#1

Unser Gott ist nicht nur ein Gott der Liebe, sondern

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 27.02.2023 10:52
von Manfredo | 5.171 Beiträge



Unser Gott ist nicht nur ein Gott der Liebe, sondern er
kommt um die Gottlosen hier auf der Erde zu richten!

Viele Bibelstellen berichten was dabei geschehen wird!

z.B. Matthäus 24, Lukas 17, 21 Markus 13,
Offenbarung 6 bis zum 16 Kapitel, das ist die
größte Konzentration der Prophetie für die Endzeit.

Aber auch im alten Testament gibt es durch die Propheten Hinweise.

Der Prophet Jesaja, lebte von 740 und 701 v. Chr.
Wichtig auch, um die Verse zu verstehen, die lebten nicht im
21. Jahrhundert. Ihre Aussprache und denken war anders.

Schlachter 2000
Wir lesen in Jesaja 24, Vers 16-23

16 Wir hören Lobgesänge vom Ende der Erde:
Herrlichkeit dem Gerechten! — Ich aber sprach:
Ich vergehe, ich vergehe! Wehe mir! Räuber rauben,
ja, räuberisch rauben die Räuber!

17 Grauen, Grube und Garn kommen über dich,
du Bewohner der Erde!

18 ;Und es wird geschehen, wer vor der grauenerregenden
Stimme flieht, der wird in die Grube fallen, wer aber aus
der Grube heraufsteigt, wird im Garn gefangen werden;
denn die Fenster der Höhe werden sich öffnen und die
Grundfesten der Erde erbeben.

19 ;Die Erde wird krachend zerbersten, die Erde wird reißen
und bersten, die Erde wird hin- und herschwanken.

20 Die Erde wird hin- und her taumeln wie ein Betrunkener
und schaukeln wie eine Hängematte; ihre Missetat lastet
schwer auf ihr; sie fällt und steht nicht wieder auf.

21 Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird der HERR
das Heer der Höhe in der Höhe heimsuchen und die Könige
der Erde auf Erden;

22 und sie werden eingesperrt, wie man Gefangene in die
Grube einsperrt, und im Kerker werden sie eingeschlossen;
aber nach vielen Jahren werden sie heimgesucht werden.

23 Da wird der Mond erröten und die Sonne schamrot werden;
denn der HERR der Heerscharen herrscht dann als König auf
dem Berg Zion und in Jerusalem, und vor seinen Ältesten
ist Herrlichkeit.

Lest auch z.B. Psalm 2
https://www.bibleserver.com/SLT/Psalm2
Da kann man in den Versen 1-3 die Auflehnung der Völker
gegen Gott lesen!
Vers 4-5 Reaktion von Gott, das ist nicht Liebe und Erbarmen von Ihm!
Vers 6-9, Jesus Christus kommt als König und wird richten!

In dieser Zeit leben wir jetzt, wo die ganze Welt immer
antichristlicher und anti göttlicher wird.

z.B. der größte Völkermord der Erde, allein in Deutschland
wurden 100000 Abtreibungen in 2022 getätigt.

Ich werde hier nur über die Offenbarung 6-16 schreiben.

1. Die Offenbarung ist eine Apokalypse

Das Neues Testament wurde nicht in deutsch geschrieben sondern
in griechisch. Das griechische Wort für Offenbarung heißt Apokalypse.
Das bedeutet wörtlich Enthüllung.

Der wichtigste ist zu wissen, dass die Offenbarung des Johannes
von Gott inspiriert ist und ein Teil der Heiligen Schrift ist.
Jesus Christus ist der Verfasser, Johannes war nur des Schreiber,
der sah und hörte.


Die Offenbarung zeigt uns, dass Jesus Christus Herr aller Herren
und König aller Könige ist!
Und er wird kommen um die Welt zu richten, die Seinen in die
ewige Herrlichkeit zu bringen.


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#2

Offenbarung 6

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 27.02.2023 10:55
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Habe hier schon sehr viel geschrieben, einiges sehe ich aber mittlerweile anders.
Lerne laufend noch dazu:
Offenbarung

Offenbarung 6





Die ersten 2 Verse,

Die Öffnung der sechs ersten Siegel

1 Und ich sah, wie das Lamm eines von den Siegeln öffnete, und ich hörte eines von den vier lebendigen Wesen wie mit Donnerstimme sagen: Komm und sieh!
2 Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus als ein Sieger und um zu siegen.

Der weiße Reiter, viele Unterschiedliche Darstellungen auf YouTube.

Ich bin absolut der Überzeugung, dass es der Anti Christ ist, aber ein Einwand habe ich:
Der Antichrist erscheint als Tier aus dem Abgrund erst in Kapitel 13 der Offenbarung und hier
sind wir im Kapitel 6. Aber bin absolut sicher , dass es nicht Jesus Christus ist.

Bei 2-4 sind sich die meisten Bibelausleger fast einig.
Sie bringen Krieg, Hunger, Vernichtung, Krankheit, ein Viertel der Menschheit wird
es nicht überleben, das sind fast 2 Milliarden Menschen die ausgelöscht werden!



Vers 3-4

3 Und als es das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite lebendige Wesen sagen: Komm und sieh!
4 Und es zog ein anderes Pferd aus, das war feuerrot, und dem, der darauf saß, ihm wurde gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, damit sie einander hinschlachten sollten; und es wurde ihm ein großes Schwert gegeben.



Der rote Reiter ist der 1. Begleiter des Anti Christen.

Vers 5-6

5 Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm und sieh! Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd, und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand.
6 Und ich hörte eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sprach: Ein Maß[1] Weizen für einen Denar, und drei Maß Gerste für einen Denar; doch das Öl und den Wein schädige nicht!

Der 2. Begleiter des Anti Christen



Vers 7-8

8 Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ist »der Tod«; und das Totenreich folgt ihm nach. Und ihnen wurde Vollmacht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Pest und durch die wilden Tiere der Erde.
9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar[2] die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.



Der 3. Begleiter des Anti Christen.
Schwarze Farbe ist Krankheit und Tot. unvorstellbar was dann auf der
Erde los ist, fast 2 Milliarden tote Menschen

Alten Testament. Siehe Jeremia Kapitel 24, Vers 10 oder Hesekiel Kapitel 5 Vers 17.


zuletzt bearbeitet 27.02.2023 17:03 | nach oben springen

#3

RE: Offenbarung 6, 9-17, das 5. und 6. Siegel

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 27.02.2023 17:12
von Manfredo | 5.171 Beiträge

das 5. Siegel

9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar[2] die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.
10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, o Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?
11 Und jedem von ihnen wurden weiße Kleider gegeben, und es wurde ihnen gesagt, dass sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet wären, die auch wie sie getötet werden sollten.

Von Anfang an sind Christen verfolgt worden. Im ersten Jahrhundert von den Juden, danach von den Römern. Im Mittelalter wurden die wahren Christen oft von der Römisch-Katholische Kirche verfolgt. In England starben zwei Bischöfe am Scheiterhaufen, weil sie die römisch-katholische Lehre von der Verwandlung von Brot und Wein in der Messe ablehnten. In der Zeit der Reformation wurden Christen sogar von der evangelischen Kirche verfolgt. 3000 Täufer wurden im Zürcher See ertränkt, weil sie die Säuglingstaufe ablehnten. Im 20. Jahrhundert haben Kommunisten in der Sowietuntion, China und anderen Ländern Christen ins Gefängnis oder Arbeitslager gesteckt. Viele kamen ums Leben. Heute werden Christen in vielen Ländern verfolgt, besonders durch fanatischen Muslime, aber auch Hindus und Buddhisten.

Märtyrer sind Menschen, die bereit sind zu sterben, weil sie an Jesus Christus glauben. Johannes sah die Seelen der Märtyrer unter dem Altar. Sie hatten ihr Leben für Gott und Jesus geopfert. Die Märtyrer riefen nach Vergeltung. Vergeltung bedeutet, Gott wird die Menschen bestrafen, die Christen verfolgen. Man sagte den Märtyrern, sie sollten noch eine kleine Zeit warten. Inzwischen dauert diese kleine Zeit über 2000 Jahre. Gottes Zeit läuft eben anders als unsere. Mose sagte: Tausend Jahre sind vor dir wie der Tag von gestern (Psalm 90,4) und Petrus schrieb: Ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag! (2. Petrus 3,8).



Bin hier aber noch Unsicher, auch ist meine Meinung ein wenig anders wie in dem Video


zuletzt bearbeitet 27.02.2023 17:52 | nach oben springen

#4

Das sechste Siegel: Das Ende der Welt

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 27.02.2023 18:23
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Offenbarung 6, 12-17

12 Und ich sah , daß es das sechste Siegel auftat, und siehe, da ward ein großes Erdbeben, und die Sonne ward schwarz wie ein härener Sack, und der Mond ward wie Blut;

13 und die Sterne des Himmels fallen auf die Erde, gleichwie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von großem Wind bewegt wird.

14 Und der Himmel entwich wie ein zusammengerolltes Buch; und alle Berge und Inseln wurden aus ihren Örtern bewegt.

15 Und die Könige auf Erden und die Großen und die Reichen und die Hauptleute und die Gewaltigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen an den Bergen

16 und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesichte des, der auf dem Stuhl sitzt , und vor dem Zorn des Lammes!

17 Denn es ist gekommen der große Tag seines Zorns, und wer kann bestehen?

Das Ende der Welt wird viermal im Buch der Offenbarung beschrieben:

Beim sechsten Siegel, Kapitel 6, Verse 12-17
Bei der siebten Posaune, Kapitel 11, Verse 15-19
Bei der siebten Zornesschale, Kapitel 16, Verse 17-21
Am Jüngsten Gericht vor dem großen weißen Thron, Kapitel 20, Verse 11-15

Die Visionen im Buch der Offenbarung geschehen nicht hintereinander sondern nebeneinander.

Johannes beschrieb das Ende der Welt mit starken Bildern:

Ein großes Erdbeben. Siehe auch Kapitel 11, Vers 19 und Kapitel 16, Vers 18.
Zeichen am Himmel, der Himmel verschwindet, die Erde vergeht

Matthäus 24,29
Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden.

Jesaja 34,4

4 Das gesamte Heer des Himmels wird vergehen, und die Himmel werden zusammengerollt wie eine Buchrolle, und all ihr Heer wird herabfallen, wie das Laub am Weinstock herabfällt und wie die verdorrte [Frucht] des Feigenbaums.

Jesaja 13,10

10 Ja, die Sterne des Himmels und seine Sternbilder werden nicht mehr glänzen; die Sonne wird sich bei ihrem Aufgang verfinstern und der Mond sein Licht nicht leuchten lassen.

Joel 3,4 und 4,14-16

4 die Sonne soll verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.

14 Scharen um Scharen [treffen ein] im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung.
15 Sonne und Mond kleiden sich in Trauer, und die Sterne verlieren ihren Schein,
16 und der HERR wird aus Zion brüllen und von Jerusalem her seine Stimme hören lassen, dass Himmel und Erde zittern; aber der HERR ist eine Zuflucht für sein Volk und eine feste Burg für die Kinder Israels.

Offenbarung 16,20 und 20,11

16,20 Und jede Insel entfloh, und es waren keine Berge mehr zu finden.
20,11 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden.

Offenbarung 6, 15-17

15 Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge,
16 und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!
17 Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?

Schon im Alten Testament sahen die Propheten Jesaja und Hosea
den Tag des Gerichts voraus:


Jesaja 2, 12+21

12 Denn es kommt ein Tag [des Gerichts] von dem HERRN der Heerscharen über alles Stolze und Hohe und über alles Erhabene, und es wird erniedrigt werden;

21 um sich zu verkriechen in die Felsspalten und Steinklüfte aus Furcht vor dem HERRN und der Herrlichkeit seiner Majestät, wenn er sich aufmachen wird, um die Erde in Schrecken zu versetzen.

Hosea 10, 8

8 so werden die Höhen von Awen, die Sünde Israels, verwüstet; Dornen und Disteln werden auf ihren Altären wachsen. Da werden sie zu den Bergen sagen: Bedeckt uns!, und zu den Hügeln: Fallt über uns!

Für Menschen, die nicht an Jesus glauben, wird es schrecklich sein, Gott ins Angesicht zu schauen.

Hebräer 10, 31

31 Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!



Noch schrecklicher ist der Zorn des Lammes. Ein Lamm ist ein harmloses Tier. Viele Menschen glauben, der Herr Jesus Christus ist auch harmlos. Doch er ist Gottes Lamm, das das die Sünde der Welt hinwegnimmt (Johannes 1, 29). Jesus starb am Kreuz, um uns zu vergeben. Es gab sein Lebensblut, um uns zu erretten.

Hebräer 10, 29

29 wie viel schlimmerer Strafe, meint ihr, wird derjenige schuldig erachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?

Diese Welt ist voller Katastrophen: Krieg, Erdbeben, Hungersnöte, Krankheit und Leid. Christen werden wegen ihres Glaubens verfolgt. Am Ende steht Gottes Gericht. Wie können wir bestehen? Es gibt nur eine Möglichkeit. Jesus Christus sagt:

Johannes 5, 24

24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.



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#5

Offenbarung 7

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 28.02.2023 13:20
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Es geht nicht direkt weiter mit dem 7. Siegel, es ist ein Einschub! Es ist für dieses Kapitel
eine Pause vom Gericht.

Die Handlung in 7, da ist Johannes im Geiste auf der Erde, nicht im Himmel.

Offenbarung 7



Gott zeigt Johannes eine neue Vision

Am Schluss von Kapitel 6 der Offenbarung sah Johannes das Ende der Welt. Nun schreibt er Danach… In meiner Jugend erschien eine neue Bibelübersetzung. Ich probierte ich aus. Ich las im Buch der Offenbarung. Als ich zu dieser Stelle kam, dachte ich: wie ist das möglich? Was kann noch nach dem Ende der Welt kommen? Erst später habe ich verstanden. In Kapitel 6 gab der Herr Johannes eine Vision der sechs Siegel. Diese Vision schloss mit dem Ende der Welt. In Kapitel 7 gibt der Herr Johannes eine neue Vision. Die Dinge, die er in Kapitel 7 erzählt, geschehen gleichzeitig wie die Dinge, die er in Kapitel 6 erzählte.

1 Und darnach sah ich vier Engel stehen auf den vier Ecken der Erde, die gehaltenen die vier Winde der Erde, auf daß kein Wind über die Erde bliese noch über das Meer noch über irgend einen Baum.

Vier Engel halten die Winde der Zerstörung zurück
In den Kapiteln 8 und 9 der Offenbarung werden sieben Engel die sieben Posaunen blasen. Diese Posaunen bringen Katastrophen und Zerstörung auf die Erde. Aber jetzt sieht Johannes vier Engel, die die vier Winde (Nord, Süd, Ost und West) zurückhalten.

2 Und ich sehe einen anderen Engel aufsteigen von der Sonne Aufgang, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und schrie mit großer Stimme zu den vier Engeln, welchen gegebenen Krieg zu gefährlich die Erde und das Meer;

3 und er sprach : Beschädiget die Erde nicht noch das Meer noch die Bäume, bis wir versiegeln die Knechte unsers Gottes an ihren Stirnen!

Gottes Volk wird versiegelt

Ich sah einen anderen Engel, der von Sonnenaufgang heraufstieg. Er hatte das Siegel des lebendigen Gottes. Er rief mit lauter Stimme zu den vier Engeln, denen es gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen. Er sagte: Schädigt die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben!


4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren von allen Geschlechtern der Kinder Israel:

5 Von dem Geschlechte Juda zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Ruben zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Gad zwölftausend versiegelt;

6 von dem Geschlecht Asser zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Naphthali zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Manasse zwölftausend versiegelt;

7 von dem Geschlechte Simeon zwölftausend versiegelt; von dem Geschlecht Levi zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Isaschar zwölftausend versiegelt;

8 von dem Geschlecht Sebulon zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Joseph zwölftausend versiegelt; von dem Geschlecht Benjamin zwölftausend versiegelt.

Wer sind die 144000 die hier genannt werden?

Ich lege mich da nicht fest, tendiere aber, dass es Juden sind.
Siehe hier: https://www.gotquestions.org/Deutsch/144000.html
Die größte Irren hier sind die Zeugen Jehovas





9 Darnach sah ich, und siehe, eine große Schar, welche niemand zählen konnte, aus allen Heiden und Völkern und Sprachen, vor dem Stuhl stehend und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und Palmen in ihren Händen ,

10 schrieen mit großer Stimme und Sprachen: Heil sei dem, der auf dem Stuhl sitzt , unserm Gott, und dem Lamm!

11 Und alle Engel standen um den Stuhl und um die Ältesten und um die vier Tiere und Felder vor dem Stuhl auf ihr Angesicht und beteten Gott an

12 und sprachen: Amen , Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit ! Amen .

13 Und es erklärt der Ältesten einer und sprach zu mir: Wer sind diese, mit den weißen Kleidern angetan, und woher sind sie gekommen?

14 Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind's, die gekommen sind aus großen Trübsal und haben ihre Kleider licht und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.

15 Darum sind sie vor dem Stuhl Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Stuhl sitzt , wird über ihnen wohnen.

16 Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf sie gefallen die Sonne oder irgend eine Hitze ;

17 denn das Lamm mitten im Stuhl wird sie weiden und leiten zu den lebendigen Wasserbrunnen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.

https://www.youtube.com/results?search_q...arung+7%2C+9-17


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#6

Offenbarung 8

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 01.03.2023 08:12
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Offenbarung 8 schließt die Siegel-Serie mit dem siebten Siegel ab und führt zu den sieben Posaunen, welche Gerichte Gottes sind.

Offenbarung 8





1 Und da es das siebente Siegel auftat, ward eine Stille in dem Himmel bei einer halben Stunde.

2 Und ich sah die sieben Engel , die da stehen vor Gott, und ihnen wurden sieben Posaunen gegeben.

3 Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchfaß; und ihm ward viel Räuchwerk gegeben, daß er es möglich zum Gebet aller Heiligen auf den goldenen Altar vor dem Stuhl.

4 Und der Rauch des Räuchwerks vom Gebet der Heiligen ging auf von der Hand des Engels vor Gott.

5 Und der Engel nahm das Räuchfaß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Stimmen und Donner und Blitze und Erdbeben.

6 Und die sieben Engel mit den sieben Posaunen hatten sich gerüstet zu Posaunen.



7 Und der erste Engel posaunte: und es ward ein Hagel und Feuer, mit Blut gemengt, und fiel auf die Erde; und der dritte Teil der Bäume verbrannt, und alles grüne Gras verbrannt.

8 Und der andere Engel posaunte: und es fuhr wie ein großer Berg mit Feuer gebrannt ins Meer; und der dritte Teil des Meeres ward Blut,

9 und der dritte Teil der lebendigen Kreaturen im Meer starben, und der dritte Teil der Schiffe wurden verderbt.

10 Und der dritte Engel posaunte: und es fällt ein großer Stern vom Himmel , der Brannte wie eine Fackel und fällt auf den dritten Teil der Wasserströme und über die Wasserbrunnen.

11 Unter dem Namen des Sterns heißt Wermut. Und der dritte Teil der Wasserward Wermut; und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie so bitter geworden waren.

12 Und der vierte Engel posaunte: und es ward geschlagen der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne , dass ihr dritter Teil verfinstert ward und der Tag den dritten Teil nicht schien und die Nacht desgleichen.

13 Und ich sah und hörte einen Engel fliegen mitten durch den Himmel und sagen mit großer Stimme: Weh , Weh , Weh denen, die auf Erden wohnen, vor den andern Stimmen der Posaune der drei Engel , die noch posaunen sollen!

Offenbarung 8, 1-13
Das letzte Siegel wird gebrochen
Wieder wird der Apostel Johannes Zeuge von ungeheuren Ereignissen:
Himmlisches Schweigen erfüllt den Himmel



Das letzte Siegel des himmlischen Buches wird von Jesus entfernt. Nun ist es für ihn
offensichtlich, wie der Vater mit der Welt verfahren wird. Er erhält hier tiefe Einblicke. Doch
es entsteht kein Jubel. Stattdessen tritt ein, was für den Menschen am schwersten zu
ertragen ist - Stille. Für eine halbe Stunde tritt im Himmel Schweigen ein. Kein Engelgesang
vor dem Thron Gottes und auch kein Loben und Bitten der Heiligen, nur Stille beherrscht den
Raum bei Gott. Alle Bewohner des Himmels halten inne und wissen: jetzt geschieht
Entscheidendes.

Vor dem Gericht kommt der Gottesdienst
Noch bevor die sieben Fürsten der Engelheere ihre Posaunen erhalten, um den Tag Gottes
anzukünden, geschieht eine erstaunliche gottesdienstliche Handlung. Ein anderer Engel tritt
auf und bringt die Gebete der Heiligen in einem goldenen Räuchergefäß vor den Altar
Gottes. Das scheint das einzige "Gut" der Christen zu sein - neben dem Wort Gottes, das
auch im Himmel Bestand hat. Die Gebete scheinen oft so unbedeutend und unerhört zu sein.
Doch indem sie nun selbst durch Gottes Eingreifen vor ihn gebracht werden, erreichen sie
eine ungeahnte Wirkung. Es hat den Anschein, dass die Heiligen durch ihre Gebete an den
Ereignissen vor dem Kommen Jesu aktiv mitbeteiligt sind. Auf jeden Fall sind sie fester
Bestandteil der Gottesdienste, die im Himmel stattfinden (vgl. auch Offb 5,8).

Die ersten vier Posaunen
Mit unwiderstehlicher Gewalt folgt jedem Posaunenschall sofort unheilvolles Gericht auf der
Erde. Alle Bereiche sind betroffen: das Festland, das Meer, Sonne, Mond und Sterne, die
Tierwelt und schließlich auch der Mensch. Es ist ein planvolles, beherrschtes Entziehen der
Lebensgrundlagen auf Erden. Jesus geht maßvoll daran, das aufzulösen, was er einst mit
dem Vater liebevoll und mit Bedacht entworfen hat. Ausleger Adolf Pohl spricht von der
„Schöpfung rückwärts“. Jesus vollzieht den Abbruch des irdischen Hauses, ohne aber direkt
und mit letzter Konsequenz den Menschen selbst zu vernichten. So gewinnt man den
Eindruck, dass selbst jetzt noch - mitten im Gericht - Umkehr zu Jesus möglich ist, wenn
auch wenig wahrscheinlich (vgl. 9,6). In der Auslegung des verstorbenen Theologen Adolf
Schlatter wird dazu angemerkt: „Daher bleibt der Welt auch jetzt noch die Möglichkeit zum
trotzigen Widerstand gegen die Herrschaft Gottes offen, und sie kann diese Posaunenstöße,
so laut und nachdrücklich sie sind, dennoch überhören“.

Der Ablauf dieser Ereignisse erinnert an die zehn Plagen, die einst dem Auszug Israels aus
Ägypten vorangingen. Doch hier ist nicht nur ein einzelnes Land betroffen, sondern die
ganze Völkergemeinschaft ohne Ausnahme. Es gibt nicht wie bei der
Überschwemmungskatastrophe in Mosambik Opfer auf der einen Seite und Helfer auf der
anderen. Nun werden alle in Mitleidenschaft gezogen und wahrscheinlich auch die, die zu
Jesus gehören.

Den Abschluss des 8. Kapitels bildet die Schau eines fliegenden Adlers, der mit einem
dreifachem „Wehe“ die weitere Entwicklung durch die drei letzten Posaunen ankündigt.
Jedes einzelne „Wehe“ steht für eines der folgenden Gerichte, die nicht mehr allein die
menschliche Umgebung treffen werden, sondern den Menschen selbst. Die Wehrufe Gottes
galten oft als aller letzte Warnzeichen für den Menschen (vgl. Jes 5; Lk 6; Hos 7,13: Weh
ihnen, dass sie von mir weichen...; Mt 11,20-24).


zuletzt bearbeitet 04.03.2023 11:05 | nach oben springen

#7

Offenbarung 9

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 02.03.2023 11:24
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Möchte hier nochmals festhalten!
Es gibt sehr viel verschieden Auslegungen der Bibel, auch hier in
der Offenbarung ist es auch so.
Ich lege mich nicht fest, weil ich vieles nicht verstehe.

Wichtig ist, ich glaube das was in die Bibel steht, Gottes Wort ist
und es so kommen wird wie in der Offenbarung steht.

Unser Gott ist nicht nur ein Gott der Liebe, sondern er
kommt um die Gottlosen hier auf der Erde zu richten!


DIE FÜNFTE UND SECHSTE POSAUNE

Die drei letzten Posaunen sind in besonderer Weise sogenannte Wehe-Posaunen. Die von ihnen hervorgerufenen Gerichte treffen nicht äußere Lebensumstände, sondern gelten den abtrünnigen Menschen persönlich. Auch sind es Gerichte, die einen dämonischen Charakter haben und von unten her, vom Reich Satans, entfesselt werden. Wie langmütig und geduldig der Herr auch ist, es ist sein Wille, dass alle Menschen gerettet werden sollen (Hiob 33,29. 30; Röm 9,14–18; 2. Pet 3,9), so wird Gott doch, weil die Menschen ihr Herz verschließen und seine Gnade abweisen, seine Geschöpfe schließlich sich selbst überlassen. Das aber bedingt, dass sie nun endgültig in die Hände des Erzfeindes, Satan, fallen und so eine Beute der bösen Geister der Finsternis werden, die sie, nachdem sie sie verführt haben, quälen und zur Verdammnis führen.

Offenbarung 9






1 Und der fünfte Engel posaunte: und ich sah einen Stern , gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm ward der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben.

2 Under tat den Brunnen des Abgrunds auf; und es ging auf ein Rauch aus dem Brunnen wie ein Rauch eines großen Ofens, und es ward verfinstert die Sonne und die Luft von dem Rauch des Brunnens.

3 Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde; und ihnen ward Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben.

4 Und es ward ihnen gesagt, dass sie nicht beschädigten das Gras auf Erden noch ein Grünes noch einen Baum, sondern allein die Menschen, die nicht haben das Siegel Gottes an ihren Stirnen.

5 Und es ward ihnen gegeben, daß sie sie nicht töteten, sondern sie quälten fünf Monate lang; und ihre Qual war wie eine Qual vom Skorpion , wenn er einen Menschen schlägt.

6 Und in den Tagen werden die Menschen den Tod suchen , und nicht finden; werden begehren zu sterben , und der Tod wird vor ihnen fliehen.

7 Und die Heuschrecken sind gleich den Rossen, die zum Kriege bereitet sind; und auf ihrem Haupt wie Kronen, dem Golde gleich, und ihr Antlitz gleich der Menschen Antlitz;

8 und hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die der Löwen;

9 und hatte Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel wie das Rasseln an den Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen;

10 und hatten Schwänze gleich den Skorpionen, und es waren Stacheln an ihren Schwänzen; und ihre Macht war, zu sterben Menschen fünf Monate lang.

11 Und hatte über sich einen König, den Engel des Abgrunds, des Name heißt auf hebräisch Abaddon , und auf griechisch hat er den Namen Apollyon .

12 Ein Wehe ist dahin; siehe, es kommen noch zwei Wehe nach dem.

13 Und der sechste Engel posaunte: und ich hörte eine Stimme aus den vier Ecken des goldenen Altars vor Gott,

14 die Sprache zu dem sechsten Engel , der die Posaune hatte: Löse die vier Engel , die gebunden sind an dem großen Wasserstrom Euphrat.

15 Und es wurden die vier Engel los, die bereit waren auf die Stunde und auf den Tag und auf den Monat und auf das Jahr, weil sie den dritten Teil der Menschen töteten.

16 Und die Zahl des reisenden Volkes war vieltausendmal tausend; und ich hörte ihre Zahl.

17 Und also sah ich die Rosse im Gesicht und die daraufsaßen, daß sie feurige und bläuliche und schwefelige Panzer hatte; und die Häupter der Rosse waren wie die Häupter der Löwen, und aus ihrem Munde ging Feuer und Rauch und Schwefel .

18 Von diesen drei Plagen ward getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel , der aus ihrem Munde ging.

19 Denn ihre Macht war in ihrem Munde; und ihre Schwänze waren den Schlangen gleich und hatten Häupter, und offensichtlich mit taten sie Schaden .

20 Und die übrigen Leute, die nicht getötet wurden von diesen Plagen, taten nicht Buße für die Werke ihrer Hände, daß sie die Teufel nicht anbeteten und goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und edlen Götzen, welche weder sehen noch hören noch wandeln can ;

21 und taten auch nicht Buße für ihre Morde, Zauberei, Hurerei und Dieberei.


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#8

Offenbarung 10

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 04.03.2023 11:35
von Manfredo | 5.171 Beiträge



Das Video behandelt den Rest von Offenbarung 9,13 und geht bis Offenbarung 10,11

Der Engel und das kleine Büchlein
Der starke Engel


Ich sah einen anderen starken Engel aus dem Himmel herabsteigen, bekleidet mit einer Wolke, und ein Regenbogen war auf seinem Haupt; und sein Angesicht war wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen.
Offenbarung 10, 1

Johannes nennt den starken Engel nicht, doch mehrere Zeichen deuten darauf hin, dass es sich um den Herrn Jesus handelt:

1. Die Wolke
Im Alten Testament erschien der Herr oft in einer Wolke, z.B. 2. Mose 16,10; 19,9; 24,15-18; 33,9-10; 40,34-38; 3. Mose 16,2; 4. Mose 9, 15-22; Psalm 97,2). Im ersten Kapitel der Offenbarung hat Johannes geschrieben: Er kommt mit den Wolken (Offenbarung 1,7; vgl. Daniel 7,13).

2. Der Regenbogen
Nach der Sintflut gab der Herr Noah den Regenbogen als Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen (1. Mose 9,12-17). Als er in den Himmel schaute, sah Johannes einen Regenbogen rings um den Thron Gottes (Offenbarung 4,3)

3. Die Sonne
Auf dem Berg der Verklärung wurde der Herr Jesus vor den Augen von Petrus, Jakobus und Johannes verwandelt. Sein Angesicht leuchtete wie die Sonne (Matthäus 17,2). Am Anfang der Offenbarung gab der Herr Johannes eine Vision vom Herrn Jesus. Sein Angesicht leuchtete wie die Sonne in ihrer Kraft (Offenbarung 1,16).

4. Die Füße
In seine Vision vom Herrn Jesus sah Johannes seine Füße wie schimmerndes Erz, als glühten sie im Ofen (Offenbarung 1,15).

Offenbarung 10



1 Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen; der Krieg mit einer Wolke bekleidet, und ein Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und Füße wie Feuersäulen,

2 unter er hatte in seiner Hand ein Büchlein aufgetan. Under er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde;

3 unter er schreibt mit großer Stimme , wie ein Löwe brüllt. Und da er schrie, redeten sieben Donner ihre Stimmen.

4 Und da die sieben Donner ihre Stimmen geredet hatten, wollte ich sie schreiben . Da hörte ich eine Stimme vom Himmel sagen zu mir: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben; schreibe es nicht!

5 Und der Engel , den ich sah stehen auf dem Meer und der Erde, hob seine Hand gen Himmel

6 und schwur bei dem Lebendigen von Ewigkeit zu Ewigkeit , der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darin ist, und das Meer und was darin ist, daß hinfort keine Zeit mehr sein soll;

7 sondern in den Tagen der Stimme des siebenten Engels, wenn er posaunen wird, soll vollendet werden das Geheimnis Gottes, wie er seinen Knechten, den Propheten verkündigt hat.

8 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel abermals mit mir reden und sagen : Gehe hin, nimm das offene Büchlein von der Hand des Engels, der auf dem Meer und der Erde steht!

9 Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm hin und verschling es! und es wird dich im Bauch grimmen; aber in munde wird's süß sein wie honig.

10 Und ich nahm das Büchlein von der Hand des Engels und verschlang es, und es war süß in meinem Munde wie Honig; und da ich's gegessen hatte, grimmte mich's im bauch.

11 Under er sprach zu mir: Du mußt abermals weißagen von Völkern und Heiden und Sprachen und vielen Königen.




zuletzt bearbeitet 04.03.2023 11:39 | nach oben springen

#9

Offenbarung 11

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 04.03.2023 12:07
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Der Tempel

Johannes sagt: Mir wurde eine Messrute gegeben wie ein Stab. Mir wurde gesagt: Steh auf und miss Gottes Heiligtum samt dem Altar, und die, welche darin anbeten!
Offenbarung 11, Vers 1

1. Der Tempel in Jerusalem
König David wollte Gott ein Haus bauen. Gott erlaubte es ihm nicht. David hatte zu viele Kriege gemacht. Sein Sohn Salomo sollte den ersten Tempel in Jerusalem bauen. Dieser Tempel blieb etwa 500 Jahre stehen.

Dann kamen die Babylonier. Im Jahre 586 vor Christus eroberten sie Jerusalem und zerstörten Salomos Tempel. 70 Jahre später durften die Juden ins Land Israel zurückkehren. Sie wollten die Stadt Jerusalem und den Tempel wiederaufbauen. Gott machte ihnen Mut durch den Propheten Sacharja. Er begegnete einen Engel mit einer Messrute. (Sacharja Kapitel 2, Vers 1).

Im Buch des Propheten Maleachi steht: Der Herr, den ihr sucht, wird plötzlich zu seinem Tempel kommen! (Maleachi, Kapitel 3, Vers 1). Der Herr Jesus ging in den Tempel und vertrieb die Händler. (Evangelium nach Markus, Kapitel 11, Vers 15).

Dieser zweite Tempel wird oft Tempel des Herodes genannt. König Herodes hatte 46 Jahre lang daran gearbeitet. Die Jünger Jesu waren sehr stolz auf diesen Tempel. Das kann man lesen im Evangelium nach Markus lesen, Kapitel 13, Vers 1.

Doch der Herr Jesus sagte: Siehe diese großen Gebäude! Es wird kein einziger Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird! (Markus 13,2). So kam es auch. 70 nach Christus eroberten die Römer Jerusalem und zerstörten den Tempel. Heute bleibt nur noch die Klagemauer übrig.

2. Der neue Tempel
Gott gab dem Propheten Hesekiel eine gewaltige Vision. Man kann es nachlesen in den letzten Kapiteln seiner Prophetie (Kapitel 40-48). Hesekiel sah eine Stadt auf einem hohen Berg. Mitten in der Stadt stand ein neuer Tempel. Ein Engel mit einer Messrute in der Hand führte den Propheten Hesekiel durch den Tempel. Dieser Tempel war viel größer als der Tempel Salomos. Die Anordnung und die Maße sind auch anders als der Tempel des Herodes.

Manche Leute glauben, der Tempel in Jerusalem soll wieder aufgebaut werden. Also ein dritter Tempel. Doch der Apostel Paulus sagte ganz deutlich:

Gott hat die Welt gemacht und alles, was darin ist. Er ist der Herr des Himmels und der Erde. Er wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht sind.
Apostelgeschichte 17, 24

Manche Leute glauben, in einem dritten Tempel werden wieder Tieropfer gebracht. Aber das kann nicht Gottes Wille sein. Denn:

Jesus hat ein einziges Opfer für die Sünden gebracht, das für immer gilt. Mit seinem einzigen Opfer (am Kreuz) hat er uns für immer vollkommen gemacht. Gott sagt: »An ihre Sünden und ihren Ungehorsam will ich nicht mehr denken.« Wo aber Vergebung für diese ist, da gibt es kein Opfer mehr für Sünde.
Hebräer 10, 12.14.17

3. Der Tempel im Geist
Euer Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes. Gott hat ihn euch geschenkt und er wohnt in euch.
1. Korinther 6, 19

Im Alten Testament sagte Gott:

Ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein. Wer an ihn glaubt, wird nicht enttäuscht.
Jesaja 28, 16

Der Herr Jesus sagte:

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.
Markus 12, 10; Psalm 118,22

Die Menschen haben diesen lebendigen Stein, Jesus, verworfen, aber ihr seid zu ihm gekommen und werdet als lebendige Steine aufgebaut zu einem geistlichen Haus.
1. Petrus 2, 4-5

Ihr gehört zu Gottes Familie. Ihr werdet aufgebaut zu einem heiligen Tempel im Herrn, zu einem Ort, wo Gott im Geist wohnen kann.
Epheser 2, 20-22

Oft werden Kirchen und Kathedralen „Gotteshäuser“ genannt. Doch das ist eigentlich nicht korrekt. Heute wohnt Gott nicht in Häusern aus Stein gebaut, ob Kirche, Synagoge, Moschee oder Tempel. Gott wohnt durch seinen Geist in jedem Menschen, der an Jesus glaubt. Gottes Haus heute ist seine weltweite Gemeinde.

4. Das innere Heiligtum und der äußere Vorhof
Miss das Heiligtum, den Altar und die, die dort anbeten. Doch den äußeren Vorhof miss nicht. Er ist den Nationen übergeben worden. Sie werden die heilige Stadt zertreten 42 Monate lang.
Offenbarung 11, 1-2

Johannes schreibt hier vom geistlichen Tempel. Es ist ein Symbol für die Gemeinde Jesu Christi. Gott gibt Johannes den Befehl, die Innenseite des Heiligtums zu messen. Das bedeutet: das Innenleben der Gemeinde wird von Gott geschützt. Jesus hat versprochen:

Ich will meine Gemeinde bauen, und die Pforten des Totenreiches werden sie nicht überwältigen.
Matthäus 16, 18

Aber die christliche Gemeinde hat auch ein Außenleben. Das sind die einzelnen Gläubigen, das sind unsere Ortsgemeinden, das sind auch die Christlichen Gehörlosen-Gemeinschaften. Gottes Feinde werden die Gemeinde des Herrn nie zerstören können. Doch sie können einzelne Gläubige und Gemeinden verspotten, verfolgen und sogar zerstören. Jesus warnte uns:

Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.
Matthäus 10, 16

In der Welt habt ihr Trübsal.
Johannes 16, 33

Ihr werdet verhaftet, verfolgt und umgebracht werden. Auf der ganzen Welt wird man euch hassen, weil ihr euch zu meinem Namen bekennt.
Matthäus 24, 9 (Neues Leben Bibel)

Die zwei Zeugen

Ich will meinen zwei Zeugen geben, dass sie weissagen werden 1.260 Tage lang, bekleidet mit Sacktuch.
Offenbarung 11, 3

1. Die Zeitperiode
In den Kapiteln 11-13 der Offenbarung erscheint mehrmals die gleiche Zeitperiode:

dreieinhalb Jahre: eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit: Offenbarung 12, 14.
42 Monate: Offenbarung 11, 2; Offenbarung 13, 5.
1260 Tage: Offenbarung 11, 3; Offenbarung 12, 6.

Viele Christen glauben, sieben Jahre vor Christi Wiederkunft werden die wahrhaft Gläubigen lebendig zu ihrem Herrn in den Himmel entrückt. Das nennt man die „Geheime Entrückung“. Danach soll der Antichrist auftreten. Auf Erden folgt dann 3½ Jahre lang das Große Trübsal.

Doch von einer geheimen Entrückung steht nichts in der Bibel. Wenn der Herr Jesus kommt, seine Gemeinde heimzuholen, wird er öffentlich zum Gericht erscheinen. Das geht eindeutig aus Jesu Erklärung des Gleichnisses vom Unkraut unter dem Weizen (Evangelium nach Matthäus, Kapitel 13, Verse 41-43) sowie aus dem Gleichnis von den Schafen und den Böcken (Matthäus 25,31-46) hervor.

Die dreieinhalb Jahre erinnern eher an Ereignisse aus dem Alten Testament:

Die Trockenheit in der Zeit des Propheten Elia (Evangelium nach Lukas, Kapitel 4, Vers 25; Jakobusbrief, Kapitel 5 Vers 17).

Die Zeit zwischen der Entweihung des Tempels in Jerusalem durch Antiochus Epiphanes und die Weihe durch die Makkabäer (Daniel 814; 12,11-12).

Die Zeit, in der das kleine Horn, wahrscheinlich der Kaiser Roms, über Gottes Volk herrschen soll (Daniel 7,25; 12,7).
In vielen dieser Stellen geht es darum, dass die Mächte des Bösen über Gottes Volk triumphieren, doch der Herr bewahrt die Seinen.

2. Die Bußpredigt
Die zwei Zeugen sind mit Sacktuch bekleidet, da sie Buße predigen, d.h. die Menschen sollen von ihrer Sünde abwenden und sich zu Gott umkehren. Der Ruf zur Umkehr steht immer am Anfang der Verkündigung des Evangeliums:

Jesus predigte die Gute Nachricht und sagte: Tut Buße!
Markus 1, 16

Pfingsten sagte der Apostel Petrus zu den Menschen:

Tut Buße!
Apostelgeschichte 2, 38

Der Apostel Paulus sagte:

Ich habe allen Menschen öffentlich und privat gepredigt, dass sie Buße tun sollen und glauben an unseren Herrn Jesus Christus.
Apostelgeschichte 20, 21

In Athen sagte er:

Gott gebietet allen Menschen überall, Buße zu tun.
Apostelgeschichte 17, 30

3. Die Zeugen
Manche meinen, die zwei Zeugen seien Mose und Elia. Der Grund liegt in Vers 6, wo die Zeugen Macht haben, Regen aufzuhalten (wie Elia: 1. Könige 17, 1) und Wasser in Blut zu verwandeln (wie Mose: 2. Mose 7, 20). Doch sowohl Mose als auch Elia waren im Himmel.

Andere meinen, die zwei Zeugen seien die Apostel Petrus und Paulus. Der Grund ist, dass die Leichen der Zeugen in der großen Stadt liegen (V. 8). Damals war die große Stadt Rom. Beide, Petrus und Paulus sind in Rom als Märtyrer gestorben.

Wahrscheinlich geht es bei den zwei Zeugen nicht um Einzelpersonen. Gemeint sind alle Gläubige. Wir sind Zeugen Jesu Christi. Der Dienst der beiden Zeugen dauert 1260 Tage, denn jeden Tag geben sie Zeugnis von ihrem Herrn.

4. Die Macht der Zeugen
Die zwei Zeugen sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Gott der Erde stehen. Wenn jemand ihnen Schaden zufügen will, geht Feuer aus ihrem Mund hervor und verzehrt ihre Feinde. So muss er getötet werden. Diese Zeugen haben Vollmacht, den Himmel zu verschließen, damit kein Regen fällt in den Tagen ihrer Weissagung. Sie haben Vollmacht über die Gewässer, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit jeder Plage, sooft sie wollen.
Offenbarung 11, 4-6

Im Alten Testament sah der Prophet Sacharja einen goldenen Leuchter. Das war ein Bild vom Volk Israel (Sacharja 4, 11-14). Im ersten Kapitel der Offenbarung sah Johannes sieben Leuchter. Sie waren ein Bild der Gemeinde. Der Statthalter Josua und der Hohepriester Serubabel bauten den Tempel in Jerusalem wieder auf. Wenn wir als Gläubige Zeugnis für Jesus Christus geben, bauen wir den geistlichen Tempel Gottes, die Gemeinde auf.

Es ist sehr gefährlich, gegen die Christen, gegen die Gemeinde und gegen dem Evangelium zu kämpfen. Länder und Völker, die gegen Christen kämpfen, leiden den geistlichen Tod. Vor fünfzig Jahren schrieb ein französischer Politiker ein Buch mit dem Titel: Frankreichs Übel. Er meinte, Frankreich ist hinter Deutschland und England zurückgeblieben, weil man die evangelischen Christen in Frankreich abgelehnt, verfolgt und schließlich vertrieben hat.

5. Das Ende der Zeugen
Wenn die Zeugen ihr Zeugnis vollendet haben, wird das Tier aus dem Abgrund sie bekämpfen, sie besiegen und sie töten. Ihre Leichname werden auf der Straße der großen Stadt liegen, die geistlich Sodom und Ägypten heißt, wo auch unser Herr gekreuzigt worden ist. Menschen aus allen Völkern, Stämmen, Sprachen und Nationen werden dreieinhalb Tage ihre Leichname sehen und werden nicht zulassen, dass sie zu Grab getragen werden. Die Menschen auf Erden werden sich über sie freuen und frohlocken und werden einander Geschenke schicken, weil diese zwei Propheten sie gequält hatten.
Offenbarung 11, 7-10

Das Tier aus dem Abgrund erscheint wieder im 13. Kapitel der Offenbarung. In erster Linie ist der römische Kaiser Nero gemeint. Er hat als erster die Christen verfolgt. Unter seiner Herrschaft sind die beiden Apostel Petrus und Paulus hingerichtet worden.

Die große Stadt ist natürlich Rom. Rom war damals Hauptstadt des römischen Reiches. Johannes berichtet mehr über sie in Kapitel 17 und 18 der Offenbarung. Hier bringt er Rom in Verbindung mit Sodom, Ägypten und sogar Jerusalem. Die Stadt Sodom war so böse, dass der Herr sie mit Feuer aus dem Himmel zerstören musste (1. Buch Mose, Kapitel 19, Vers 24). Ähnlich ging es übreigens im Jahre 79 nach Christus der Stadt Pompei in Italien. Ägypten was das Land, das das Volk Israel als Sklaven hielt. Jerusalem war die Stadt, die den Herrn Jesus abgelehnt und gekreuzigt hat.

Jesus warnte uns: Ihr werdet von jedermann gehasst sein um meines Namens willen (Matthäus 10, 22). Warum? Weil wir Christen die Menschen quälen. Wieso? Weil wir sie erinnern, dass ihr Leben mit Gott nicht in Ordnung ist. Weil wir ihnen sagen, sie müssen umkehren und an Jesus glauben.

6. Die Entrückung
Nach den dreieinhalb Tagen kam der Geist des Lebens aus Gott in sie, und sie stellten sich auf ihre Füße, und eine große Furcht überfiel die, welche sie sahen. Sie hörten eine laute Stimme aus dem Himmel, die ihnen sagte: Steigt hier herauf! Sie stiegen in der Wolke in den Himmel hinauf, und ihre Feinde sahen sie. Es gab ein großes Erdbeben, der zehnte Teil der Stadt fiel, und 7 000 Menschen kamen um. Die Übrigen wurden voll Furcht und gaben dem Gott des Himmels die Ehre.
Offenbarung 11, 11-13

Wir wissen nicht, wann das Zeugnis der Gemeinde Jesu Christi zu Ende sein wird. Gott allein weiß es (Apostelgeschichte 1, 7; Markus, 13, 32). Es gibt noch viele Menschen, die noch nicht von Jesus gehört haben. Es gibt noch viele Gehörlose, die die Gute Nachricht von Jesus noch nicht wissen.

Im Altes Testament sagte der Herr zum Propheten Elia:

Ich habe in Israel siebentausend übrig, die ihre Knie vor Baal nicht gebeugt haben und deren Mund ihn nicht geküsst hat.
1. Könige 19, 18, vgl. Römerbrief 11, 4

Damals waren es nur 7000, die Gott treu blieben. Hier sind es 7000, die umkommen, die übrigen geben Gott die Ehre. Wir denken oft:

Hilf, HERR! Die Frommen verschwinden, es gibt immer wenige Gläubige unter den Menschen!
Psalm 12, 2

Doch vielleicht hat der Herr eine noch größere Ernte einzubringen!

Offenbarung 11







1 Und es ward ein Rohr gegeben, einem Stecken gleich, und er sprach : Stehe auf und miß den Tempel Gottes und den Altar und die darin anbeten.

2 Aber den Vorhof außerhalb des Tempels wirf hinaus und miß ihn nicht; denn er ist den Heiden gegeben, und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate.

3 Und ich will meinen zwei Zeugen geben, daß sie weissagen tausendzweihundertundsechzig Tage, angetan mit Säcken.



4 Dies sind die zwei Ölbäume und die Fackeln, stehend vor dem HERRN der Erde.

5 Und so jemand sie will schädigen, so geht Feuer aus ihrem Munde und verzehrt ihre Feinde; und so jemand sie will schädigen, der muss auch getötet werden.

6 Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, daß es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, und haben Macht über das Wasser , es zu wandeln in Blut, und zu schlagen die Erde mit allerlei Plage, so oft sie wollen.

7 Und wenn sie ihr Zeugnis geendet haben, so wird das Tier, das aus dem Abgrund aufsteigt, mit ihnen einen Streit halten und wird sie überwinden und wird sie kämpfen .



8 Und ihr Leichname werden liegen auf der Gasse der großen Stadt , die da heißt geistlich "Sodom und Ägypten", da auch der HERR gekreuzigt ist.



9 Und es werden etliche von den Völkern und Geschlechtern und Sprachen ihr Leichname sehen drei Tage und einen halben und werden ihr Leichname nicht in Gräber legen.

10 Und die auf Erden wohnen, werden sich freuen über sie und wohlleben und Geschenke senden; denn diese zwei Propheten quälten die auf Erden wohnen.

11 Und nach drei Tagen und einem halben fuhr in sie der Geist des Lebens von Gott, und sie traten auf ihre Füße; und eine große Angst vor dem Tod , so sie sahen.

12 Und sie hörten eine große Stimme von Himmel zu ihnen sagen: Steiget herauf! und sie stiegen auf in den Himmel in einer Wolke, und es sahen sie ihre Feinde.

Die letzte Posaune

Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt rasch! Und der siebte Engel stieß in die Posaune.
Offenbarung 11, 13-14

1. Das dritte Wehe
Das erste Wehe waren die dämonichen Kräfte, die die Menschen plagen (Offenbarung 9, 1-11), das zweite Wehe waren die Kriege, die auf Erden wüten (Offenbarung 9, 13-19). Das dritte Wehe ist das jüngste Gericht.

2. Die siebte Posaune
Als der Herr Gott dem Volk Israel zu Sinai die Zehn Gebote gab:

Am dritten Tag früh am Morgen gab es Donner und Blitzen. Auf dem Berg [Sinai] lag eine dichte Wolke. Es ertönte ein sehr lauter Posaunenschall.
2. Mose 19, 16; vgl. Hebräerbrief 12, 19

Der Herr Jesus sagte über das Ende der Welt:

Der Menschensohn wird kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von einem Ende des Himmels bis zum anderen.
Matthäus 24, 30-31

Das Apostel Paulus beschrieb das so:

Der Herr selbst wird beim Befehlswort, bei der Stimme des Erzengels und bei der Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen
1. Thessalonicher 4, 16

Wir werden alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
1. Korinther 15, 51-52

Das ewige Gottesreich
Laute Stimmen ertönten im Himmel und sagten: „Das Weltreich gehört unserem Herrn und seinem Christus. Er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ Die 24 Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen auf ihr Angesicht und beteten Gott an. Sie sagten: „Wir danken dir, Herr Gott Allmächtiger, der ist und der war, dass du deine große Macht genommen hast und begannst zu herrschen.“
Offenbarung 11, 15-17

In seinem Oratorio Der Messias hat Georg Friedrich Händel diese Bibelstelle in dem so genannten Halleluja-Chorus auf majestätische Weise vertont. Wenn Jesus wiederkommt, werden auch alle, die auf Erden hörgechädigt gewesen sind, diese herrliche Musik genießen können!

1. Der Machtwechsel
Der Herr Jesus lehrte uns beten:

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.
Matthäus 6, 10

Wenn die letzte Posaune erschallt, wird dieses unser Gebet erhört werden. Es geht hier nicht um den Himmel. Dort herrscht Gott immer (Psalm 103,19). Es geht hier um die Erde. Hier herrschen jetzt die Menschen. Hier ist Satan der Gott dieser Welt (2. Korinther 4,4; vgl. 1. Johannes 5,19).

Wenn der Herr Jesus wiederkommt, erfüllen sich die Prophetien von Daniel:

Der Gott des Himmels wird ein Königreich aufrichten, das in Ewigkeit nicht untergehen wird. Sein Reich wird keinem anderen Volk überlassen werden. Es wird alle andere Königreiche zermalmen und ihnen ein Ende machen. Selbst wird es in Ewigkeit bestehen.
Daniel 2, 44

Einer kam mit den Wolken des Himmels, gleich einem Menschensohn. Ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum gegeben. Alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft dauert ewig und vergeht nicht. Sein Königtum wird nie zugrunde gehen.
Daniel 7, 13-14

2. Gott kommt
Am Anfang der Offenbarung steht:

Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt.
Offenbarung 1, 4

Hier in Offenbarung 11 steht: Herr Gott Allmächtiger, der ist und der war.* Offenbarung 11, 17

Es steht nicht mehr: und der da kommt, denn Gott ist gekommen! Wohin ist er gekommen? Auf die Erde! (siehe Offenbarung 21, 3). Es geht nicht darum, dass die Menschen in den Himmel kommen, sondern dass Gott auf die Erde kommt. So war es im Garten Eden (1. Mose 3, 8). Wir lesen mehr darüber in Offenbarung, Kapitel 21-22.

(* Leider hat die Schlachter 2000 Übersetzung die Worte „und der da kommt“ hinzugefügt, obwohl sie in nur wenigen sehr späten griechischen Handschriften stehen).

Das jüngste Gericht
Die Nationen gerieten in Zorn, und dein Zorn kam und die Zeit für die Toten gerichtet zu werden, und deinen Knechten Lohn zu geben, den Propheten, den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, klein und groß, und die zu verderben, die die Erde verderben!
Offenbarung 11, 18

1. Der Zorn der Nationen
Mehrere Stellen in den prophetischen Büchern der Heiligen Schrift (z.B. Jesaja 24 und 34, 1-4; Hesekiel 38-39; Joel 3, 9-14; Sacharja 14, 2-3) und in der Offenbarung 16, 14+16; 19, 19; 20, 8-9) sagen, dass am Ende der Zeit die Völker sich gegen Gott erheben werden. Offenbarung Kapitel 16, Vers 16 spricht von Harmagedon. Das ist aber keine militärische Schlacht mit Panzern und Kampfflugzeugen. Es ist eine geistliche Schlacht. Die Religionen: der militante Islam, der Hinduismus, der Buddhismus, und die Ideologien: Kommunismus, Humanismus und Säkularismus kämpfen gegen Gott, gegen Jesus Christus, sowie gegen dem Evangelium. Aber Jesus bleibt Sieger.

2. Das Gericht
Wundert euch nicht! Die Zeit wird kommen, in der die Toten in ihren Gräbern die Stimme des Sohnes Gottes hören und auferstehen werden. Diejenigen, die Gutes getan haben, werden zum ewigen Leben auferstehen, und diejenigen, die Schlechtes getan haben, werden zum Gericht auferstehen.
Johannes 5, 28-29 Neues Leben Bibel

Wir alle werden einmal vor Gottes Richterstuhl stehen. Jeder von uns wird sich persönlich vor Gott verantworten müssen.
Römer 14, 10+12 Neues Leben Bibel

3. Der Lohn
Für Menschen, die zu Lebzeiten der Herr Jesus Christus treu gedient haben, wird es Lohn geben. Das sind:

Die Propheten, also Menschen, die Gottes Wort treu gepredigt haben;
Die Heiligen, nicht Menschen, die die Römisch-Katholische Kirche heilig gesprochen hat, sondern Menschen, die ihr Leben führen nach der Heiligen Schrift;
Die Gottesfürchtigen, Menschen, die zu Gottes Ehre leben.
Wer ist ein treuer und kluger Knecht, den sein Herr eingesetzt hat? Glückselig ist der Knecht, der sich einsetzt, wenn sein Herr kommt. Er wird ihn über alle seine Güter setzen: Recht so, du guter und treuer Knecht! Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; geh ein in die Freude deines Herrn!
Matthäus 24, 45-47 und 25, 21

Die herrliche Zukunft der Christen wird in den letzten Kapiteln der Offenbarung beschrieben.

4. Die Umwelt
Die Bibel ist sehr aktuell! Zur Zeit von Johannes hat kein Mensch von der Umweltkrise gehört. Doch mit Pastiziden, Massentierhaltung, intensiver Landwirtschaft, Plastikmüll, Abgasen von Autos und Flugzeugen wird unser Planet zerstört. Gott ist das nicht egal. Er bestraft das. Jetzt und in der Ewigkeit.

Der offene Himmel
Gottes Heiligtum im Himmel wurde geöffnet, und seine Bundeslade wurde sichtbar in seinem Tempel. Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.
Offenbarung 11, 19

1. Der offene Himmel
Im Alten Testament durfte nur der Hohepriester in das Allerheiligste der Gegenwart Gottes gehen. Durch sein Tod am Kreuz hat Jesus den Weg für alle Menschen frei gemacht.

2. Die Bundeslade
Im Allerheiligsten stand die Bundeslade. Darin waren die Tafeln des Bundes.
Hebräer 9, 3-4

Die Bundeslade war ein Holzkasten. Er stand im Allerheiligsten, im Innern des Tempels. In der Bundeslade befanden sich die Steintafeln mit den Zehn Geboten. Gott selber hatte sie Mose auf dem Berg Sinai gegeben. Sie waren eine Erinnerung an den Bund, an der Abmachung, die Gott mit dem Volk Israel gemacht hatte. Gott hat mit uns Menschen durch Jesus Christus einen neuen Bund gemacht. Der Bund war die Grundlage der Beziehung zwischen Gott und uns Menschen. Gott machte uns Verheißungen, wir glaubten ihm. Wenn der Herr Jesus wiederkommt, sind alle Gottes Verheißungden erfüllt, unser Glaube wird zum Schauen.

3. Die Begleiterschienungen
Blitze, Stimmen, Donner, Erdbeben und Hagel schließen jede der Reihen ab: die sieben Siegel (Offenbarung 8, 5), die sieben Posaunen (Offenbarung 11, 19) sowie die sieben Zornesschalen (Offenbarung 16, 18.21). Sie sind in der Offenbarung Zeichen der Gegenwart Gottes. Sie sind auch wie hier ein Zeichen von Gottes Zorn. Außerdem kündigen sie Christi Wiederkunft an (Offenbarung 19. 6).

Mit dem Ende von Kapitel 11 sind wir wieder ans Ende der Zeit gekommen, wie schon am Ende von Kapitel 6. Doch das Buch der Offenbarung ist noch nicht zu Ende. Mit Kapitel 12 führt uns Johannes zurück zum Beginn der Menschheitsgeschichte und zu Weihnachten. Die Visionen der Offenbarung laufen nicht hintereinander sondern parallel.

13 Und zu derselben Stunde war ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt fiel; und wurden getötet in dem Erdbeben siebentausend Namen der Menschen, und die andern erschraken und gaben Ehre dem Gott des Himmels.

14 Das andere Wehe ist dahin; siehe, das dritte Wehe kommt schnell .

15 Und der siebente Engel posaunte: und es wurden große Stimmen im Himmel , die Sprachen: Es sind die Reiche der Welt unser HERRN und sein Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit .

16 Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Stühlen saßen, fielden auf ihr Angesicht und beteten Gott an

17 und sprachen: Wir danken dir, HERR, allmächtiger Gott, der du bist und warest, daß du deine große Kraft und herrschest angenommen hast;

18 und die Heiden sind zornig geworden, und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit der Toten, zu richten und zu geben den Lohn deinen Knechten, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und Großen, und zu verderben, sterben die Erde verderbt haben.

19 Und der Tempel Gottes ward aufgetan im Himmel , und die Lade seines Bundes ward im Tempel gesehen ; und es geschahen Blitze und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel.


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#10

Offenbarung 12

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 09.03.2023 21:47
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Sieg über Satan

Mit Kapitel 12 beginnt ein neuer Abschnitt im Buch der Offenbarung. Am Ende von Kapitel 11 zeigte der Herr dem Apostel Johannes das Ende unserer Weltzeit, das Jüngste Gericht, die Belohnung der Diener Gottes sowie der Fall der großen Stadt. Mehr über diese Themen liest man in späteren Kapiteln der Offenbarung.

In Kapitel 12 gehen die Visionen des Apostels Johannes zurück zum Anfang der Welt und zum ersten Weihnachten. Johannes sieht drei Figuren: eine Frau in Geburtswehen, einen großen feuerroten Drachen und einen männlichen Sohn.



Offenbarung 12

1 Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel : ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen.



https://www.churchofjesuschrist.org/stud...-12-13?lang=deu

2 Und sie war schwanger und schrie in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt.

3 Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel , und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen;

4 und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde . Und der Drache trat vor das Weib, die gebären sollte, auf daß, wenn sie geboren hätte, er ihr Kind fräße.

5 Und sie gebar einen Sohn, ein Knäblein, der alle Heiden sollte weiden mit eisernem Stabe. Und ihr Kind ward entrückt zu Gott und seinem Stuhl .

6 Und das Weib entfloh in die Wüste, wo sie einen Ort hat, bereitet von Gott, daß sie daselbst ernährt würde tausend zweihundertundsechzig Tage.

7 Und es erhob sich ein Streit im Himmel : Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen; und der Drache tritt und seine Engel ,

8 und siegten nicht, auch ward ihre Stätte nicht mehr gefunden im Himmel .

9 Und es ward ausgeworfen der großen Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas , der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde , und seine Engel wurden auch dahin geworfen .

10 Und ich hörte eine große Stimme , die Sprache im Himmel : Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus , weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist, der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott.

11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod.

12 Darum freuet euch, ihr Himmel und die darin wohnen! Weh denen, die auf Erden wohnen und auf dem Meer! denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat.

13 Und da der Drache sah , daß er verworfen war auf die Erde, verfolgte er das Weib, die das Knäblein geboren hatte.

14 Und es wurden dem Weibe zwei Flügel gegeben wie eines Adlers, daß sie in die Wüste flöge an ihren Ort, da sie ernährt würde eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit vor dem Angesicht der Schlange.

15 Und die Schlange schoß nach dem Weibe aus ihrem Munde ein Wasser wie einen Strom, daß er sie ersäufte.

16 Aber die Erde half dem Weibe und tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Munde schoß.

17 Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin zu streiten mit den übrigen von ihrem Samen, die da Gottes Gebot halten und haben das Zeugnis Jesu Christi .






zuletzt bearbeitet 10.03.2023 22:11 | nach oben springen

#11

Offenbarung 13

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 11.03.2023 15:04
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Eine Erklärung der Offenbarung des Johannes



Das Tier aus dem Meer
Ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte Auf seinen Hörnern waren zehn Kronen und auf seinen Köpfen einen Namen der Lästerung.
Offenbarung 13, 1

Im 12. Kapitel der Offenbarung lesen wir vom Kampf zwischen Christus und Satan. Der Teufel wurde besiegt. Er wurde aus dem Himmel geworfen. Nun wirkt er auf der Erde.

Satan möchte Gottes Werk zerstören. Er kann aber die Gemeinde Jesu Christi nicht zerstören. Doch er kann einzelne Christen angreifen. Dazu gebraucht er drei Werkzeuge:

Das Tier aus dem Meer. Davon lesen wir in der Offenbarung, Kapitel 13, Verse 1-10
Das Tier von der Erde. Davon lesen wir in der Offenbarung, Kapitel 13, Verse 11-18
Die Hure Babylon. Davon lesen wir in der Offenbarung, Kapitel 17 und 18.
Das Tier, das ich sah, war einem Panther gleich. Seine Füße waren wie Bärenpfoten. Sein Rachen war wie ein Löwe. Der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht.
Offenbarung 13, 2



Im 7. Kapitel vom Buch des Propheten Daniel gab ihm Gott eine Vision von vier Tieren. Sie stiegen aus dem Meer. In der Bibel ist das Meer oft ein Bild vom Völkermeer. Diese vier Tiere waren die damaligen Weltreiche: Babylon, Persien, Griechenland und Rom.

Nun sieht der Apostel Johannes auch ein Tier aus dem Meer steigen. Dieses Tier ist ein Ungeheuer. Heute könnte man dazu Monster sagen. Es vereint alle Merkmale der Tiere aus dem Buch Daniel. Es hat sieben Köpfe und zehn Hörner, genauso wie der Drache, Satan.

Ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode verwundet, und seine Todeswunde wurde geheilt.
Offenbarung 13, 3a

Das Tier aus dem Meer ist das Römische Reich, besonders in der Person des Kaisers. Der Kopf, der tödlich verwundert wurde, war der Kaiser Nero. Er beging Selbstmord. Damals glaubten viele Leute, Nero würde zum Leben zurückkehren. Nero blieb tot, aber es gab immer wieder Kaiser in Rom.

Seitdem hat es in der Geschichte der Menschheit Kaiser, Könige und Diktatoren gegeben. Der letzte in Deutschland war Adolf Hitler mit seinem Dritten Reich. Aus dem Fernsehen wissen wie die Namen der anderen: Kim Jong Un, Putin, Xi Jinping, Erdogan und so weiter.

Die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach. Sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte, und sie beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen?
Offenbarung 13, 3b – 4

Damals bewunderten viele Menschen das Römische Reich. Es herrschte von Portugal und Britannien im Westen bis nach Irak und Ägypten im Osten. Rom galt als Hauptstadt der Welt. Keiner konnte die römischen Legionen (Armee) besiegen.

Wenn man die alten Filme aus der Zeit vom Dritten Reich anschaut, sieht man wie die Massen Adolf Hitler und die Nationalsozialisten zujubelten. Zehntausende Menschen versammelten sich in Nürnberg und anderswo, hoben den rechten Arm und schrieen „Heil Hitler! Sieg Heil!“ Die Wehrmacht marschierte in Polen ein, dann in Frankreich, Norwegen und sogar die Sowietunion. Wer könnte die deutschen Panzer aufhalten?

Die römischen Kaiser ließen sich als Gott anbeten. Wir lesen mehr darüber beim zweiten Tier von der Erde (Offenbarung 13,11-18). Johannes sagt hier: wer den Kaiser von Rom anbetet, betet in der Tat den Satan an.

Es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerungen redete. Es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate lang zu wirken. Es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, um seinen Namen zu lästern und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen.
Offenbarung 13, 5-6

In diesen Versen heißt es immer wieder: es wurde ihm gegeben. Das heißt: Gott hat es zugelassen. Satan ist nicht allmächtig. Die menschlichen Führer auch nicht. Sie können nur handeln, weil der allmächtige Gott es erlaubt.

Die Zeitperiode von 42 Monate (auch 3½ Zeiten oder 1260 Tage) haben wir bereits in der Offenbarung gesehen:

Die Heilige Stadt wird von den Nationen zertreten, Kapitel 11, Vers 2;
Das Zeugnis der zwei Zeugen, Kapitel 11, Vers 3;
Die Frau wird in der Wüste ernährt, Kapitel 12, Verse 6 und 14.
Es handelt sich immer wieder um die ganze Zeitperiode zwischen Christi Tod, Auffassung und Himmelfahrt einerseits und seine Wiederkunft andererseits.

Es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden;
Offenbarung 13, 7b

Manche der römischen Kaiser haben die Christen verfolgt. Kaiser Nero hat die Apostel Petrus und Paulus hingerichtet. Er ließ Christen wie lebendige Fackeln anzünden, um seine Palastgärten zu beleuchten. Andere Kaiser ließen Christen von wilden Tieren in den Arenen zerfleichen.

Auch spätere Herrscher verfolgten die Gläubigen. Der schweizer Reformator Ulrich Zwingli und die Stadt Zürich ließen 3000 sogenannte Wiedertäufer in den Zürcher See ertrinken. Die Habsburger vertrieben die Protestanten aus Österreich. König Ludwig XIV ließ reformierte Christen hinrichten oder auf die Galeren schicken. In der Sowietunion wie in Maos China mussten unzählige Gläubige sterben oder in Arbeitlager verkommen. Die Nationalsozialisten sperrten manche Christen ein oder richteten sie hin, wie Dietrich Bonhoeffer.

Ihm wurde Vollmacht gegeben über jeden Volksstamm und jede Sprache und jede Nation. Alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten. Ihr Namen steht nicht geschrieben im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist, von Grundlegung der Welt an.
Offenbarung 13, 7b-8

Als Johannes die Offenbarung schrieb, herrschte das Römische Reich über die ganze bekannte Welt. Natürlich gab es auch damals andere Länder und Völker, z.B. in Asien, Afrika oder Amerika, doch Rom war wie eine Weltregierung.

So ist es immer wieder in der Menschheitsgeschichte gewesen. In Spanien, Frankreich oder Österreich hatten evangelische Christen im 17. Jahrhundert schwer. Im Dritten Reich in Deutschland schienen alle auf der Seite der Nationalsozialisten zu sein. In Nordkorea und der Volksrepublik China beobachtet die Regierung die Menschen, ob sie der Partei treu ergeben sind.

Viele Christen und manche Bibelausleger glauben, dass es bald eine einzige Weltregierung unter der Führung des Antichristen geben wird. Schon in der Frühkirche gab es viele wilden Spekulationen über den Antichristen. Doch die Heilige Schrift spricht nicht so sehr von einem Antichristen.

Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt. Jetzt sind viele Antichristen aufgetreten. Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
1. Johannes 2, 18 nd 22

Antichristen sind also Menschen, die die Dreieinigkeit leugnen oder glauben, Jesus war nicht Gottes Sohn sondernnur ein Mensch.

Wer Ohren hat, der höre! Wenn jemand in Gefangenschaft führt, so geht er in die Gefangenschaft; wenn jemand mit dem Schwert tötet, so soll er durchs Schwert getötet werden. Hier ist das standhafte Ausharren und der Treue der Heiligen nötig!
Offenbarung 13, 9-10

Der Herr Jesus gibt uns hier durch den Apostel Johannes eine ernsthafte Warnung. Die Heiligen, d.h. Menschen die an Jesus glauben, müssen ihrem Herrn treu bleiben und standhaft sein. Im Dritten Reich in Deutschland sind nicht alle Christen ihrem Herrn treu geblieben. Die Volkskirchen, evangelisch wie Römisch-Katholisch, haben sich mit den Nationalsozialisten arrangiert.

Heute werden Gläubige an Jesus in Deutschland nicht verfolgt. Aber in anderen Ländern werden sie angegriffen, verhaftet und sogar umgebracht. Wir sollten für solche Christen beten In der zweiten Hälfte von Offenbarung 13 lesen wir vom Tier aus der Erde. Davon werden wir in einem nächsten Artikel sprechen.

Ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen. Es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache.
Offenbarung 13, 11

Johannes sieht ein zweites Tier oder Ungeheuer. Es hat Hörner wie ein Lamm, doch es redet wie ein Drache. Es handelt sich also um Religion im Dienste Satans.

Durch die Jahrhunderte sind viele gläubige Christen wegen ihre Glaubens verfolgt, hingerichtet und bei lebendigem Leibe verbrannt. Die Behörden haben das oft im Namen der Kirche (Evangelisch, Römisch-Katholisch und Orthodox) getan.

Heute sehen wir wie Anhänger der großen Weltreligionen Islam, Hinduismus und Buddhismus Kirchen in Brand setzen, Christen verfolgen und die Verbreitung der Guten Nachricht von Jesus verhindern oder verbieten.

Der Kaiserkult
Das zweite Tier übt alle Vollmacht des ersten Tieres vor dessen Augen aus. Es lässt die Welt und ihre Einwohner das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde.
Offenbarung 13,12

Die römischen Kaiser ließen sich als Gott anbeten. Das nannte man: der Kaiserkult. Jeder Bürger des römischen Reiches musste mindestens einmal im Jahr in einem Gottesdienst die Worte sagen: Kaiser Dominus, das heißt: Der Kaiser ist Herr! Dadurch kamen Christen in Not. Sie sagten: Jesus ist Herr!

Das erste Tier war politische und militärische Macht. Das zweite Tier ist religiöse Macht. Zur Zeit des Johannes und der Offenbarung war es der Kaiserkult. In der Geschichte der Menschheit hat das erste Tier verschiedene Formen genommen. Im 20. Jahrhundert waren es der Faschismus oder Nationalsozialismus in Italien und Deutschland und der Kommunismus in der Sowietunion und China.

Aber auch das zweite Tier hat verschieden Formen genommen. Die Religion oder die Ideologie unterstützt die politische Macht. Die nationalsozialistische Ideologie unterstützte das Dritte Reich. Die Ideologie des Marxismus-Leninismus unterstützte die Sowietunion. Der Islam unterstützt die Regierung zum Beispiel von Iran und Saudi-Arabien.

Zeichen und Wunder
Das zweite Tier tut große Zeichen. Durch die Zeichen, die es ihm vor dem ersten Tier zu tun gegeben sind, verführt es die Bewohner der Erde.
Offenbarung 13, 13a+14a

Viele Leute glauben, Zeichen und Wunder sind ein Beweis, dass Gott am Wirken ist. Doch der Herr Jesus warnt uns:

Falsche Propheten werden auftreten und große Zeichen und Wunder tun. Wenn möglich werden sie auch die Auserwählten verführen. Viele werden an jüngsten Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, Dämonen ausgetrieben und viele Wunder vollbracht? Ich werde ihnen sagen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!
Matthäus 24, 24 und 7, 22-23

Mose und Aaron konnten durch Gottes Macht bei Pharaoh Zeichen tun, doch Pharaohs Magier konnten manche Zeichen nachahmen (2. Buch Mose, Kapitel 7,Verse 11+ 22). Das zweite Tier tut auch Zeichen, um die Menschen zu verführen. So auch heute: die falsche Religion tut Zeichen und Wunder, um die Menschen zu verführen.

Feuer vom Himmel
Das zweite Tier lässt sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen vor den Menschen.
Offenbarung 13,13b

Feuer vom Himmel war immer ein Zeichen von Gottes Macht. Manchmal zeigte es, dass Gott zufrieden war, z.B. mit David (1. Chronik 21,26), Salomo (2. Chronik 7,1) oder Elia (1.Könige 18,38). Manchmal war es ein Zeichen von Gottes Zorn, z.B. bei Sodom & Gomorrha (1. Mose 19,24; Lukas 17.29), Elia (2. König 1,10.12.14) oder Hiob (Hiob 1,16). Die Jünger wollten Feuer aus dem Himmel herabrufen, doch Jesus lehnte ab (Lukas 9.54).

Der römische Historiker (Geschichtsschreiber) Suetonius berichtete, wie man beim Kaiserkult künstlich Donner und Blitze herstellte. Andere Geschichtsschreiber haben von Maschinen berichtet, die Geräusche wie Donner produzierten.

Das Bild des Tiers
Das zweite Tier sagt den Bewohnern der Erde dass sie ein Bild machen sollen von dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist. Ihm wurde gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres sogar redete.
Offenbarung 13, 14-15a

In Kreisstädten wurden Büste des römischen Kaisers aufgestellt. Eine Büste ist eine Statue mit nur Kopf und Schulter. In diesen Städten mussten die Menschen dem Bild des Kaisers Opfer bringen und den Kaiser anbeten. Die Inszenierung war so gut, dass das Publikum den Eindruck hatte, das Bild bewegte sich und konnte sogar sprechen.

Das zweite Tier hatte zwei Hörner wie ein Lamm (V. 11). Es macht alles wie Jesus Christus nach. Er war gestorben und auferstanden, hat Pfingsten seinen Geist gesandt und redet durch sein Wort zu uns. Das zweite Tier behauptet, genau das gleiche zu tun wie Jesus. Er ist ein Ersatz-Jesus.

Andere Herrscher haben Bilder von sich aufgestellt. In der Bibel ist die Geschichte von Nebuchadnezar im Buch Daniel bekannt. Daniels drei Freunde wollten sich vor dem Bild des Königs Nebuchadnezar nicht verbeugen. Deshalb wurden sie in den Feuerofen geworfen. Doch Gott bewahrte sie am Leben. (Siehe das Buch Daniel, Kapitel 3).

In der Sowietunion gab es überall Bilder von Karl-Marx und Lenin. In Nordkorea stehen zwei Riesenstatuen von Kim Il Sung und seinem Sohn. Alle Nordkoreaner müssen sich vor diesen Standbildern verbeugen.

Das Malzeichen Tiers
Das zweite Tier ordnete an, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. Allen, klein wie groß, reich wie arm, Freien oder Knechten, wird ein Malzeichen gegeben auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn. Niemand kann kaufen oder verkaufen als nur wer das Malzeichen, den Namen oder die Zahl des Tieres hat.
Offenbarung 13, 15b-17

Wer im römischen Reich den Kaiser angebetet hatte, bekam von der Behörde eine Bescheinigung. Sie war ein Jahr gültig. Wenn jemand keine gültige Bescheinigung hatte, bekam Schwierigkeiten mit der Polizei.

In Deutschland im Dritten Reich war das Zeichen der Hitlergruß. Auf den alten Bildern sehen wir Tausende von Menschen, die den rechten Arm heben und rufen „Heil Hitler!“ Wer den Hitlergruß nicht machte, konnte Schwierigkeiten mit der Gestapo bekommen. Viele Christen haben auch den Hitlergruß getan. Doch ein Christ sollte eigentlich sagen: „Heil Jesus Christus!“

Die Zahl des Tiers
Hier ist die Weisheit! Wer Verstand hat, soll die Zahl des Tieres berechnen. Es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666.
Offenbarung 13,18

Über die Zahl 666 ist viel gesagt und geschreiben worden. Damals wurden Zahlen für Buchstaben gebraucht. A=1, B=2, C=3 und so weiter. Wenn man die Buchstaben des Namens Kaiser Nero in Zahlen umwandelt und diese Zahlen zusammen addiert, ergibt das 666.

Im 13. Kapitel der Offenbarung haben wir Satans Werkzeuge gesehen. Es gab sie damals im römischen Reich. Es gibt sie auch heute in unserer Zeit. Welche Antwort gibt der Herr auf diese Werkzeuge Satans? Das werden wir in nächsten Kapitel der Offenbarung sehen.



Offenbarung 13

1 Und ich trat an den Sand des Meeres und sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern Namen der Lästerung.

2 Und das Tier, daß ich sah , war gleich einem Parder und seine Füße wie Bärenfüße und sein Mund wie eines Löwen Mund. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Stuhl und große Macht.

3 Und ich sah seinen Häupter eines, als wäre es tödlich wund; und seine tödliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres

4 und sie beteten den Drachen an, der dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kriegen?

5 Und es ward ihm gegeben ein Mund, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ward ihm gegeben, dass es mit ihm währte zweiundvierzig Monate lang.

6 und es tat seinen Mund auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und seine Hütte und die im Himmel wohnen.

7 Und ward ihm gegeben, zu streiten mit den Heiligen und sie zu überwinden ; und ward ihm gegeben Macht über alle Geschlechter und Sprachen und Heiden.

8 Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes, das erwürgt ist, von Anfang der Welt .

9 Hat jemand Ohren, der höre!

10 So jemand in das Gefängnis führt, der wird in das Gefängnis gehen; so jemand mit dem Schwert tötet , der muss mit dem Schwert getötet werden. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen.

11 Und ich sehe ein anderes Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner gleichwie ein Lamm und redete wie ein Drache.

12 Und es übt alle Macht des ersten Tiers vor ihm; und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, anbeten das erste Tier, dessen tödliche Wunde heil geworden war;

13 und tut große Zeichen , daß es auch Feuer vom Himmel gefallen vor den Menschen macht;

14 und verführt, die auf Erden wohnen, um der Zeichen willen, die ihm gegeben sind zu tun vor dem Tier; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war.

15 Und es war ihm gegeben, daß es dem Bilde des Tiers den Geist gab, des Tiers Bild redete und daß alle, welche nicht des Tiers Bild anbeteten, getötet würden.

16 Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen , die Freien und die Knechte-allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn ,

17 daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen , nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens.

18 Hier ist Weisheit ! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist ein Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

Wofür steht das wilde Tier mit den sieben Köpfen in Offenbarung, Kapitel 13?

Es hat Regierungsgewalt, Macht und einen Thron. Das zeigt, dass es sich um ein politisches Gebilde handeln muss (Offenbarung 13:2).

Es herrscht über „jeden Stamm und jedes Volk und jede Zunge und jede Nation“. Daher ist es mehr als nur eine nationale Regierung (Offenbarung 13:7).

Es weist Merkmale der vier wilden Tiere auf, die in der Prophezeiung in Daniel 7:2-8 beschrieben werden – zum Beispiel sieht es aus wie ein Leopard, hat die Füße eines Bären, das Maul eines Löwen und zehn Hörner. Mit den Tieren in Daniels Prophezeiung sind bestimmte Könige gemeint, das heißt Weltreiche, die nacheinander erschienen sind (Daniel 7:17, 23). Deshalb steht das wilde Tier aus Offenbarung, Kapitel 13 für ein politisches Gebilde aus verschiedenen Regierungen.

Es kommt „aus dem Meer“. Das „Meer“, aus dem die Regierungen kommen, steht für die Menschheit, die sich gegen Gott aufbäumt, und vermittelt das Bild von Instabilität und Aggression (Offenbarung 13:1; Jesaja 17:12, 13).

Die Zahl, das heißt der Name des wilden Tieres – gemäß der Bibel 666 – ist „eines Menschen Zahl“ (Offenbarung 13:17, 18). Das macht deutlich, dass das Tier in Offenbarung, Kapitel 13 irdisch ist, ein menschliches Gebilde, kein übermenschliches oder dämonisches.

Auch wenn sich die verschiedenen Nationen in vielen Dingen nicht einig sind, eines haben sie gemeinsam: Sie wollen unbedingt ihre Regierungsgewalt behalten, statt sich der Regierung des Reiches Gottes unterzuordnen (Psalm 2:2). Sie werden sogar ihre Kräfte bündeln, um im Krieg von Harmagedon gegen Gottes Streitkräfte zu kämpfen, die von Jesus angeführt werden. Doch in diesem Krieg werden diese Nationen vernichtet werden (Offenbarung 16:14, 16; 19:19, 20).

„Zehn Hörner und sieben Köpfe“
Was bedeuten die „zehn Hörner und sieben Köpfe“ des wilden Tieres aus Offenbarung, Kapitel 13? Der Schlüssel, um das zu verstehen, ist „das Bild des wilden Tieres“, das später in der Offenbarung erklärt wird – ein leuchtend rotes Tier mit sieben Köpfen und zehn Hörnern (Offenbarung 13:1, 14, 15; 17:3). Die Bibel sagt, dass die sieben Köpfe dieses roten Tieres „sieben Könige“ bedeuten, also Regierungen (Offenbarung 17:9, 10).

Mit den Köpfen des Tieres aus Offenbarung 13:1 ist es genauso: Sie bedeuten sieben Regierungen. Es sind die führenden politischen Mächte der Geschichte, die maßgeblich daran beteiligt waren, Gottes Volk zu unterdrücken – Ägypten, Assyrien, Babylon, Medo-Persien, Griechenland, Rom und die britisch-amerikanische Weltmacht. Bestimmte Zahlen haben in der Bibel eine symbolische Bedeutung: Die Zehn steht zum Beispiel für Vollständigkeit. Da in der Bibel Hörner oft ein Symbol für Regierungen sind, müssen die „zehn Hörner“ für die Gesamtheit aller souveränen Staaten stehen, ob klein oder groß. Und da ein Diadem (eine Krone) ein Symbol für Macht und Regierungsgewalt ist, wird durch das Diadem auf jedem Horn angezeigt, dass die einzelnen Staaten parallel zur jeweils dominierenden politischen Macht ebenfalls Regierungsgewalt ausüben.

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#12

Offenbarung 14

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 12.03.2023 17:37
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Die Große Ernte


Die Erlösten auf dem Berg Zion
Ich schaute hin und da stand das Lamm auf dem Berg Zion, und mit ihm 144.000. Sie trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben.
Offenbarung 14, 1

Im 13. Kapitel der Offenbarung beschrieb der Apostel Johannes die zwei Tiere. Das waren zwei Werkzeuge Satans. Sie greifen Menschen an, die an Jesus glauben. Im 17. Kapitel der Offenbarung lernen wir Satans drittes Werkzeug kennen: die Hure Babylon.

Welche Antwort gibt uns der Herr auf diese Angriffe Satans? Im 14. Kapitel der Offenbarung lesen wir von Gottes dreifache Antwort:

1. Die Geborgenheit der Gläubigen (Verse 1-5);

2. Die Botschaft der drei Engel (Verse 6-13);

3. Das Jüngste Gericht (Verse 14-20).

I. Die Geborgenheit der Gläubigen (Verse 1-5)
1. Gottes Kinder sind sicher.
Das Lamm stand auf dem Berg Zion, und mit ihm 144.000.
Offenbarung 14, 1

Der Berg Zion steht in Jerusalem. Dort stand im Alten Testament der Tempel des Herrn. Deshalb war der Berg Zion ein Zeichen von Gottes Gegenwart. Jesus, Gottes Lamm, wohnt heute nicht auf der Erde. So ist hier der Berg Zion ein Zeichen vom Himmel. Dort stehen mit Jesus die 144.000. Die 144.000 sind Menschen, die erkauft worden sind von der Erde (Vers 3). Also alle, die an Jesus Christus glauben. Johannes sieht sie hier alle schon am Ziel!

2. Gottes Kinder gehören Ihm.
Sie trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben.
Offenbarung 14, 1

Im Sendschreiben an die Gemeinde von Philadelphia versprach der Herr Jesus, seinen Namen und Gottes Namen auf den Überwindern, den wahren Gläubigen, zu schreiben (Offenbarung Kapitel 3 Vers 12). Wenn Gott seinen Namen auf uns schreibt, dann bedeutet es: wir gehören ihm, für Zeit und Ewigkeit!

3. Gottes Kinder singen Gott ein neues Lied.
Ich hörte eine Stimme aus dem Himmel … und Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielten. Sie sangen ein neues Lied vor dem Thron.
Offenbarung 14, 2-3

Früher dachte man: wer in den Himmel kommt, bekommt eine goldene Harfe. Diese Idee stammt von dieser Bibelstelle. Das neue Lied kommt oft in die Heilige Schrift vor. Sechsmal in den Psalmen (Psalm 33,3; 40,4; 96,1; 98,1; 144,9; 149,1), einmal im Propheten Jesaja 42,10. In der Offenbarung singt man im Himmel ein neues Lied, weil Jesus am Kreuz gesiegt hat (5,9). Wenn wir an Jesus geglaubt haben, werden wir im Himmel in dieses neue Lied einstimmen können!

4. Gottes Kinder sind erlöst.
Niemand konnte das Lied lernen als nur die 144.000, die erkauft worden sind von der Erde. Sie sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm.
Offenbarung 14, 3-4

Über die 144.000 ist viel diskutiert worden. Viele Menschen sind beunruigt durch die Behauptung der so genannten Zeugen Jehovas, dass sie die 144.000 sind. Doch Johannes macht hier deutlich, wer sie sind: die Erlösten! Wenn du durch das Blut Jesu Christi erlöst bist, gehörst zu zu den 144.000. Wir erinnern uns: 144.000 ist eine symbolische Zahl (seihe Kapitel 7 der Offenbarung). Damit sind alle Gotteskinder aller Zeiten gemeint.

In Israel im Alten Testament wurden die Erstlinge Gott geweiht. Das könnte die Erstgeburt in einer Familie sein, oder die Erstgeburt vom Vieh oder die Erstlinge der Ernte. Der Rest war für den gewöhnlichen Gebrauch. So sind Gläubige auch Gott geweiht, die übrigen Menschen gehören ihm nicht.

5. Gottes Kinder sind rein.
Diese Menschen haben sich mit Frauen nicht befleckt. Sie sind jungfräulich. In ihrem Mund ist kein Betrug gefunden worden. Sie sind unsträflich vor Gottes Thron.
Offenbarung 14, 4-5

Ein amerikanischer Rundfunkprediger behauptete einmal, nach der Entrückung der Gemeinde werden 144.000 unverheiratete jüdischen Männer die Welt missionieren! Doch die Bezeichnung jungfräulich ist hier auch symbolisch gemeint. In der Bibel steht sexuelle Unzucht oft als Bild von Untreue gegenüber Gott. Der Apostel Paulus wollte dem Herrn die Gemeinde wie eine reine Jungfrau zuführen (2. Korintherbrief 11,2).

6. Gottes Kinder folgen Jesus.
Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht.
Offenbarung 14, 4

Ein anderer Name für Christen ist Jünger oder Nachfolger Jesu. Jesus ist heute nicht unter uns gegenwärtig. Wir folgen ihm, wenn wir uns zu ihm bekennen, seinen Worten glauben und seine Gebote tun. In der Ewigkeit werden wir immer bei ihm sein (1. Thessalonicher 4,17).

II. Die Botschaft der drei Engel (Verse 6-13)
1. Das ewige Evangelium
Ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen. Er hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen den Menschen, die auf der Erde wohnen: jede Nation, jedes Volksstamm, jede Sprache und jedes Volk. Er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!
Offenbarung 14, 6-7

Ein Glaubensbruder behauptete einmal, es gäbe drei Evangelien: das Evangelium der Gnade, das Evangelium des Reiches und das ewige Evangelium. Doch der Apostel Paulus sagte ganz eindeutig, es gibt nur ein Evangelium (Galaterbrief, Kapitel 1, Vers 6-7).

Dieses Evangelium muss allen Menschen in der Welt verkündigt werden. Das ist die wichtigste und dringlichste Aufgabe der Gemeinde Jesu Christi heute. Das ist die Aufgabe von jedem von uns, wenn wir an Jesus glauben.

Die Menschen erkennen Gott als Schöpfer nicht an. Das Evangelium warnt sie, dass der Tag des Jüngsten Gerichts kommt. Das Evangelium ruft sie auf, umzukehren und Gott die Ehre zu geben.

2. Babylon ist gefallen
Ein anderer Engel folgte ihm. Er sagte: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat!
Offenbarung 14, 8

Die große Stadt erschien schon in Kapitel 11, Vers 8. Gemeint ist natürlich Rom. Hier wird sie Babylon genannt. Im Altes Testament war Babylon der große Feind von Gottes Volk. Mehr über sie lesen wir in Kapitel 17 und 18 der Offenbarung.

3. Gottes Zorn
Ein dritter Engel folgte ihnen. Er sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes. Er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Menschen, die das Tier und sein Bild anbeten, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt, haben keine Ruhe Tag und Nacht.
Offenbarung 14, 9-11

Ein gehörloser Bruder mailte mir: „ich kann nicht glauben, dass Gott Menschen peinigt.“ Doch hier steht es schwarz auf weiß. Das sind schreckliche Worte. Sie sind eine ernsthafte Warnung. Zu Johannes‘ Zeit standen die Menschen vor der Wahl: betest du den Kaiser an oder betest du Jesus als Herrn an? Heute stehen wir vor die Wahl: lebe ich für mich oder gehört mein Leben Jesus? Leben wir ohne Jesus, werden wir die Ewigkeit ohne ihn leben, und das wird einen endlose Qual sein.

4. Die Standhaftigkeit der Heiligen
Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Sie bewahren die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus! Ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die mir sagte: Schreibe: Glückselig sind die Toten, die im Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihren Mühen; ihre Werke folgen ihnen nach.
Offenbarung 14, 12-13

Heilige sind keine Menschen, die die Römisch-Katholische Kirche heilig gesprochen hat, sondern gläubige Christen. Sie glauben an Jesus und halten Gottes Gebote (nicht das alttestamentliche Gesetz). Durch Gottes Kraft bleiben sie dem Herrn treu (1. Petrusbrief 1,5). Wenn sie sterben, entweder eines natürlichen Todes oder als Märtyrer, ruhen sie in Frieden. Deshalb steht auf vielen Grabsteinen R. I. P. (resquiat in pacem: möger er/sie in Frieden ruhen). Doch der Wunsch ist nicht genug. Wir müssen an Jesus glauben und bis ans Ende treu bleiben. Unsere Werke, was wir für den Herrn getan haben, sind bei Gott registriert.

III. Das Jüngste Gericht (Verse 14-20).
Die folgenden Szenen erinnern an die Prophetie Joels:

Legt die Sichel an, denn die Ernte ist reif. Kommt und tretet, denn die Kelter ist voll. Scharen um Scharen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN.
Joel 4, 13-14

A. Die Gläubigen werden gesammelt.
Ich sah eine weiße Wolke. Auf der Wolke saß einer gleich einem Sohn des Menschen. Auf seinem Haupt war eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Ein weiterer Engel kam aus dem Tempel hervor. Er rief laut zu dem, der auf der Wolke saß: Schwinge deine Sichel und ernte! Die Stunde der Ernte ist gekommen. Die Ernte der Erde ist reif geworden! Der auf der Wolke saß, schwang seine Sichel auf die Erde, und die Erde wurde abgeerntet.
Offenbarung 14, 15-16

Die Figur, die auf der Wolke sitzt, ist sicherlich der Herr Jesus Christus. Er sagte: Die Ernte ist das Ende der Welt (Evangelium nach Matthäus, Kapitel 13, Vers 39). Er ist es, der die Sichel schwingt (Evangelium nach Markus. Kapitel 4, Vers 29). Ein Engel gibt ihm dazu den Befehl, denn der Vater allein bestimt die Stunde der Wiederkunft Jesu Christi (Evangelium nach Matthäus, Kapitel 24, Vers 36).

B. Auf die Ungläubigen wartet Gottes Zorn.
Ein weiterer Engel kam aus dem Tempel im Himmel. Auch er hatte eine scharfe Sichel. Ein weiterer Engel kam vom Altar her. Er hatte Vollmacht über das Feuer. Er wandte sich mit lautem Ruf an den Engel, der die scharfe Sichel hatte. Er sagte: Schwinge deine scharfe Sichel und schneide die Trauben des Weinstocks der Erde ab! Seine Beeren sind reif geworden! Der Engel schwang seine Sichel auf die Erde und schnitt den Weinstock der Erde und warf die Trauben in die große Kelter des Zornes Gottes. Die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten. Blut floss aus der Kelter bis an die Zäume der Pferde, 1.600 Stadien [etwa 300 km] weit.
Offenbarung 14, 17-20

Früher wurden die Weintrauben in eine Kelter getreten, damit der Saft austrat und zu Wein gemacht wurde. Hier werden Menschen, die nicht an Jesus glauben, mit Weintrauben verglichen. In Jüngsten Gericht kommen sie in die Kelter des Zornes Gottes. Die Kelter wird außerhalb der Stadt getreten. Das heißt, die Ungläubigen werden aus Gottes Stadt, dem Himmel, ausgeschlossen (Offenbarung 21,27; 22,15). Aus der Kelter des Zornes Gottes fließt weder Traubensaft noch Wein sondern Blut. Die Zahl 1600 ist 40×40. 40 ist in der Bibel die Zahl der Prüfung und des Gerichts. Jesus wurde 40 Tage in der Wüste versucht, Israel musste als Strafe 40 Jahre in der Wüste herumirren (Psalm 95,10).

Menschen, die nicht an Jesus glauben, gehen ewig verloren. Deshalb müssen wir ihnen von Jesus erzählen.

Rette die Menschen, die der Tod hinwegrafft. Halte die Menschen zurück, die in den Abgrund stolpern.

Sprüche 24,11


Offenbarung 14



1 Und ich sah das Lamm stehen auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben an ihre Stirn.

2 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel wie eines großen Wassers und wie eine Stimme eines großen Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielen.

3 Und sie sangen ein neues Lied vor dem Stuhl und vor den vier Tieren und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen denn die hundertvierundvierzigtausend, die erkauft sind von der Erde.

4 Diese sind's, die mit Weibern nicht befleckt sind-denn sie sind Jungfrauen-und folgen dem Lamme nach, wo es hingeht. Diese sind erkauft aus den Menschen zu Erstlingen Gott und dem Lamm;

5 und in ihrem Munde ist kein Falsch gefunden; denn sie sind unsträflich vor dem Stuhl Gottes.



6 Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern,

7 und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und Wasserbrunnen.

8 Und ein anderer Engel folgte nach, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Wein der Hurerei getränkt alle Heiden.

9 Und der dritte Engel folgte diesem nach und sprach mit großer Stimme: So jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt sein Malzeichen an seine Stirn oder an seine Hand,

10 der wird vom Wein des Zorns Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm;

11 und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier haben angebetet und sein Bild, und so jemand hat das Malzeichen seines Namens angenommen.

12 Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesum.

13 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem HERRN sterben von nun an. Ja, der Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit; denn ihre Werke folgen ihnen nach.





14 Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war eines Menschen Sohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel.

15 Und ein anderer Engel ging aus dem Tempel und schrie mit großer Stimme zu dem, der auf der Wolke saß: Schlag an mit deiner Sichel und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist dürr geworden!

16 Und der auf der Wolke saß, schlug mit seiner Sichel an die Erde, und die Erde ward geerntet.

17 Und ein anderer Engel ging aus dem Tempel, der hatte eine scharfe Hippe.

18 Und ein anderer Engel ging aus vom Altar, der hatte Macht über das Feuer und rief mit großem Geschrei zu dem, der die scharfe Hippe hatte, und sprach: Schlag an mit deiner scharfen Hippe und schneide die Trauben vom Weinstock der Erde; denn seine Beeren sind reif!

19 Und der Engel schlug an mit seiner Hippe an die Erde und schnitt die Trauben der Erde und warf sie in die große Kelter des Zorns Gottes.

20 Und die Kelter ward draußen vor der Stadt getreten; und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde durch tausend sechshundert Feld Wegs.





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#13

Offenbarung 15

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 12.03.2023 17:49
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Die Sieben Zornesschalen



Die Geschichte der Menschheit ist voller Katastrophen. Das Fernsehen berichtet ständig von Krieg, von Hungersnot, von Seuchen und anderen Naturkatastrophen.

Das Buch der Offenbarung ist auch voller Katastrophen. Vielleicht deshalb lesen wir es nicht so gern. Doch: diese Dinge sind geschrieben, damit wir davon lernen.

In der Offenbarung gibt es drei Reihen von sieben Katastrophen:

1. In Kapitel 6 waren es die sieben Siegel;

2. In den Kapiteln 8 und 9 waren es die sieben Posaunen;

3. In den Kapiteln 15 und 16 sind es die sieben Zornesschalen.

Die Katastrophen, die bei den sieben Siegeln kamen, nannte ich: Der Lauf dieser Welt. Die Katastrophen, die bei den sieben Posaunen kamen, waren Gottes Warnungen. Bei den sieben Zornesschalen heißt es: damit ist Gottes Zorn vollendet.

Die gleiche Katastrophe kann also drei Dinge bedeuten. Zum einen ist sie einfach ein Teil vom Lauf dieser Welt. Zum zweiten kann sie auch eine Warnung Gottes sein. Zum dritten kann sie auch eine Strafe Gottes sein.

Anfang 2020 breitete sich das Corona-Virus aus. Diese Pandemie ist einerseits Teil dieser Welt. In früheren Jahren haben wir auch solche schreckliche Krankheiten gehabt. Zum Beispiel AIDS oder Ebola, für Tiere die Maul- und Klauen-Seuche.

Das Corona-Virus kann aber auch eine Warnung Gottes sein. Die Menschen unserer Zeit suchen nur Spaß und Vergnügen. Plötzlich heißt es: STOP! Sportveranstaltungen hören auf. Bars, Clubs und Discos müssen schließen. Stadtfeste und sogar Karneval werden abgesagt. Vielleicht will uns Gott etwas sagen durch die Pandemie. Wir sollten innehalten und überlegen: Wozu leben wir? Was hat unser Leben für einen Sinn? Lebe ich für Gott oder nur für mich selbst?

Aber durch Corona sind auch viele Menschen gestorben. In Deutschland, in der Schweiz, in Österreich zehn Tausende. In den Vereinigten Staaten sogar ein Viertelmillion. Für diese Menschen ist die Zeit der Gnade abgelaufen. Wenn sie nicht an Jesus Christus glaubten, gehen sie ewig verloren. Mit Gott ist nicht zu scherzen.

1. Das Lied von Mose und das Lamm
Ich sah etwas wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermischt. Die Leute, die das Tier besiegt hatten, sein Bild, sein Malzeichen und die Zahl seines Namens, standen an dem gläsernen Meer und hatten Harfen Gottes. Sie singen das Lied Moses, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes.
Offenbarung 15, 2-3

Bevor die Engel die Zornesschalen auf die Erde ausgießen, sieht Johannes die siegreichen Gläubigen. Das gläserne Meer stand vor Gottes Thron im Himmel (siehe Offenbarung 4,6). Hier ist das Glas mit Feuer vermischt. Feuer ist ein Zeichen von Gottes Zorn.

Johannes sieht die Gläubigen schon im Himmel, genauso wie in Kapitel 14,1. Satan und seine Helfershelfer haben alles versucht, die Gläubigen von Jesus wegzubringen, aber umsonst! Jesus ist Sieger (siehe Offenbarung 5,5). Deshalb singen die Gläubigen das Lied des Lammes.

Aber sie singen auch das Lied des Mose. Wieso? Mose und das Volk Israel sangen dieses Lied, als Gott sie durch das Rote Meer führte. Gott hatte sie von ihrem Feind, dem ägyptischen König Pharao und seiner Armee gerettet.

Wenn wir Jesus treu nachfolgen, wird Gott uns auch von allen Feinden retten. Dann werden wir das Lied von Mose singen können.

2. Gottes Lob
Groß und wunderbar sind deine Werke, o Herr, Gott, du Allmächtiger!
Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Heiligen!
Wer sollte dich nicht fürchten, o Herr, und deinen Namen nicht preisen?
Denn du allein bist heilig.
Ja, alle Völker werden kommen und vor dir anbeten.
Denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden!
Offenbarung 15, 3-4

Das ist der Inhalt des Lieds von Mose und vom Lamm. In ihm klingen mehrere Bibelstellen an. Sie stammen aus dem 5. Mosebuch, aus den Psalmen sowie aus dem Propheten Jeremia. Diese Lied sagt:

Wer Gott ist:
Er ist allmächtig;
Er ist König;
Er ist heilig.
Was Gott getan hat:
Seine Werke sind groß und wunderbar;
Seine Wege sind gerecht und wahrhaftig.
Was wir tun sollen:
Wir sollen Gott fürchten, d.h. ihn respektieren;
Wir sollen Gottes Namen preisen, d.h. ihn loben;
Wir sollen mit allen Völkern Gott anbeten.
Das Größte, was Gott getan hat, ist: er sandte seinen Sohn Jesus Christus in die Welt. Jesus starb am Kreuz für unsere Sünden. Am dritten Tag stand er von den Toten auf.

Das Größte, was Gott jetzt tut, ist: Menschen auszusenden, das Evangelium, die Gute Nachricht von Jesus, zu verkünden. In der ganzen Welt, unter allen Völkern, auch den Gehörlosen. Das Ziel: Menschen aus allen Völkern sollen Gott anbeten.

3. Die Sieben Engel
Danach sah ich, wie der Tempel des Zeltes des Zeugnisses im Himmel geöffnet wurde. Die sieben Engel mit den sieben Plagen kamen heraus. Sie trugen reinen und glänzenden Leinen. Um die Brust hatten sie goldene Gürteln.
Offenbarung 15, 5-6

Im Alten Testament wohnte Gott im Zelt des Zeugnisses unter dem Volk Israel. Dieses Zelt nannte man auch Stiftshütte. Später baute Salomo den Tempel in Jerusalem als Wohnung für Gott. Die Römer zerstörten den Tempel 70 nach Christus. Heute bleibt nur das Fundament der Westmauer übrig. Man nennt es die Klagemauer.

Johannes sah die sieben Engel aus dem Tempel im Himmel kommen. Das bedeutet, die Engel kamen direkt aus der Gegenwart Gottes. Das heißt: die sieben Plagen kommen von Gott. Die Engel trugen reine Kleider und hatten goldene Gürteln. Das bedeutet, die Engel tun nur Gottes Willen. Sie gießen seinen Zorn auf die Erde.

Heute wird viel von der Liebe Gottes geredet. Man sagt: „Gott ist Liebe ohne Ende.“ Weil Gott Liebe ist, hasst er alles, was unser Leben kaputt macht. Dieser Hass nennen wir Gottes Zorn.

Eins der vier lebendigen Wesen gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll vom Zorn Gottes, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Der Tempel wurde voller Rauch von der Herrlichkeit und der Kraft Gottes Niemand konnte in den Tempel hineingehen, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren.
Offenbarung 15, 7-8

Offenbarung 15



1 Und ich sah ein anderes Zeichen im Himmel , das war groß und wundersam: sieben Engel , die hatten die letzten sieben Plagen; denn mit dem Erscheinen ist der Zorn Gottes vollendet.

2 Und ich sah wie ein gläsernes Meer, mit Feuer gemengt; und sterben den Sieg behalten hatte an dem Tier und seinem Bild und seinem Malzeichen und seinem Namens Zahl, stand an dem gläsernen Meer und hatte Harfen Gottes

3 und sangen das Lied Mose 's, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes und Sprachen: Groß und wundersam sind deine Werke, HERR, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege , du König der Heiden!

4 Wer sollte dich nicht fürchten, HERR und deinen Namen preisen? Denn du bist allein heilig. Denn alle Heiden werden kommen und anbeten vor dir; denn deine Urteile sind offenbar geworden.

5 Darnach sah ich, und siehe, da ward aufgetan der Tempel der Hütte des Zeugnisses im Himmel ;

6 und gegangen aus dem Tempel die sieben Engel , die die sieben Plagen hatten, angetan mit reiner, heller Leinwand und umgürtet an ihren Brüsten mit goldenen Gürteln.

7 Und eines der vier Tiere gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll Zorns Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit .

8 Und der Tempel ward voll Rauch von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Kraft; und niemand konnte in den Tempel gehen, bis daß die sieben Plagen der sieben Engel vollendet wurden.





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#14

Offenbarung 16

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 13.03.2023 14:58
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Offenbarung 16

https://www.youtube.com/watch?v=zO-OBAgD...q8cd66&index=16



1 Und ich hörte eine große Stimme aus dem Tempel, die Sprache zu den sieben Engeln: Gehet hin und gießet aus die Schalen des Zorns Gottes auf die Erde!

2 Und der erste ging hin und goß seine Schale auf die Erde; Und es war eine böse und arge Drüse an den Menschen, die das Malzeichen des Tiers hatte und die sein Bild anbetete.

3 Und der andere Engel goß aus seiner Schale ins Meer; und es ward Blut wie eines Toten, und alle lebendigen Seelen starben in dem Meer.

4 Und der dritte Engel goß aus seiner Schale in die Wasserströme und in die Wasserbrunnen; und es ward Blut.

5 Und ich hörte den Engel der Wasser sagen : HERR, du bist gerecht , der da ist und der da war, und heilig, daß du solches geurteilt hast,

6 denn sie haben das Blut der Heiligen und Propheten vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; denn sie sind's wert.

7 Und ich hörte einen anderen Engel aus dem Altar sagen : Ja, HERR, allmächtiger Gott, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht .

8 Und der vierte Engel goß aus seiner Schale in die Sonne, und ihm ward gegeben, den Menschen heiß zu machen mit Feuer.

9 Und den Menschen ward heiß von großer Hitze , und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und taten nicht Buße, ihm die Ehre zu geben.



10 Und der fünfte Engel goß aus seiner Schale auf den Stuhl des Tiers; und sein Reich ward verfinstert, und sie zerbissen ihre Zungen vor Schmerzen

11 und lästerten Gott im Himmel vor ihren Schmerzen und vor ihren Drüsen und taten nicht Buße für ihre Werke.



12 Und der sechste Engel goß aus seiner Schale auf den großen Wasserstrom Euphrat; und das Wasser vertrocknete, auf daß bereitet würde der Weg den Königen vom Aufgang der Sonne.

13 Und ich sah aus dem Munde des Drachen und aus dem Munde des Tiers und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister gehen, gleich den Fröschen;

14 denn es sind Geister der Teufel, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf dem ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln in den Streit auf jenen Tag Gottes, des Allmächtigen.

15 Siehe, ich komme wie ein Dieb . Selig ist, der da wacht und hält seine Kleider , daß er nicht bloß wandle und man nicht seine Schande sieht.

16 Unter hat sie einen Ort versammelt, der da heißt auf hebräisch Harmagedon.



17 Und der siebente Engel goß aus seiner Schale in die Luft ; und es geht aus einer Stimme vom Himmel aus dem Stuhl, die Sprache: Es ist geschehen.

18 Und es wurden Stimmen und Donner und Blitze; und ward ein solches Erdbeben, wie solches nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden gewesen sind, solch ein Erdbeben also groß.

19 Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heidenfelder. Und Babylon, der große, ward gedacht vor Gott, ihr zu geben den Kelch des Weins von seinem grimmigen Zorn.

20 Und alle Inseln entflohen, und keine Berge wurden gefunden.

21 Und ein großer Hagel , wie ein Zentner, field vom Himmel auf die Menschen; und die Menschen lästerten Gott über die Plage des Hagels, denn seine Plage war sehr groß.




Der Inhalt des gesamten Kapitels

In diesem Kapitel werden die Übel und Falschheiten in der Kirche der protestantischen Reformierten durch Einströmen vom Himmel (Vers 1) aufgedeckt - durch Einströmen in den Klerus (Vers 2), in die Laien (Vers 3), in das Verständnis des Wortes in ihnen ( Vers 4-7), in die Liebe in ihnen (Vers 8, 9), in den Glauben an sie (Vers 10, 11), in die inneren Überlegungen in ihnen (Vers 12-15) und in alle diese gleichzeitig (Vers 17 -21).

Der Inhalt der einzelnen Strophe:

Versinhalt Geistliche Bedeutung
1. Dann hörte ich eine laute Stimme aus dem Tempel, die den sieben Engeln sagte: "Geht hin und gießt die Schalen des Zorns Gottes auf die Erde aus." Ein Einströmen des Herrn aus dem Innersten des Himmels in die Kirche der Evangelisch-Reformierten, wo sich die Menschen befinden, die in von der Liebe geschiedenen Glauben gefangen sind, was den Glauben und was das Leben betrifft,

2. So ging der erste hin und schüttete seine Schale auf die Erde aus, in die, die von den inneren Lehren der evangelisch-reformierten Kirche eingenommen sind, die die Lehre von der Rechtfertigung allein durch den Glauben studieren und Geistliche genannt werden. und es bildet sich ein böses und böses Geschwür innere Übel und Falschheiten, die alles Gute und Wahre in der Kirche zerstörten, in den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten. in den Geistlichen, die den Glauben allein leben und die Lehre annehmen, die ihn lehrt.

3. Dann goss der zweite Engel seine Schale über das Meer aus, in die Menschen in der Kirche, die sich mit ihren äußeren Elementen befassen und in diesem Glauben gefangen sind, und die Laien genannt werden.
und es wurde Blut wie von einem Toten, und alles Lebendige im Meer star. Die höllische Falschheit in ihnen, durch die jede Wahrheit im Wort ausgelöscht wurde, und so auch jede Wahrheit in der Kirche und im Glauben.

4. Und der dritte Engel goss seine Schale aus auf die Ströme und Quellen des Wassers, die in das Verständnis des Wortes in ihnen einfließen. und sie wurden zu Blut. Die Wahrheiten des Wortes wurden verfälscht.

5. Und ich hörte den Engel des Wassers sagen: Die göttliche Wahrheit des Wortes.
„Du bist gerecht, o Herr, der, der ist und der war, und heilig, weil Du diese Dinge gerichtet hast. Dieses Gericht ist von der göttlichen Vorsehung des Herrn, der das Wort ist und war, das sonst entweiht würde,

6. Denn sie haben das Blut der Heiligen und Propheten vergossen, Und dies, weil, wenn nur der eine Lehrsatz angenommen wird, dass der Glaube allein rettet, abgesehen von den Werken des Gesetzes, er alle Lehrwahrheiten des Wortes verdirbt.
Und du hast ihnen Blut zu trinken gegeben. Denn sie haben es verdient." Diejenigen, die sich im Glauben allein in der Lehre und im Leben bestätigt haben, haben die Erlaubnis erhalten, die Wahrheiten des Wortes zu verfälschen und ihr Leben mit diesen verfälschten Wahrheiten zu durchdringen.

7. Und ich hörte einen anderen vom Altar her sagen: "So ist es, Herr, allmächtiger Gott, wahr und gerecht sind Deine Gerichte." Die göttliche Güte im Wort unterstützt diese göttliche Wahrheit.

8. Dann goss der vierte Engel seine Schale auf die Sonne aus,
in die Liebe der Menschen einfließend. Und es wurde ihm gegeben, die Menschen mit Feuer zu versengen.
Die Liebe zum Herrn quälte sie, denn sie waren gefangen in Begierden nach Übeln, die aus der Lust ihrer Liebe hervorgingen.

9. Und die Menschen wurden mit großer Hitze versengt, und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht über diese Plagen hat; Aufgrund der Freude an der Eigenliebe, die aus ihren schmerzlichen Begierden nach Übeln hervorgeht, erkannten sie die Göttlichkeit der Menschheit des Herrn nicht an, obwohl aus ihr jede Güte der Liebe und Wahrheit des Glaubens hervorgeht. und sie taten nicht Buße, um Ihm die Ehre zu geben.
Deshalb can sie mit keinem Glauben annehmen, daß der Herr Gott des Himmels und der Erde ist, auch nicht in Bezug auf Sein Menschsein, obwohl es das Wort lehrt.

10. Da goss der fünfte Engel seine Schale aus auf den Thron des Tieres,
in den Glauben des Volkes hinein. und sein Reich wurde voll Finsternis;
Nichts als Falsches kam zum Vorschein. und sie zerbissen ihre Zungen wegen ihres Leidens.
Sie konnten die Wahrheiten nicht ertragen.

1. Und sie lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Leiden und wegen ihrer Wunden,
Sie konnten den Herrn allein nicht als Gott des Himmels und der Erde anerkennen, weil sie eine Abscheu empfanden, die von inneren Unwahrheiten und Übeln herrührte. und taten nicht Busse für ihre Werke.
Obwohl sie durch das Wort belehrt wurden, wendeten sie sich doch nicht von den Irrtümern ihres Glaubens und den daraus folgenden bösen Handlungen ab.

12. Da goss der sechste Engel seine Schale über den großen Strom Euphrat aus,
in die inneren Überlegungen der Menschen, mit denen sie die Rechtfertigung allein durch den Glauben verteidigen, und sein Wasser wurde ausgetrocknet, damit der Weg der Könige vom Aufgang der Sonne an bereitet würde.
Die Irrtümer in jenen Überlegungen wurden gerichtet, wenn es sich um Menschen handelte, die Wahrheiten vom Herrn besitzen, die der Güte entspringen, und die in die neue Kirche eingeführt werden sollen.

13. Und ich sah aus dem Maul des Drachen, aus dem Maul des Tieres und aus dem Maul des falschen Propheten
eine Erkenntnis, die von einer Theologie ausging, die auf der Lehre von der Dreieinigkeit der Personen in der Gottheit und auf der Lehre von der Rechtfertigung allein durch den Glauben ohne Werke des Gesetzes begründete drei unreine Geister wie Frösche. Es sind nichts als Überlegungen und Begierden entstanden, um die Wahrheiten zu verfälschen. 1

4. Denn es sind Geister von Dämonen
Sie waren Begierden, Wahrheiten zu verfälschen und auf der Grundlage von Falschheiten zu denken. die Zeichen tun, um wegzugehen zu den Königen der Erde und des ganzen Erdkreises, um sie zu versammeln zum Kampf an jenem Tag des allmächtigen Gottes. Behauptungen, dass ihre Falschheiten wahr sind, und Bekämpfung, all jene in der ganzen Kirche aufzustacheln, die Betrachtung in Falschheiten gefangen sind, um die Wahrheiten der Neuen Kirche anzugreifen.

15. „Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, wer wacht und seine Kleider erhält“
Das Kommen des Herrn und der Himmel dann für Menschen, die auf Ihn schauen und standhaft bleiben in einem Leben nach Seinen Geboten, die die Wahrheiten des Wortes sind, damit er nicht nackt umhergeht und sie seine Schande sehen." um nicht mit Menschen in Verbindung gebracht zu werden, die ohne jegliche Wahrheiten sind und ihre höllischen Lieben erscheinen lassen.

16. Und sie versammelten sie an den Ort, der auf Hebräisch Armageddon heißt.
Ein Zustand des Kampfes, der Unwahrheiten gegen die Wahrheiten, und, aus der Liebe zur Herrschaft und zur Vorherrschaft entsprungen, der Wille, die neue Kirche zu zerstören.

17. Da goss der siebte Engel seine Schale in die Luft aus, in alle diese Dinge gleichzeitig einfließend. Und es kam eine laute Stimme aus dem Tempel des Himmels vom Thron her, die sprach: "Es ist vollbracht!"
Es wurde auch von dem Herrn Kundgetan, daß jedes Element der Kirche vernichtet sei und daß das Jüngste Gericht nun bevorstehe.

18. Und es geschahen Stimmen und Blitze und Donner;
Gründungen, Verfälschungen der Wahrheit und Argumente infolge der mit dem Bösen einhergehenden Verfälschungen. Und es geschah ein großes Erdbeben, wie es noch nicht vorgekommen war, seit Menschen auf der Erde sind, so groß war das Erdbeben.
Es geschahen Erschütterungen, Konvulsionen, Umwälzungen und Herabziehungen vom Himmel eines jeden Elements der Kirche.

19. Und die große Stadt wurde in drei Teile geteilt, und die Städte der Nationen fielden.
Durch diese Ereignisse wurde diese Kirche in ihrer Lehre völlig zerstört, und so auch alle Irrlehren, die von ihr ausgingen. Und man dachte des großen Babylon vor Gott, daß er ihr den Kelch des Weines seines Zornes versteht. Die Vernichtung auch der Dogmen der römisch-katholischen Religion zu jener Zeit.

20. Da floh jede Insel, und Berge wurden nicht gefunden.
Es gab keine Wahrheit des Glaubens mehr, noch irgendeine Güte der Liebe.

21. Und es fällt ein großer Hagel vom Himmel, so schwer wie ein Zentner, auf die Menschen.
Furchtbare und grausame Unwahrheiten, durch die jede Wahrheit im Wort und so auch in der Kirche vernichtet wurde. Und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels, denn die Plage war sehr groß.
Da die Menschen solche Unwahrheiten in sich selbst verschanzten, verleugneten sie die Wahrheiten in dem Maße, dass sie sie nicht erkennen konnten, und zwar aufgrund von Gefühlen der Abscheu, die von ihren inneren Unwahrheiten und Übeln herrührten.

Eine Erklärung der Offenbarung des Johannes
Kapitel 16, Verse 12 – 21

Die Schlacht von Harmagedon


In den 1980er Jahren unterrichtete ich an einer kleinen Bibelschule im Elsaß. Einer meiner Studenten erzählte mir, Leute aus seiner Gemeinde hatten Konservendosen mit Lebensmitteln im Garten begraben. Ich fragte: Wozu? Seine Antwort: Sie haben Angst vor einer Invasion aus der Sowietunion!

In den 1970er Jahren wurde ein Buch veröffentlicht mit dem Titel: Alte Planet Erde Wohin? Millionen Exemplare wurden in der ganzen Welt verkauft. Der Verfasser behauptete, die Sowietunion wird bald in Israel einmarschieren. Jetzt wissen wir: es ist nicht passiert. Das war eine falsche Prophetie. Doch woher kam diese Idee?

Viele Christen glauben, am Ende der Zeit wird es eine große Schlacht geben: die Schlacht von Harmagedon. Dieser Name kommt aus dem Buch der Offenbarung, Kapitel 16, Vers 16. Harmagedon bedeutet Berg von Megiddo. Megiddo war eine Stadt im Norden Israels. Heute sind nur Ruinen übrig geblieben. Meine Frau und ich waren im Jahr 2000 dort.

Megiddo war im Alten Testament ein strategischer Ort. Hier führt eine Ebene vom Mittelmeer durch die Berge bis zum Jordantal hindurch. Deshalb kamen oft feindliche Armeen hierher. Vom Küstenstreifen konnten sie ins Herz Israels durchbrechen. Deshalb fanden hier entscheidende Schlachten statt:

Die Könige kamen und kämpften. Da kämpften die Könige der Kanaaniter bei Taanach am Wasser von Megiddo.
Richter 5, 19

Necho, der König von Ägypten, zog in die Schlacht herauf. Josia [der König von Juda] zog aus ihm entgegen zum Kampf auf die Ebene bei Megiddo.
2. Chronik 35, 20+22

Mehrere Stellen der Propheten des Alten Testaments sprechen von einer großen Schlacht am Ende der Zeit:

Ruft dies aus unter den Völkern: Rüstet euch zum heiligen Krieg! Schmiedet eure Pflugscharen zu Schwertern um und eure Rebmesser zu Spießen! Eilt herbei, all ihr Völker und versammelt euch! Die Völker sollen sich aufmachen und in das Tal Josaphat hinaufziehen! Dort will ich zu Gericht sitzen über alle Völker ringsum. [Josaphat bedeutet Gott richtet]
Joel 4, 8-12

Im Buch des Propheten Hesekiel ist von Rosch die Rede:

Menschensohn, wende dein Angesicht gegen Gog im Land Magog, den Fürsten von Rosch, Mesech und Tubal, und weissage gegen ihn: Du und viele Völker mit dir wirst gegen mein Volk Israel heraufziehen. Zur letzten Zeit wird es geschehen.
Hesekiel 38, 1-2, 9-16

Manche Bibelausleger behaupten, Rosch bedeutet Russland. Dagegen spricht:

1. In der hebräischen Sprache bedeutet Rosch einfach Haupt. Deshalb übersetzt die Luther-Bibel: Gog… ist der oberste Fürst von Meschech und Tubal. (Hesekiel 38,2)

2. Russland entstand im Mittelalter um 1000 nach Christus. Der Prophet Hesekiel lebte fast 600 Jahre vor Christus. Wie konnte er von Russland wissen?

Bei dieser Schlacht am Ende der Zeit geht es nicht um einen militärischen Kampf mit Raketen, Flugzeugen und Panzern. Es geht um Gottes Zorn über die Menschen, die gegen ihn sind:

Mein Ratschluss ist es, Heidenvölker zu versammeln, Königreiche zusammenzubringen, um über sie meinen Grimm auszugießen, die ganze Glut meines Zornes; denn durch das Feuer meines Eifers soll die ganze Erde verzehrt werden.
Zefanja 3, 8

Am Ende dieser Schlacht wird der Herr wiederkommen und über die Erde herrschen:

Ich werde alle Heidenvölker bei Jerusalem zum Krieg versammeln. Der HERR wird gegen jene Heidenvölker kämpfen. Dann wird der HERR kommen, und alle Heiligen mit ihm. der HERR wird König sein über die ganze Erde.
Sacharja 14, 2 3 5 9

Diese Prophetien aus dem Alten Testament stimmen also ein mit dem Buch der Offenbarung.

Die Sechste Zornesschale
Der sechste Engel goss seine Schale aus auf den großen Strom Euphrat. Sein Wasser vertrocknete, damit den Königen vom Aufgang der Sonne der Weg bereitet würde.
Offenbarung 16, 12

Der Strom Euphrat fließt durch Syrien und Irak. Diese Gegend ist heute oft in den Nachrichten. Damals, in der Zeit von Johannes, war sie die Grenze zwischen dem römischen Reich im Westen und den Völkern des Orients. Damals fürchteten die Bewohner des römischen Reichs eine Invasion aus dem Osten.

Ich sah aus dem Maul des Drachen, aus dem Maul des Tieres und aus dem Maul des falschen Propheten drei unreine Geister herauskommen, gleich Fröschen. Es sind dämonische Geister. Sie tun Zeichen und gehen zu den Königen der Erde und des ganzen Erdkreises aus. Sie versammeln sie zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen, an den Ort, der auf Hebräisch Harmagedon heißt.
Offenbarung 16, 13-14+16

Bei der Schlacht von Harmagedongeht es nicht um einen militärischen Kampf. Es geht um einen geistlichen Kampf zwischen Gott und den Mächten der Finsternis. Die Menschen werden von diesen Mächten der Finsternis angestiftet. Hier werden drei Mächten genannt. Davon berichten Kapiteln 12 und 13 der Offenbarung: Der Drachen, also Satan; das Tier, also die politische Macht; und der falsche Prophet.

Im Mittelalter glaubte man, der falsche Prophet sei Muhammad, der Gründer des Islam. Aber wir haben im Kapitel 13 der Offenbarung schon gesehen, das zweite Tier aus der Erde bedeutet falsche Religion. Der Islam ist nur ein Teil davon.

Durch die vielen Migranten nach Deutschland und Europa sind nicht nur der Islam sondernauch der Hinduismus, der Buddhismus und weitere Religionen in Europa bekannt. Sogar Teile der christlichen Kirche verkünden auch nicht mehr das reine Evangelium von Jesus Christus.

In Deutschland wie in anderen Teilen der Welt gibt es auch immer mehr Menschen, die an keinen Gott glauben. Das nennt man Säkularismus. Sie glauben an den Menschen. Das nennt man Humanismus. Sie glauben, jeder muss seinen eigenen Weg im Leben finden. Das nennt man Pluralismus.

Diese verschiedenen Strömungen bekämpfen sich gegenseitig. Doch in einem Punkt sind sie alle einig: sie sind gegen den Gott der Bibel und gegen das Evangelium von Jesus Christus.

Eine Warnung
Siehe, ich komme wie ein Dieb! Glückselig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht entblößt einhergeht und man seine Schande sieht!
Offenbarung 16, 15

1. Der Herr Jesus kommt unerwartet.
Wenn Einbrecher in der Nacht in ein Haus einsteigen, dann klingeln nicht an der Tür! Die Bewohner des Hauses wissen nicht, wenn die Einbrecher kommen. Sonst würden sie wach bleiben!

Der Herr Jesus sagte: Ich komme wie ein Dieb (Offenbarung 3,3).

Der Apostel Paulus schrieb: Ihr wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. (1. Thessalonicheer 5,2).

Der Apostel Petrus schrieb: Der Tag des Herrn wird kommen wie ein Dieb in der Nacht (2. Petrusbrief 3,10).

2. Wir müssen bereit sein.
Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.
Lukas 12, 40; Vgl. Matthäus 24,42-44

Wacht jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!
Lukas 21, 36

Die siebte Zornesschale
Der siebte Engel goss seine Schale aus in die Luft; und es ging eine laute Stimme aus vom Tempel des Himmels, vom Thron her, die sprach: Es ist geschehen!
Offenbarung 16, 17

Jesus sagte: Der Vater allein weiß Zeit und Stunde (Apostelgeschichte 1,7; vgl. Matthäus 24,36) Die Stimme aus dem himmlischen Tempel ist Gottes Stimme. Von seinem Thron sagt er: Es ist alles vorbei! Die Welt geht zu Ende.

Das große Erdbeben
Es gab Stimmen, Donner und Blitze. Ein großes Erdbeben geschah, wie es noch nie gegeben hat, seit es Menschen auf Erden gibt, ein solch gewaltiges und großes Erdbeben.
Offenbarung 16, 18

Die Stimmen, Donner und Blitze geschahen immer am Ende der Reihen der Siegel (8,5) und Posaunen (11,19). Das Erdbeben ist ein Zeichen vom Ende der Welt und des Gerichts Gottes (6,12; 11,19). Das bestätigt auch die Parallelstelle aus dem Buch des Propheten Hesekiel 38,19.

Babylon die Große ist gefallen.
Die große Stadt verfiel in drei Teile. Die Städte der Völker fielen. Gott gedachte Babylon der Großen. Ihr sollte den Becher des Glutweines von Gottes Zorn gegeben werden.
Offenbarung 16, 19

Der Fall von Babylon wurde schon in Kapitel 14, Vers 8 angekündigt. Babylon bedeutet Rom. Rom war die Hauptstadt des Reiches. Mehr über sie lesen wir in Kapitel 17 und 18 der Offenbarung.

Die Erde vergeht.
Jede Insel floh, die Berge waren nicht mehr zu finden. Ein großer Hagel mit zentnerschweren Steinen kam aus dem Himmel auf die Menschen herab. Die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels, weil seine Plage sehr groß war.
Offenbarung 16, 20-21

Am Ende von Kapitel 6 in der Offenbarung steht:

Der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird. Alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt.
Offenbarung 16, 14

Hier wrid das gleiche noch einmal gesagt. Das beweist, dass das Buch der Offenbarung parallel aufgebaut ist. Immer wieder wird die Weltgeschichte gezeigt: Vom Kommen Jesu Christi bis zu seiner Wiederkunft.

In Kapitel 6 baten die Menschen die Berge, sie vor Gottes Zorn zu bedecken. Hier werden die Menschen von zentnerschweren Hagelsteinen getroffen. Das ist ein Bild für Gottes Gericht. Wie antworten die Menschen? Sie lästern Gott! Wie schrecklich!


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#15

RE: Offenbarung 16

in Was bringt die Zukunft, rein Biblisch betrachtet, 13.03.2023 15:02
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Das Thema
Unser Gott ist nicht nur ein Gott der Liebe, sondern er
kommt um die Gottlosen hier auf der Erde zu richten

ist nun durch. Viel Lesestoff und Videos.

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