in Bibelstudium
22.05.2023 09:27
von
Manfredo
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Geist der Weisheit, des Verstandes, des Rates und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und Ehrfurcht des Herrn.
Jesaja 11,1-4
1 Und es wird ein Zweig hervorgehen aus dem Stumpf Isais und ein Schössling hervorbrechen aus seinen Wurzeln. 2 Und auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. 3 Und er wird sein Wohlgefallen haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht nach dem Augenschein richten, noch nach dem Hörensagen Recht sprechen, 4 sondern er wird die Armen mit Gerechtigkeit richten und den Elenden im Land ein unparteiisches Urteil sprechen. Er wird die Erde mit dem Stab seines Mundes schlagen und den Gesetzlosen mit dem Hauch seiner Lippen töten.
in Bibelstudium
22.05.2023 09:45
von
Manfredo
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Offenbarung 5,6
6 Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten stand ein Lamm, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die ausgesandt sind über die ganze Erde.
Der Vater auf dem Thron. Im Vater selbst das Lamm. Im Lamm die Sieben Geister Gottes. Wie so oft in der Bibel finden wir die dreieinige Gottheit in nur einem Vers vereint. Doch den ein oder anderen stößt die Formulierung „Sieben Geister Gottes“ auf. Wie kann es sein das es sieben gibt, da es doch eigentlich nur einen heiligen Geist gibt.
„Und auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.“
Jesaja 11,2 Der Prophet Jesaja kündigt hier den Messias an und beschreibt ihn als denjenigen in dem die Fülle des siebenfältigen heiligen Geistes wohnt. Diese sieben (Zahl göttlicher Vollendung) Namen beschreiben den einen heiligen Geist in seinem Wesen und Wirken:
1) Der Geist des Herrn ruach jahwe Der heilige Geist ist Gott selbst. Gott ist Geist (Joh 4,23), das heisst zum einen das er ein transzendentes Wesen ist welches nicht an die Gesetze unserer Dimension gebunden ist, wie zum Beispiel Zeit und Raum. Das bedeutet zum anderen das er nur mit dem menschlichen Geist erkannt und begriffen werden kann. „Der Herr aber ist der Geist“, so steht es in 2.Kor 3,17 geschrieben. Wenn der Vater der Ursprungsgedanke ist, dann ist der heilige Geist der Atem durch welchen sich der Gedanke zu einem Wort formt, dieses Wort ist Jesus Christus selbst. Wenn der Geist Gott selbst ist verdient er unsere bewusste Aufmerksamkeit als Person, unsere Hingabe, unseren Gehorsam, Ehrerbietung, Anerkennung und Zeit der Gemeinschaft.
2) Der Geist der Weisheit ruach chokmah Das biblische Verständnis von Weisheit entspricht nicht dem Verständnis unserer Kultur. Weisheit ist nicht nur eine bloße Fähigkeit unseres Verstandes schwierige Probleme und Situationen in einer guten Weise zu lösen. Weisheit im biblischen (hebräischen) Sinne ist mehr. Die göttliche Weisheit ist laut Jak 3,13-17 und Spr 8 und 9 das Stahlskelett welches dem Reich Gottes Struktur und Form gibt. Es ist die Grundbeschaffenheit des göttlichen Herzens in all seiner Herrlichkeit. Weisheit ist somit keine Kopfsache, sondern eine Herzenssache. Wer weise ist ist laut der Bibel sanftmütig, barmherzig, gottesfürchtig, langsam zum Zorn, willig kreuztragend und vieles anderes mehr. Dies sind Qualitäten die der heilige Geist aus den Tiefen Gottes (1.Kor 2,11.12) in unsere Herzenstiefen legen und formen möchte. Der Geist Gottes vermittelt also das Wesen und den Charakter Gottes.
3) Der Geist des Verstandes ruach biynah Hier ist nicht in erster Linie die menschliche Fähigkeit logisch zu Denken oder durch Forschen und Studieren sich Wissen anzueignen. Nein, der heilige Geist vermittelt uns das göttliche Denken (1.Kor 2,16). Das bedeutet also wir können durch den Beistand des heiligen Geistes unterscheiden was der gute und vollkommene Wille Gottes für uns ist (Röm 12,2). Durch die geistliche (vom Geist geschenkte) Erkenntnis können wir laut (Kol 1,9) dieses Urteil fällen. Wenn wir Gott wohlgefällig leben möchten brauchen wir die Beziehung und Erfüllung mit dem Geist Gottes. Das Wort Gottes allein reicht nicht, es muss sowohl geistlich (d.h. durch den heiligen Geist geschenkt) offenbart werden und ausserdem gibt es viele Fragen des täglichen Lebens mit und für Gott auf die die Bibel keine pauschale Antwort findet. Diese Antworten finden wir nur in enger Gemeinschaft mit den Geist des Verstandes.
4) Der Geist des Rates ruach etsah Das hebräische Wort für Rat wird in der Bibel fast ausschliesslich im Kontext einer Handlung, Aktion oder Entscheidung gebraucht. (2.Sam 16,20) Zum einen ist der heilige Geist derjenige der den Ratschluss Gottes ausführt und handelt. Zum anderen ist er derjenige der uns den Ratschluss vermittelt. Durch den heiligen Geist bekommen wir Einsicht in den göttlichen Willen und Anweisung wie er zu tun ist. Die Propheten der Bibel redeten „getrieben von dem heiligen Geist“ (2.Pet 1,21). In gleicher Weise sollen auch wir leben und wirken getrieben vom Heilgen Geist. Der Geist Gottes hindert und warnt uns im Übereifer oder falsch verstandenem Willen Gottes (Apg 16,6.7), er gibt uns konkrete Handlungsanweisungen, auch und besonders dann wenn wir aus verschiedenen Gründen natürlicherweise solche Handlungen meiden würden (Apg 10,19.20) und der heilige Geist kann ein Gefäß das er vollständig besitzt in eine Zeit des Fastens und Versucht-werdens leiten (Mt 4,1).
5) Der Geist der Kraft ruach geburah Das hebräische Wort ist weniger bekannt, das griechische ist besonders in unseren charismatischen Kreisen in aller Munde: dynamis. Sowohl das hebräische als auch das griechische Wort bedeuten Kraft, Vollmacht und Fähigkeit. Es bezeichnet eine übernatürliche Fähigkeit die man einzig und allein durch Gott, genauer, durch den heiligen Geist vermittelt bekommt. Der Geist Gottes übt die Kraft Gottes aus. In dem berühmten Wort aus Sachaja 4,6 sehen wir das das die Heeresstärke und die Kraft Gottes in seinem heiligen Geist liegt. Für diejenigen die als Wiedergeborene den heiligen Geist empfangen ist diese Kraft vor allem zum Überwinden der Sünde, der Nächstenliebe und der vollmächtigen Verkündigung des Evangeliums gegeben. Ihr werdet Kraft empfangen und meine Zeugen sein (Apg 1,8). Der unmittelbare Zusammenhang ist deutlich erkennbar. Doch auch die Gaben Gottes aus 1.Kor 12 sind Kraftwirkungen von Gottes Geist in seiner Gemeinde: Zungenrede und Auslegung, Heilungen, Prophetie usw.
6) Der Geist der Erkenntnis ruach daath Auch hier geht es nicht um den griechischen Erkenntnisbegriff (1.Kor 8,2). Es handelt sich um eine göttliche Offenbarung des Wesens Gottes. Es braucht Gott um Gott kennen zu lernen. Durch den Beistand und die Hilfe des heiligen Geistes werden wir der Existenz Gottes überhaupt erst gewahr. Für die Christen von Ephesus betet Paulus das Gott ihnen eben diesen Geist der Weisheit und der Offenbarung gibt. Für ihn ist dies der einzige Weg wie die Augen der Christen mehr und mehr für die Schönheit und Herrlichkeit Gottes geöffnet werden können. (Eph 1,17) Es war der Mangel an eben solcher Offenbarungserkenntnis der Gott bewegt hat durch seinen Propheten Hosea Gericht und Zerstörung anzukündigen. (Hos 4,6)
7) Der Geist der Furcht des Herrn ruach yirah jahwe Die herkömmliche Antwort welche man hört wenn man nach der Furcht Gottes fragt hört sich so an: „Es ist keine wirkliche Furcht gemeint, sondern eher eine tiefe Achtung und Ehrerbietung.“ Auch hier stimmt der Mainstream nicht mit dem Wort Gottes überein. Die Furcht Gottes ist eine tatsächliche Furcht. Sie erwächst im Herzen dessen der sich bewusst ist das der heilige Gott, der keine Sünde duldet, zuschaut und handelt. Den Herrn zu fürchten bedeutet Böses zu hassen (Spr 8,13). Weil ich weis was der Herr hasst, möchte ich als sein Kind nicht in die „Schusslinie“ seines Hasses geraten. Übrigens widerspricht die Furcht des Herrn in keiner Weise der Wahrheit das wir Christen Kinder Gottes sind. In jeder normalen Vater-Kind-Beziehung gibt es einen Furcht Anteil. Dann nämlich wenn das Kind Grenzen übertritt und Regeln verletzt fürchtet es den Vater zurecht. Diese Furcht steht also bei genauer Betrachtung nicht im Gegensatz zur Liebe Gottes, sondern ist direkt mit ihr verbunden. Ausserdem trägt die Furcht des Herrn die herrlichsten Verheissungen der ganzen Schrift (Spr 22,4). Der heilige Geist also legt diese Furcht in unsere Herzen und auch er selbst fürchtet Gott, das heisst, er wird niemals ausserhalb des Willens (und Wortes) Gottes handeln.
Eine Rückbesinnung auf den heiligen Geist tut not. Die Gemeinde braucht eine neue Heilig-Geist-Erweckung in unseren Tagen. Bitte betet doch zusammen mit Karl Johann Philipp Spitta: „Komm, du Geist der Wahrheit“.
in Bibelstudium
04.11.2023 14:15
von
Manfredo
• | 5.171 Beiträge
Die 7 Geister Gottes ist der Heilige Geist.
Jesaja 11
2 Und auf ihm wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn. 3 Und er wird sein Wohlgefallen haben an der Furcht des Herrn. Er wird nicht nach dem Augenschein richten, noch nach dem Hörensagen Recht sprechen, 4, sondern er wird die Armen mit Gerechtigkeit richten und den Elenden[3] im Land ein unparteiisches Urteil sprechen. Er wird die Erde mit dem Stab seines Mundes schlagen und den Gesetzlosen mit dem Hauch seiner Lippen töten.
oder was ist nun richtig?
Die Menora - die Bedeutung des siebenarmigen Leuchters Neben dem Davidstern ist die Menora eines der wichtigsten Symbole des Judentums.
Laut Bibel erhielt Moses auf dem Berg Sinai den Auftrag, einen sechsarmigen Leuchter aus einem Zentner reinem Gold zu fertigen. Ebenso wurde ihm das Aussehen, drei Arme pro Seite mit Mandelblüten-artigen Verzierungen sowie eine mittlere Leuchte, ausführlich erklärt. Als Teil des Mischkan, eine Art portables Heiligtum, sollte dieser Leuchter nach dem Auszug aus Ägypten dem Volk Israel auf seinen Wanderungen den Weg leuchten. Das Mischkan, oder auch Stiftszelt genannt, sollte als Heiligtum dienen, bis ein permanentes Zentralheiligtum errichtet worden ist. Laut Bibel trugen die Israeliten die Mischkan samt Menora stets bei sich, bis sie nach der vierzigjährigen Wanderung im Tempel in Jerusalem ihren Platz fanden und integriert wurden. Der Leuchter symbolisiert das Licht, welches von Gott geschaffen wurde. Es soll Leben spenden und Erleuchtung bringen und so soll Israel selbst zu einem Licht unter Völkern werden.
Jeder Arm steht für einen Tag der Schöpfungsgeschichte inklusive dem Schabbat, dem Ruhetag.
Die Menora ist nicht zu verwechseln mit der Chanukkia, einem neunarmigen Leuchter für das jüdische Lichterfest.
11:25 Jesus sagte: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, obwohl er tot ist, der wird leben.
11:26 Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?
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