu einer unerschütterlichen Überzeugung gebracht. Ich kannte die Argumente, mit denen jede Seite ihren Glauben verteidigt und habe sie alle kritisch untersucht.Ich hatte zur Bibel gegriffen und darin das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes gesucht. Es war nirgends zu finden. Und wo stand etwas über das Fasten vor der Kommunion und über die Messe? Wo stand das alles? Ich konnte es nicht finden. Je mehr ich studierte, desto mehr erkannte ich, dass das wahre Christentum ganz anders ist als der römische Katholizismus. Je mehr ich die Bibel untersuchte, desto mehr wurde ich von dieser Wahrheit überzeugt. Im Katholizismus wird Jesus als Fossil vorgestellt, als Leichnam, als ein ans Kreuz genagelter Mann,auf jeden Fall tot, nicht mehr lebendig. Deshalb kann die Kirche in ihren Gläubigen keine Liebe zu Jesus Christus wecken, und wo keine Liebe zu ihm ist, da ist keine Möglichkeit, errettet zu werden. Weder Messen, Novenen, Skapuliere noch Medaillen und Heiligenbilder können da helfen. Alles ist nutzlos, wenn echte Liebe und wahrer Glaube fehlen, und solche Liebe kann nur entstehen, wenn jemand überzeugt ist, dass Christus lebt und sein Opfer vollendet ist.Im Katholizismus hängt die Errettung von je-dem einzelnen Menschen selber ab, von seinen vielen Gebeten, vom Tragen von Skapulieren,von seiner Marienverehrung, vom Empfangender Kommunion. Alles das und vieles andere brachte mich zu der Erkenntnis, dass die Lehre der römisch-katholischen Kirche nicht die Wahrheit sein kann. Ich wollte, ihr könntet nach-vollziehen,was ich durchgemacht habe! Mir waren diese Fragen sehr ernst. Seelennot Mit solchen Erkenntnissen befindet sich ein Katholik in einer sehr schwierigen Lage. Sein ganzes bisheriges Leben, die vertraute Umgebung, die Beziehungen zu Familie und Freunden sind betroffen. Wenn er die römisch-katholische Kirche verlässt, wird man dafür nur zwei Gründe sehen:Entweder er sei geisteskrank oder habe sich verliebt – oder beides miteinander. Wie groß sind doch die inneren Nöte aufrichtiger Katholiken!Auch wenn sie jeden Tag zur Messe gehen, sind sie doch ständig von Fragen gequält wie: „Bin ich errettet oder verloren?“ „Habe ich recht gebeichtet?“ Sie haben keinen Frieden. Ist das nun
Einen einzigen Rat-schlag möchte ich je-dem erteilen, der die Wahrheit finden will:Lesen Sie so oft wie möglich die heiligen Evangelien und die Briefe im Neuen Testament. Da werden Sie erkennen, was ein wahrer Christ glauben und tun muss. Nie werde ich dem Herrn genug dafür dan-ken können, dass er mich zu sich und in die Wahrheit geführt hat.Mein Vater und andere Verwandte sind traurig,denn ihrer Meinung nach bin ich vom Glauben abgefallen. Aber wer Jesus nachfolgt und sein Wort in seiner ganzen Reinheit liest, ohne die Zusätze und Verzerrungen, die im Lauf der Jahr-hunderte durch die römisch-katholische Kirche entstanden sind, kann kein Abtrünniger vom christlichen Glauben sein.
Seit seiner Bekehrung war Luis Padrosa ein eifriger Evangelist. Er hat auch Gemeinden betreut und Bücher geschrieben. Zuletzt wirkte er von einer örtlichen Gemeinde an der Ostküste der USA aus.Luis Padrosa ist einer von vielen, die ihren Dienst als römisch-katholische Priester verlassen mussten,weil die Lehre der Bibel ihnen wichtiger und verbindlicher geworden war als die Lehre der Kirche.Möchten Sie noch weitere solche Berichte lesen und dadurch mehr über den biblischen Glauben erfahren?

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#4

RE: Katholische Priester finden die Wahrheit

in Katholischen Kirche; sehr vieles, was nicht mit dem Christlichen zu tun hat! Zeitgeist, Traditionen und Humanismus, leidtragend sind die Katholiken, da viele die Bibel nicht lesen 07.12.2020 17:44
von Manfredo | 5.171 Beiträge
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11:25 Jesus sagte: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, obwohl er tot ist, der wird leben. 11:26 Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?
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