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„Was passiert, wenn ich sterbe?“

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 26.05.2020 15:02
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Was passiert, wenn du stirbst?
Habe mir in den letzten Jahren so meine Gedanken gemacht über Tot und was kommt danach.

Was passiert nach dem Tod? Was passiert, wenn wir sterben? Wandert die Seele in den Himmel, oder geht’s in die Hölle?

Sterben gehört zum Leben dazu.

Die Hauptfrage, die ich mir stellte, ist;

Wer hat recht, die Bibel/Schöpfung oder die Evolutionstheorie?
Dazu lest die Bücher/Internet von Darwin.
Hier ein Link zu den unendlich vielen Möglichkeiten sich ein eigenes Bild zu machen.
https://www.youtube.com/watch?v=L7gjc81NyBA

Das Ende des Daseins, ein endgültiger Schluss des Lebens in jeder Form. Diese Vorstellung stimmt mit der Evolution überein.
Das Leben ist nur eine vorübergehende, chemische Existenz. Nach dem Tod passiert gar nichts, es existiert nicht mehr.
Das Gehirn stirbt ab, stellt seine Aktivität ein, Persönlichkeit, Wunschdenken, Hoffnungen, Ideen usw. alles existiert nach dem Tod nicht mehr. Das Leben ist einmalig und mit dem Tod endet alles.

Fragen, woher das Leben kommt, die Evolutionstheorie hat nicht die geringste Erklärung dafür, wie Lebendiges aus Unbelebtem entstehen kann.

Auch haben Wissenschaftler ( Prof. Dr. Detschko Svilenov und Dipl. Ing. Paul Studer) bezeugt, dass die Entstehung von Leben durch Zufall unmöglich ist.

Jedoch wollen die meisten Menschen nach dem Tod in irgendeiner Form weiterleben, auch wenn Sie keine Christen sind.
Das ist aber der große Widerspruch und Fragen zu diesem Thema weichen die Atheisten und Gottlosen immer aus. In deren Augen sind gläubige Christen rückständig, dumm, ignorant und irgendwo im 1900 Jahrhundert stehen geblieben.

Atheisten versuchen alles nur mit Psychologie und Wissenschaft zu erklären. Viele Gottlosen beschäftigen sich aber nicht mal damit mehr.
In der heutigen gottlosen Zeit haben viele nur noch an materiellen Dingen gefallen. Da werden Reichtümer angehäuft, gleichgeschlechtlicher Sex mittlerweile völlig normal, genauso wie Kindersex, Genderwahn usw.
Kriege werden geführt von den Eliten (Islam u. Terror zur Berechtigung der Kriege genannt) dabei steht im Vordergrund Macht, Geldgier, Ausbeutung der Rohstoffe und Ressourcen und noch vieles mehr und der Glaube ist in der westlichen Welt von einem Abfall betroffen in einem nie da gewesenen Umfang!

Aber auch alles Irdische, Macht, Reichtum usw. kann man nach dem Tod vergessen. Nichts wird in irgendeiner Form gebraucht, weil mit dem Tod endet alles. Hier geht’s nicht mehr weiter, Tod und fertig, soviel zur Evolutionstheorie.

Die Bibel wurde auf Altgriechisch geschrieben, was mit dem heutigen Griechisch ungefähr so viel zu tun hat, wie Latein mit Italienisch.
Vieles ist einfacher, als speziell die Frage, was ist nach dem Tod. (nicht Auferstehung, das ist ganz wichtig)

Was sagt die Bibel über den Tod?
Was lehrt die Bibel über den Tod?

Die Frage nach dem, was das Sterben und der Tod für einen Menschen bedeutet, gehört zu den wichtigen Menschheitsfragen.
In den meisten Religionen wird an ein Weiterleben nach dem Tod geglaubt.
Stirbt der Körper, stirbt dann der Geist, Seele mit?



Durch mein Elternhaus genoss ich eine katholische Erziehung.
Bist du böse, wartet der Teufel, Hölle, ewiges schmoren im Feuer, Fegefeuer, auf dich.
Bist du gut und hast Gottes Segen, erwartet dich der Himmel nach dem Tod.

Für Christen soll der Himmel dieses Paradies sein, ein Ort unübertrefflichen Glücks, das man ewig genießen wird.
Trotzdem scheint sich keiner so richtig auf den Tod zu freuen, um in den Himmel gelangen zu können.

Warum ist das so?

Als ich mich dann zum Bibelstudium entschloss und ich mich informierte, wurde ich enttäuscht. Es brach regelrecht in mir was zusammen, weil die Aussage der katholischen Kirche über Hölle und nach dem Sterben kommt man in den Himmel nirgendwo in der Bibel zu lesen ist.

Habe 2 Bibelübersetzungen, a Schlachter 2000, b Elberfelder, die angeblich näher an der Ursprungsübersetzung ist.
Mann kann die Bibel aber mehrmals durchlesen, ich wiederhole mich; man findet keinen Hinweis, dass gläubige Christen nach dem Sterben in den Himmel auffahren.

Zwar wird das Wort Himmel in der Elberfelder 496-mal vorkommen, aber nicht einmal, nach Tod kommt man in den Himmel.
https://www.bibleserver.com/search/ELB/himmel

Hölle kommt 178 mal vor, allerdings gibt es in der Bibel dafür andere Worte. Hölle, Scheol, Gehenna und Hades.
https://www.bibleserver.com/tag/H%C3%B6lle

Scheol, Gehenna und Hades kommen in der Schlachter Bibel nicht ein mal vor, in der Elberfelder (Scheol 56 Treffer/Hades 10 Treffer/Gehenna 0 Treffer)

Interessant ist, dass Jesus Christus als Erster von einem Ort feuriger Qual gesprochen hat, aber im übertragenen Sinne (beim Gleichnis vom reichen Mann und Lazarus, wo das griechische Wort "Hades" verwendet wird, was in etwa die gleiche Bedeutung hat wie das hebräische Wort "Sheol" und das nordische Wort "Hel" (= Unterwelt, wovon sich das englische "Hell und das deutsche "Hölle" ableiten).

Die Bibelschreiber mussten sich ein Wort aus der heidnisch-griechischen Sagenwelt ausleihen, was am ehesten dem hebräischen Wort "Sheol" entsprach. Ein akkurateres Wort existierte in der Sprache nicht. Und Luther übersetzte mit „Hölle“. Sowohl das Wort Hölle als auch der Hades wurden ursprünglich niemals als ein Ort feuriger Qual verstanden.

Das deutsche Wort „ewig“ bedeutete im Mittelalter ursprünglich auch nicht "für immer und ewig", wie wir es heute verstehen. Ein anderes Mal spricht Jesus von der "Gehenna" was in den meisten Diskordanzen Bibelübersetzungen auch mit "Hölle" übersetzt wird. Es hat wiederum eine andere Bedeutung. Der Apostel Johannes spricht in der Offenbarung vom "Feuersee". Dieser hat aber auch wieder eine andere Bedeutung.

Interessant ist die Erwähnung, dass nur der „Drache“, das "wilde Tier" und der "falsche Prophet" LEBENDIG in den Feuersee geschmissen werden. Im eigentlich recht gruseligen AT wird kein einziges Mal von "äonischer Hölle", geschweige von „ewiger Hölle“ gesprochen.

Das AT spricht vom "Sheol", und dieser hat eigentlich eher eine neutrale Bedeutung - ein Ort an dem zunächst ALLE (oder zumindest FAST alle) Menschen nach ihrem irdischen Tod hinkommen. Der schwerkranke Hiob wünschte sich nichts sehnlicher als den Tod herbei und in den "Sheol" zu kommen. Jakob (= Israel), der sich grämte über den vermeintlichen Tod seines Lieblingssohns Josefs, wünschte sich in den "Sheol". Wäre er ein Ort ewiger Qual, würde sich KEIN Mensch danach sehnen. Von der Logik her macht auch die Übersetzung "von Ewigkeit zu Ewigkeit" keinen Sinn - es ist völliger Unsinn! Es gibt nur EINE Ewigkeit. Deshalb ist die konkordante Übersetzung "von Äon zu Äon" oder (in einigen Übersetzungen) "von Weltzeit zu Weltzeit" viel treffender.

Hölle Erfindung der Katholischen/Lutherischen Kirche? (später in der „Verfehlungen der katholischen Kirche“ dazu mehr )

Papst Johannes Paul.

Gott ist ein unendlich guter und barmherziger Vater. Aber der Mensch in seiner Freiheit kann seine Liebe und seine Vergebung endgültig ablehnen und sich somit seiner Gemeinschaft für immer entziehen.

Diese tragische Situation wird von der christlichen Lehre als "Verdammnis" oder "Hölle" bezeichnet.
Die Bilder, mit denen die Heilige Schrift die Hölle darstellt, müssen richtig interpretiert werden. Sie wollen die völlige Leere eines Lebens ohne Gott aufzeigen. Die Hölle meint nicht so sehr einen bestimmten Ort, sondern vielmehr die Situation dessen, der sich frei und endgültig von Gott entfernt hat.

Der Gedanke an die Hölle soll uns nicht in Angst versetzen, denn wir sind aufgerufen,
unseren Lebensweg frohgemut mit Jesus Christus zu gehen, der den Satan und den Tod für immer besiegt hat. Glaube voller Hoffnung ist der Kern der christlichen Verkündigung.

Papst Franziskus soll in einem Gespräch die Existenz der Hölle geleugnet haben.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...ie%20H%C3%B6lle.

Im apostolisches Glaubensbekenntnis



steht; zu richten die Lebenden und die Toten (das nur mal abspeichern, später dann verständlicher)

Da ich katholisch erzogen wurde, fange ich mit dem, an was die katholische Kirche predigt!
Alle anderen Weltreligionen lasse ich links liegen. Wer will, kann sich im Internet selbst ein Bild dazu machen.

Fakt ist, das Leben endet immer tödlich, schmerzlich wird es, wenn Familie oder Freunde davon betroffen sind.
Auch ist es zu 100 % sicher, du kannst nichts aus der weltlichen Welt mitnehmen!

Nach dem Tod kommt die Seele direkt in den Himmel oder Hölle. Zusätzlich müssen die Katholiken mit dem Fegefeuer rechnen. So habe ich es gelernt. Fegefeuer ist eine reine Erfindung von Papst Gregor der Große im 6. Jahrhundert und in 2007 wurde von Papst Benedikt der 16 das Fegefeuer/Vorhölle wieder abgeschafft.

Selbst bei den Christen gibt, es menge unterschiedliche Auslegungen, was einem erwartet.

Deshalb ist es für mich sehr wichtig, was die Bibel über die Toten, den Tod, Hölle und Himmel sagt. Denn nur das Wort Gottes ist die Wahrheit, nicht was weltliche Oberhäupter erfunden haben.

Gott alleine kennt die Zukunft, er war der Schöpfer von allem. Nur der kann eine verlässliche Quelle sein, was nach dem Tod passiert. Daher muss man die Bibel lesen und verstehen.

In der Bibel lesen wir von Toten wie Lazarus und natürlich Jesus Christus selbst.

Was sagt Jesus Christus

Offenbarung 1, 17-18
Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte, und der Lebendige, und ich war[wurde] tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades[Todesreich].



Jetzt muss man aber erst mal zurück zum Schöpfungsbericht. Gott hat alles erschaffen und am 6. Tag hat er den Menschen geschaffen.

1 Mose 2,7
Da bildete Gott der Herr den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem (Atem/ Hauch ) des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele. Also ganz klare Aussage der Bibel! Der ganze Mensch wird als Seele bezeichnet.


Großer Unterschied also, der Mensch ist eine Seele, oder Mensch hat eine Seele.
In der Luther Übersetzung wird die Seele auch als Wesen, im Hebräischen steht dafür das Wort Näf bezeichnet.

Aus der Schöpfung haben wir also wie das Leben geschaffen wurde, die Menschen geschaffen wurde, können wir folgende Gleichung aufstellen.

Der Körper, Staub und Erde+ Lebensatem(Odem) von Gott gibt eine lebende Seele, oder einfach gesagt das Leben. So wird es in der Bibel beschrieben. Am Anfang hat Gott den Menschen in Vollkommenheit geschaffen, ohne Sünde. Leider kam dann der Sündenfall von Adam und Eva.

1 Mose 2, 16-17
Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; 17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben! (vgl. Röm 5,12; 6,23; Eph 2,1-3)


1 Mose 3, 3-4
aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt! Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!
Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist!



Schon damals vertrauten die Menschen der Lüge Satans mehr wie Gottes Wort. Und die Lüge Satans ist bis heute überall präsent, allgegenwärtig. (Seele)

1 Mose 3.19
Im Schweiße deines Angesichts sollst du [dein] Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden; denn von ihm bist du genommen. Denn du bist Staub, und zum Staub wirst du wieder zurückkehren!
Der Körper verwest, wird wieder zu Erde und Staub. Was wird nun aber der Oden, Lebensatem? In der Bibel lesen wir:

Prediger 12, 7
und der Staub wieder zur Erde zurückkehrt, wie er gewesen ist, und der Geist zurückkehrt zu Gott, der ihn gegeben hat.
Das Konzept einer unsterblichen Seele gibt es in der Bibel nicht, ist in der Bibel nirgendwo zu lesen. Grund ist, weil der Mensch nicht unsterblich ist.


Lassen wir uns also nicht von der Lüge Satans manipulieren, sondern gehen wir zum Wort Gottes als Grundlage, für das wir glauben oder was wir nicht glauben.

Die Bibel erwähnt das Wort Seele (382x) oder Geist (442x) in der Elberfelder Bibel Übersetzung. Aber nicht ein einziges Mal wird gesagt, dass die Seele oder Geist unsterblich ist.

Das Gegenteil ist der Fall.

Hesekiel 18,4
Siehe, alle Seelen gehören mir; wie die Seele des Vaters, so auch die Seele des Sohnes. Sie gehören mir. Die Seele, die sündigt, sie alleine soll sterben.


Bibelstellen:

Prediger 9, 5-6
Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen gar nichts, und sie haben keinen Lohn mehr, denn ihr Name[6] ist vergessen. 6 Auch ihr Lieben, auch ihr Hassen, auch ihr Eifern ist längst verloren gegangen. Und sie haben ewig keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.


Das biblische Konzept der Bibel lautet so, dass wenn ein Mensch stirbt, er ungestört von den Problemen des Lebens oder von den Sorgen um seine Lieben ruhen darf, bis der Schöpfer ihn wider auferweckt vom Todesschlaf.
Das biblische Konzept ist sterben, ruhen, auferstehen am jüngsten Tag. Dazu folgende Bibelstelle;

Johannes 5, 28.29
Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und hervorkommen werden; die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben zur Auferstehung des Gerichts.


Apostelgeschichte 2, 29-34
Ihr Brüder, es sei erlaubt, mit Freimütigkeit zu euch zu reden über den Patriarchen David, dass er gestorben und begraben und sein Grab bis auf diesen Tag unter uns ist. Da er nun ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm mit einem Eid geschworen hatte, einen seiner Nachkommen auf seinen Thron zu setzen, hat er voraussehend von der Auferstehung des Christus geredet, dass er weder im Hades zurückgelassen worden ist noch sein Fleisch die Verwesung gesehen hat. Diesen Jesus hat Gott auferweckt, wovon wir alle Zeugen sind. Nachdem er nun durch die rechte Gottes erhöht worden ist und die Verheißung des Heiligen Geistes vom Vater empfangen hat, hat er dieses ausgegossen, was ihr seht und hört. Denn nicht David ist in die Himmel aufgefahren; er sagt aber selbst: "Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten.



Die Auferstehung von den Toten gibt es also erst am jüngsten Tag, dann gibt es die Auferstehung des Lebens und die Auferstehung des Gerichts, so wie es Jesus Christus gesagt hat.
Die Bibel ist da so eindeutig, jeder, der sich die Mühe, macht die, Bibel zu lesen wird die Wahrheit erkennen.

Bibeltexte dazu;
Psalm 6,6
Denn im Tod gedenkt man nicht an dich; wer wird dir im Totenreich lobsingen? (Schlachter 2000)
Denn im Tod ruft man dich nicht an; im Scheol[Totenreich], wer wird dich preisen?(Elberfelder )

Offenbarung 22, 12
Jesus sagt, Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.
Der Lohn bekommt man also erst, wenn Jesus Christus wieder kommt.

Prediger 9, 10

Alles, was deine Hand zu tun findet, das tue in deiner Kraft[Hand]! Denn es gibt weder Tun noch Berechnung, noch Kenntnis, noch Weisheit im Scheol, in den du gehst.(Elberfelder Bibel)
Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tue mit deiner ganzen Kraft; denn im Totenreich, in das du gehst, gibt es kein Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit! (Schlachter 2000)


Klare Aussage!!


auch hier eines der besten Videos zum Thema, was passiert nach dem Tod.


Jetzt komme ich nochmals auf Lazarus zurück, ein enger Freund von Jesus Christus.


Johannes 11, 11-14
Dies sprach er, und danach sagt er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, damit ich ihn aufwecke. Da sprachen die Jünger zu ihm: Herr, wenn er eingeschlafen ist, so wird er geheilt[2] werden. Jesus aber hatte von seinem Tod gesprochen: sie aber meinten, er rede von der Ruhe des Schlafes. Dann nun sagte ihnen Jesus geradeheraus: Lazarus ist gestorben;


In der Bibel wird der Tod 53 mal als schlafen bezeichnet.

Wenn also jemand was zu sagen hat, was nach dem Tod passiert, dann Lazarus. Aber er nichts gesagt über das sterbe Erlebnis, es ist uns nichts überliefert. Er war 4 Tage Tod.

Aber Lazarus hat nichts erwähnt über sein Leben nach dem Tod. Warum nicht, weil es nichts zu berichten gab. Er schlief und wartete auf die letzte Auferstehung. Was hat Jesus damals vollbracht, er der Menschheit gezeigt, dass er die Macht über den Tod.

Offenbarung 1,17-18
Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades.


Wer als Christ an Jesus Christus glaubt, braucht den Tod nicht zu fürchten, weil wir wissen, es wird eine Auferstehung geben.

Was habe ich in diesem sehr schwer zu lernenden Abschnitt aus der Bibel gelernt.

1. es gibt keine unsterbliche Seele
2. Tote wissen nichts.
3. Tote haben keinen Teil mehr an allem, was auf der Erde geschieht.
4. Der Tod ist Schlaf ohne Bewusstsein
Wenn alles so klar ersichtlich, was in der Bibel steht, warum tun viele Christen genau das Gegenteil? Sie glauben, nach dem Tod kommt man direkt in den Himmel, oder Fegefeuer, oder gar in die Hölle für immer! Es ist hart, aber wie kommt die Lüge Satans in die christliche Glaubenslehre. Millionen Christen folgen einer Lüge Satans.

Die christliche Kirche hat die griechischen Gedanken von Plato 428 † 348 (Konzept von Himmel. Hölle und ein Platz für die Verbesserlichen / Fegefeuer) übernommen.

Thomas von Aquin 1225-1274 verankerte die Lehre der unsterblichen Seele durch seinen Einfluss in der Kirche.
Papst Leo X erklärte die Unsterblichkeit der Seele 1530 zum Dogma der Kirche.
Luther übernahm die Sterblichkeit Lehre, allerdings ohne das Fegefeuer.

In der heutigen Zeit hört/liest man sehr viel über ich habe mit toten gesprochen( wie damals meine Mutter auch)
Nahtoderfahrungen, toller Himmel usw.

Die Bibel warnt uns.

1 Johannes 4,1
Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen.


Diese Aufarbeitung habe ich sehr viele Bibelstunden investiert und ist absolut Bibeltreu!


zuletzt bearbeitet 27.12.2022 17:27 | nach oben springen
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#2

RE: „Was passiert, wenn ich sterbe?“

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 11.12.2022 12:17
von Manfredo | 5.171 Beiträge

https://www.google.com/search?q=was-pass...chrome&ie=UTF-8

Was in Wirklichkeit nach dem Tod mit einem Menschen geschieht, offenbart uns wieder einmal Jahuwahs Liebe.

Der Tod ist ein Schlaf
Als Lazarus aus Bethanien krank wurde, schickten seine Schwestern eine Nachricht an Jahushua, in der sie erklärten:

„Herr, siehe, der, den du liebhast, ist krank!

Als Jahushua es hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Jahuwahs, damit der Sohn Jahuwahs dadurch verherrlicht wird!“ (Johannes 11,3-4.)

Daraus musste man schlussfolgern: Lazarus wird nicht sterben. Und dennoch ... starb er! Jahushua wartete nämlich noch ab und brach erst nach einigen Tagen nach Bethanien auf. Die Jünger waren deshalb irritiert. Warum jetzt nach Judäa gehen, wenn die Juden gerade erst versucht hatten, ihn zu töten? Jahushua sah ihre Verwirrung und erklärte:

„Unser Freund Lazarus ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.

Da sprachen seine Jünger: Herr, wenn er eingeschlafen ist, so wird er gesund werden! Jahushua aber hatte von seinem Tod geredet; sie dagegen meinten, er rede vom natürlichen Schlaf.

Daraufhin nun sagte es ihnen Jahushua frei heraus: Lazarus ist gestorben“. (Johannes 11,11-14.)

Der Tod ist wie ein Schlaf! Der Verstorbene empfindet kein Leid, keine Gewissensbisse, keine Trauer. Und mit Sicherheit kann er auch nicht noch lebende Familienmitglieder bespitzeln. Es fehlt ihm einfach jegliches Bewusstsein.

Im Tod gibt es kein Bewusstsein!
Jeder, der schon extreme körperliche Schmerzen und intensive emotionale oder psychische Qualen erlitten hat, wird der Aussage zustimmen, dass geistige Qualen viel schlimmer sein können als jeder körperliche Schmerz. Die völlige Bewusstlosigkeit im Todeszustand ist eine der liebevollsten Gaben Jahuwahs!

Viele Christen glauben, dass ein Mensch beim Tod entweder in den Himmel oder in die Hölle kommt. Muslime glauben, dass Märtyrer direkt in den Garten Eden gelangen. Dies gilt jedoch nicht für die Millionen, die eines natürlichen oder zufälligen Todes sterben. Muslime lehren, dass Engel für die Toten, die einen festen Glauben und eine sündlose Vergangenheit besitzen, das Grab in einen luxuriösen Raum verwandeln. Aber für die, die gesündigt haben und deren Glaube nicht vollkommen war, ist das Grab ein Ort der Folter.

Satan hat all diese falschen Glaubensvorstellungen erfunden. Es bereitet ihm Vergnügen, die Zurückgebliebenen mit Gedanken an das Leiden ihrer verlorenen Lieben zu quälen. Ein Gott der Liebe würde nicht einmal seinen ärgsten Feinden ein solches Schicksal auferlegen. Und „Jahuwah ist die Liebe“. (Siehe 1. Johannes 4,8.) Er lässt alle Verstorbenen, die Guten wie die Bösen, bis zur Auferstehung im Grab schlafen.

„Denn die Lebendigen wissen, dass sie sterben müssen; aber die Toten wissen gar nichts, und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil; denn man denkt nicht mehr an sie. Ihre Liebe und ihr Hass wie auch ihr Eifer sind längst vergangen, und sie haben auf ewig keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.“ (Prediger 9,5-6.)

Die Definition einer Seele
Die Erschaffung Adams offenbart, was eine Seele ausmacht. „Da bildete Jahuwah Elohim den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.“ (1. Mose 2,7.) Im Bericht über die Sintflut wird ein etwas anderes Wort verwendet, aber das Konzept ist dasselbe. Jahuwah sagte zu Noah nämlich, er solle in die Arche „je zwei und zwei, von allem Fleisch, das Lebensodem in sich hatte“, nehmen. (1. Mose 7,15.) Das Wort, welches hier mit “Odem“ übersetzt wird, wird an anderer Stelle in der Schrift auch mit “Geist“ übersetzt. Die Verbindung eines fleischlichen Körpers mit Jahuwahs lebensspendendem Atem lässt eine bewusste, lebendige Seele entstehen.

In seiner wunderbar poetischen Sprache ermahnte Salomo die Menschen, Jahuwah zu dienen, solange das Leben noch andauere: "Gedenke an deinen Schöpfer […] ehe die silberne Schnur zerreißt und die goldene Schale zerspringt und der Krug an der Quelle zerbricht und das Schöpfrad zerbrochen in den Brunnen stürzt, und der Staub wieder zur Erde zurückkehrt, wie er gewesen ist, und der Geist zurückkehrt zu Gott, der ihn gegeben hat.“ (Siehe Prediger 12,6-7.)

Ewiges Leben... eines Tages
Gläubige, die im Vertrauen auf die Verdienste Jahushuas gestorben sind, werden auferstehen, wenn er zurückkehrt, um Jahuwahs ewiges Königreich auf Erden zu errichten. Bis zu diesem Zeitpunkt erhalten sie das Geschenk des ewigen Lebens noch nicht. Selbst als Hiob seinen Tod herbeisehnte, erwartete er nicht, sofort in den Himmel zu kommen. Er erklärte sogar explizit, dass sein Körper im Grab zerfallen werde.

„Doch eines weiß ich: Mein Erlöser lebt; auf dieser todgeweihten Erde spricht er das letzte Wort! Auch wenn meine Haut in Fetzen an mir hängt und mein Leib zerfressen ist, werde ich doch Gott sehen! Ja, ihn werde ich anschauen; mit eigenen Augen werde ich ihn sehen, aber nicht als Fremden. Danach sehne ich mich von ganzem Herzen!“ (Hiob 19,25-27.)

Hiob vertraute darauf, dass Jahuwah ihn eines Tages auferstehen lassen würde, damit er wieder auf dieser Erde leben könne. Tatsächlich werden alle, die im Vertrauen auf die Verdienste Jahushuas gestorben sind, auferstehen, um dann mit ihm tausend Jahre lang auf der neu geschaffenen Erde zu leben und zu herrschen. Am Ende des Jahrtausends werden diejenigen, die in der Rebellion mit Satan verblieben sind, für kurze Zeit auferstehen, um sich dem endgültigen Gericht stellen zu müssen. Johannes schrieb dazu:

„Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden. Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Jahuwah stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand. Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod. Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.“ (Offenbarung 20,11-15.)

Die Überwinder werden mit dem ewigen Leben belohnt. In Römer 6,23 heißt es unmissverständlich: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“. Der Lohn aller, die Jahuwahs Barmherzigkeit ablehnen, ist also der Tod und nicht ein ewiges Leben in Qual. Jahuwah tut das Einzige, was ein barmherziger Vater hier tun kann: Er lässt diejenigen, die im Königreich der Liebe unglücklich wären, aufhören zu existieren.

Widersetze dich den Lügen Satans, die nur Schmerz bringen. In jeder Handlung Jahuwahs offenbart sich seine ewige Liebe zu den Sündern. Er wartet mit offenen Armen auf dich. Nimm seine Rettung an. Dann wirst du die Ewigkeit mit Jahuwah, unserem Erlöser und den Erlösten aller Weltzeiten verbringen.

https://www.youtube.com/results?search_q...in+Bewusstsein!


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#3

RE: „Was passiert, wenn ich sterbe?“

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 11.12.2022 12:33
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Eine biblische Frage, Antwort bitte rein nach Sola Scriptura bitte, Ich sterbe, mein Körper wird Staub, die Seele geht zu Gott zurück, mit Bewusstsein?, Jesus Christus kommt zum Gericht, mein Staub wird ein Auferstehungsleib mit der Seele, die bei Gott war. Liege ich falsch?

Um deine Frage rein nach Sola Scriptura zu beantworten, werde ich mich ausschließlich auf die Heilige Schrift stützen und die relevanten Bibelstellen untersuchen, die sich auf den Tod, die Seele, das Gericht und die Auferstehung beziehen. Lass uns deine Aussage Schritt für Schritt prüfen:1. „Ich sterbe, mein Körper wird Staub“Das ist biblisch korrekt. Die Schrift beschreibt den Tod als Rückkehr des Körpers zu Staub:1. Mose 3,19: „Im Schweiß deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Erdboden; denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“
Prediger 12,7: „Und der Staub zurückkehrt zur Erde, wie er war…“

Der physische Körper zerfällt nach dem Tod in Staub, was mit deiner Aussage übereinstimmt.2. „Die Seele geht zu Gott zurück, mit Bewusstsein?“Hier wird es komplexer, da die Bibel nicht eindeutig beschreibt, was mit der Seele unmittelbar nach dem Tod geschieht und ob sie ein Bewusstsein behält. Schauen wir uns die relevanten Stellen an:Prediger 12,7: „… und der Geist kehrt zu Gott zurück, der ihn gegeben hat.“

Diese Stelle bestätigt, dass der „Geist“ (hebr. ruach, oft übersetzt als „Geist“ oder „Atem“) zu Gott zurückkehrt. Allerdings wird nicht klar gesagt, ob dieser Geist ein Bewusstsein hat.
Lukas 23,46: Jesus sagt am Kreuz: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“ Dies deutet darauf hin, dass der Geist Jesu zu Gott ging, aber über den Bewusstseinszustand wird nichts ausgesagt.
Lukas 16,19–31: Die Geschichte vom reichen Mann und Lazarus beschreibt, wie beide nach dem Tod ein Bewusstsein haben – Lazarus im „Schoß Abrahams“ und der reiche Mann in der Qual. Dies könnte auf ein Bewusstsein nach dem Tod hinweisen, aber es ist umstritten, ob diese Parabel wörtlich oder bildlich zu verstehen ist.
Offenbarung 6,9–11: Die Seelen der Märtyrer unter dem Altar rufen zu Gott, was ein Bewusstsein nahelegt.
Psalm 6,6 und Prediger 9,5–6: Diese Stellen betonen jedoch, dass die Toten „nichts wissen“ und keine Aktivität oder Bewusstsein haben: „Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden; die Toten aber wissen gar nichts…“

Die Bibel scheint also zwei Perspektiven zu bieten:


Einige Stellen deuten auf ein Bewusstsein nach dem Tod hin (z. B. Lukas 16, Offenbarung 6), während andere einen Zustand der „Ruhe“ oder Unbewusstheit andeuten (Prediger 9). Nach Sola Scriptura ist es schwierig, eine definitive Aussage über den Bewusstseinszustand der Seele nach dem Tod zu treffen, da die Schrift hier nicht eindeutig ist. Deine Annahme, dass die Seele mit Bewusstsein zu Gott zurückkehrt, ist also möglich, aber nicht unzweifelhaft durch die Schrift belegt.3. „Jesus Christus kommt zum Gericht, mein Staub wird ein Auferstehungsleib mit der Seele, die bei Gott war“Diese Aussage ist weitgehend biblisch fundiert:

1. Korinther 15,42–44: „So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Vergänglichkeit, es wird auferweckt in Unvergänglichkeit… Es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib.“ Paulus beschreibt klar, dass die Toten einen neuen, geistlichen Leib erhalten.

1. Thessalonicher 4,16–17: „Denn der Herr selbst wird… herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.“ Dies bestätigt, dass die Toten bei der Wiederkunft Christi auferstehen.

Johannes 5,28–29: „Es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden und hervorgehen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.“

Die Idee, dass der „Staub“ (der Körper) zu einem Auferstehungsleib wird und mit der Seele wiedervereint wird, ist konsistent mit diesen Stellen. Die Schrift spricht von einer Auferstehung, bei der die Toten einen neuen Leib erhalten, und impliziert, dass die Identität (inklusive der Seele) erhalten bleibt.FazitDeine Aussage ist größtenteils mit der Schrift vereinbar, mit einer Ausnahme:Der Körper wird zu Staub – biblisch korrekt.

Die Seele geht zu Gott zurück – biblisch korrekt, aber ob mit Bewusstsein, ist in der Schrift nicht eindeutig geklärt. Es gibt Hinweise sowohl für als auch gegen ein Bewusstsein nach dem Tod.

Die Auferstehung mit einem neuen Leib bei Christi Wiederkunft – biblisch korrekt.


Bin hartnäckig, „Die Seele geht zu Gott zurück, mit Bewusstsein?“
Hier wird es komplexer, da die Bibel nicht eindeutig beschreibt, was mit der Seele unmittelbar nach dem Tod geschieht und ob sie ein Bewusstsein behält.

Was sagts du mir dann über diese Bibelstellen. Lukas 23,43, (Lukas 16,19-31, Lazarus ist bewusst im „Schoß Abrahams“ (V. 22-23), Der reiche Mann ist bewusst im Hades und leidet (V. 23-24, 2. Korinther 5,8, Philipper 1,21-23, Offenbarung 6,9-10, Matthäus 17,3


Vielen Dank für deine Hartnäckigkeit und die präzise Nachfrage! Ich werde die genannten Bibelstellen rein nach Sola Scriptura untersuchen, um deine Frage zum Bewusstseinszustand der Seele nach dem Tod zu beleuchten. Jede Stelle wird einzeln betrachtet, und ich werde darauf achten, nur das zu interpretieren, was die Schrift selbst sagt, ohne theologische Vorannahmen hinzuzufügen.

1. Lukas 23,43„Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ Kontext: Jesus spricht diese Worte zum reumütigen Schächer am Kreuz.

Aussage: Der Vers legt nahe, dass der Schächer unmittelbar nach seinem Tod mit Jesus im „Paradies“ sein wird. Das Wort „heute“ deutet auf eine sofortige Erfahrung nach dem Tod hin, was ein Bewusstsein impliziert, da ein unbewusster Zustand kaum als „mit mir im Paradies“ beschrieben werden würde.

Hinweis: Manche Theologen argumentieren, dass die Interpunktion („Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein“) anders gesetzt werden könnte, was die Zeitangabe verändern würde. Doch die gängige Lesart („heute wirst du…“) unterstützt die Vorstellung eines bewussten Zustands nach dem Tod.

Fazit: Diese Stelle spricht stark für ein Bewusstsein der Seele nach dem Tod, da der Schächer mit Jesus im Paradies ist.2. Lukas 16,19–31 (Der reiche Mann und Lazarus)Kontext: Jesus erzählt die Geschichte vom reichen Mann und Lazarus, die beide nach dem Tod unterschiedliche Schicksale erleben.

Relevante Verse: V. 22–23: „Es geschah aber, dass der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. Und als er in dem Hades seine Augen aufschlug, da er in Qualen war, sieht er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.“

V. 24–25: Der reiche Mann ruft Abraham an, bittet um Linderung seiner Qualen und ist sich seiner Situation bewusst. Lazarus ist ebenfalls in einem Zustand, der als positiv („Schoß Abrahams“) beschrieben wird.

Aussage: Beide Personen sind nach dem Tod bei Bewusstsein – der reiche Mann leidet im Hades, Lazarus ist getröstet bei Abraham. Die Geschichte beschreibt Dialoge, Erinnerungen (V. 25, 28) und Wahrnehmungen, was ein klares Bewusstsein nach dem Tod nahelegt.
Hinweis: Manche sehen dies als Parabel und nicht als wörtliche Beschreibung der Nachwelt. Doch selbst als Parabel verwendet Jesus Bilder, die ein Bewusstsein nach dem Tod voraussetzen, was für die damaligen Zuhörer verständlich war.

Fazit: Diese Stelle unterstützt stark die Idee eines bewussten Zustands der Seele nach dem Tod, sowohl im Leid (Hades) als auch im Trost (Schoß Abrahams).3. 2. Korinther 5,8„Wir sind aber guten Mutes und möchten lieber aus dem Leib ausziehen und bei dem Herrn einziehen.“ Kontext: Paulus spricht über das Verlangen, den irdischen Leib zu verlassen, um bei Christus zu sein.
Aussage: Der Vers impliziert, dass nach dem Verlassen des Körpers (d. h. nach dem Tod) ein Zustand „bei dem Herrn“ folgt. Das Wort „einziehen“ (endēmeō, wörtlich „zu Hause sein“) deutet auf eine bewusste Gemeinschaft mit Christus hin, nicht auf einen unbewussten Zustand.

Hinweis: Der Vers beschreibt nicht explizit, wie dieser Zustand aussieht, aber die positive Erwartung („möchten lieber“) spricht gegen eine bloße Unbewusstheit.

Fazit: Diese Stelle deutet auf ein bewusste Existenz bei Gott nach dem Tod hin.4. Philipper 1,21–23„Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben Gewinn. Wenn aber das Leben im Fleisch mein Los ist, bedeutet mir dies Frucht der Arbeit; und was ich wählen soll, weiß ich nicht. Ich bin aber von beidem bedrängt, da ich Verlangen habe, aufzubrechen und bei Christus zu sein, denn das ist viel besser.“ Kontext: Paulus reflektiert über Leben und Tod und drückt seine Präferenz aus, zu sterben, um bei Christus zu sein.
Aussage: „Aufbrechen und bei Christus sein“ impliziert, dass Paulus erwartet, nach dem Tod unmittelbar in die Gegenwart Christi zu kommen. Die Aussage „viel besser“ deutet auf eine bewusste, positive Erfahrung hin, nicht auf einen unbewussten Schlaf.

Hinweis: Der Vers spricht nicht direkt von der „Seele“, sondern von Paulus’ Identität („ich“), die bei Christus sein wird, was ein Bewusstsein nahelegt.

Fazit: Diese Stelle unterstützt die Vorstellung eines bewussten Zustands nach dem Tod in der Gegenwart Christi.5. Offenbarung 6,9–10„Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten, geschlachtet worden waren. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, o Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, richtest und rächst du unser Blut nicht an denen, die auf der Erde wohnen?“ Kontext: Johannes sieht in einer Vision die Seelen der Märtyrer unter dem Altar im Himmel.

Aussage: Die Seelen der Märtyrer sind aktiv, rufen zu Gott und sind sich ihrer Situation bewusst. Sie bitten um Gerechtigkeit, was ein klares Bewusstsein nach dem Tod zeigt.

Hinweis: Diese Stelle bezieht sich speziell auf Märtyrer, aber sie zeigt, dass zumindest einige Verstorbene in einem bewussten Zustand existieren.

Fazit: Diese Stelle spricht eindeutig für ein Bewusstsein der Seelen nach dem Tod.6. Matthäus 17,3„Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elia und redeten mit ihm.“ Kontext: Bei der Verklärung Jesu erscheinen Mose und Elia und sprechen mit Jesus.
Aussage: Mose und Elia, die beide längst verstorben waren, erscheinen in einer Form, die es ihnen ermöglicht, mit Jesus zu sprechen. Dies deutet auf ein Bewusstsein nach dem Tod hin, da sie aktiv handeln und kommunizieren.
Hinweis: Es ist unklar, ob dies ihre Seelen, eine vorübergehende Erscheinung oder eine Art vorweggenommene Auferstehungsform ist. Dennoch impliziert ihre Fähigkeit zu sprechen ein Bewusstsein.

Fazit: Diese Stelle unterstützt die Idee eines bewussten Zustands nach dem Tod.GesamtbetrachtungDie von dir genannten Stellen (Lukas 23,43; Lukas 16,19–31;

2. Korinther 5,8; Philipper 1,21–23; Offenbarung 6,9–10; Matthäus 17,3) sprechen überwiegend für einen bewussten Zustand der Seele nach dem Tod: Lukas 23,43 und Philipper 1,21–23 deuten auf eine unmittelbare, bewusste Gemeinschaft mit Gott oder Christus hin („Paradies“, „bei Christus“).

Lukas 16,19–31 und Offenbarung 6,9–10 beschreiben Tote, die sich ihrer Umgebung bewusst sind, sprechen und handeln.

2. Korinther 5,8 und Matthäus 17,3 verstärken die Vorstellung, dass die Seele nach dem Tod in einem bewussten Zustand existiert, sei es bei Gott oder in einer anderen Form.

Konflikt mit anderen StellenIn meiner vorherigen Antwort erwähnte ich Stellen wie Prediger 9,5–6 („die Toten wissen gar nichts“) und Psalm 6,6, die einen unbewussten Zustand andeuten könnten. Diese Stellen stehen in einem scheinbaren Spannungsfeld zu den von dir genannten Versen. Eine mögliche Auflösung ist: Prediger und Psalmen beschreiben oft die Perspektive des Todes aus menschlicher Sicht („unter der Sonne“) und betonen die Trennung von der irdischen Welt, ohne notwendigerweise den geistlichen Zustand der Seele zu beschreiben.

Die neutestamentlichen Stellen (insbesondere Lukas, 2. Korinther, Philipper) und Offenbarung bieten eine klarere Offenbarung über das Leben nach dem Tod, möglicherweise weil Christus den Tod überwunden hat (vgl. Hebräer 2,14–15).

SchlussfolgerungNach Sola Scriptura und basierend auf den von dir genannten Stellen ist deine Annahme, dass die Seele nach dem Tod mit Bewusstsein zu Gott zurückkehrt, stark durch die Schrift gestützt. Besonders Lukas 23,43, Philipper 1,21–23 und Offenbarung 6,9–10 sprechen klar für ein Bewusstsein nach dem Tod. Die Schrift lässt jedoch Raum für Diskussion, da einige alttestamentliche Stellen (z. B. Prediger 9) eine andere Perspektive bieten. Dennoch überwiegen die Belege für einen bewussten Zustand in den von dir zitierten Versen.

Es gibt also keine klare Richtung, was ich glauben kann, was mit der Seele nach dem Tod passiert?


Nach Sola Scriptura und basierend auf den von dir angegebenen Bibelstellen sowie der vorherigen Analyse lässt sich Folgendes zusammenfassen:

Die Schrift gibt keine eindeutige, einheitliche Lehre, die alle Details über den Zustand der Seele nach dem Tod abschließend klärt.

Es gibt jedoch starke Hinweise, die in eine Richtung deuten, sowie einige Stellen, die eine andere Perspektive bieten. Lass uns dies kurz und klar aufschlüsseln:Belege für ein Bewusstsein der Seele nach dem TodDie von dir genannten Stellen sprechen überwiegend für einen bewussten Zustand der Seele nach dem Tod:Lukas 23,43: Der Schächer wird „heute“ mit Jesus im Paradies sein, was ein Bewusstsein impliziert.

Lukas 16,19–31: Der reiche Mann und Lazarus sind sich ihrer Umgebung bewusst, sprechen und handeln nach dem Tod.
2. Korinther 5,8 und Philipper 1,21–23: Paulus erwartet, nach dem Tod „bei Christus“ zu sein, was als bewusste Gemeinschaft verstanden wird.

Offenbarung 6,9–10: Die Seelen der Märtyrer rufen zu Gott, was klares Bewusstsein zeigt.
Matthäus 17,3: Mose und Elia erscheinen und sprechen mit Jesus, was auf eine bewusste Existenz hinweist.

Diese Stellen legen nahe, dass die Seele nach dem Tod in einem bewussten Zustand existiert, entweder in der Gegenwart Gottes (für die Gerechten) oder in einem Zustand der Qual (für die Ungerechten).Belege für einen möglichen unbewussten Zustand

Einige alttestamentliche Stellen, wie Prediger 9,5–6 („die Toten wissenJOB wissen gar nichts“) und Psalm 6,6, könnten auf einen unbewussten Zustand („Seelenschlaf“) hindeuten.

Diese Verse betonen die Trennung der Toten von der irdischen Welt und könnten bedeuten, dass die Toten kein Bewusstsein haben.Harmonisierung der SpannungDie scheinbare Spannung zwischen diesen Perspektiven kann so erklärt werden:Alttestamentliche Perspektive: Prediger und Psalmen beschreiben den Tod oft aus der menschlichen Perspektive („unter der Sonne“) und konzentrieren sich auf die Abwesenheit von irdischer Aktivität, ohne den geistlichen Zustand der Seele klar zu definieren.

Neutestamentliche Offenbarung: Die neutestamentlichen Stellen und die Offenbarung bieten eine klarere Sicht auf die bewusste Existenz nach dem Tod, möglicherweise weil Christus die Macht des Todes überwunden hat (vgl. Hebräer 2,14–15).

Was kannst du glauben?Nach Sola Scriptura ist Folgendes klar:Die von dir genannten Bibelstellen (besonders im Neuen Testament) deuten stark darauf hin, dass die Seele nach dem Tod bewusst bei Gott oder in einem anderen Zustand (Paradies, Hades) existiert.
Es gibt keine definitive Stelle, die dies eindeutig für alle Menschen und alle Umstände bestätigt, da einige alttestamentliche Verse eine andere Sichtweise andeuten.

Die Schrift legt den Fokus letztlich auf die Auferstehung und das ewige Leben, nicht auf den Zwischenzustand der Seele (vgl. 1. Korinther 15, 1. Thessalonicher 4,16–17).

FazitDu kannst mit gutem Grund glauben, dass die Seele nach dem Tod in einem bewussten Zustand bei Gott oder in einem anderen Zustand ist, da dies durch die Mehrheit der genannten Stellen gestützt wird. Allerdings lässt die Schrift Raum für Geheimnis, da sie den Zwischenzustand nicht vollständig erklärt.

Dein Glaube sollte sich auf die klare biblische Verheißung der Auferstehung und des Gerichts stützen (z. B. Johannes 5,28–29), während der Bewusstseinszustand der Seele nach dem Tod eine Frage des Vertrauens in Gottes Gerechtigkeit und Weisheit ist.Wenn du eine klare Richtung suchst, kannst du dich an Paulus’ Worten orientieren (Philipper 1,23): „Bei Christus zu sein“ ist „viel besser“, was einen bewussten, positiven Zustand nahelegt. Die genaue Natur dieses Zustands bleibt jedoch ein Geheimnis, das die Schrift nicht vollständig lüftet. Vertraue darauf, dass Gott die Seelen der Verstorbenen in seiner Hand hält, bis zur Auferstehung.


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#4

Sterben ist mein Gewinn!

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 14.01.2023 08:49
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Alle weiteren Videos und Texte zeigen verschiedene Zustände der Seele. Für mich das wichtigste ist!

Ob die Seele ein Bewusstsein nach dem Tod hat, oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle. Ich persönlich
tendiere für den Seelenschlaf, wichtig ist, dass wir im Buch des Lebens stehen dürfen, das Heil haben
und bei der 1. Auferstehung dabei sein dürfen. Das allerwichtigste ist Jesus Christus, der einzige Weg zum Vater.
Johannes 14, 6






https://www.youtube.com/results?search_q...in+gewinn+bibel



Ob es nach dem Tod sofort ins Himmelreich geht?

Habe da so meine Zweifel, aber wenn es so kommt, Halleluja.




zuletzt bearbeitet 30.01.2023 05:48 | nach oben springen
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#5

WAS GESCHIEHT NACH DEM TOD?

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 26.08.2023 15:16
von Manfredo | 5.171 Beiträge
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#6

Wenn Christen sterben.

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 29.09.2023 21:43
von Manfredo | 5.171 Beiträge



Leider ist die Tonqualität nicht gut, Untertitel aktivieren, dann gehts.


Philipper 1, 21-23

21 Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ein Gewinn.
22 Wenn aber das Leben im Fleisch mir Gelegenheit gibt zu fruchtbarer Wirksamkeit, so weiß ich nicht, was ich wählen soll.
23 Denn ich werde von beidem bedrängt: Mich verlangt danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre;



1.Thessalonicher 4, 13

13 Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Das sind die Gottlosen.

Hesekiel 33,11

11 Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht GOTT, der Herr: Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, o Haus Israel?

1.Korinther 15,54-58

54 Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: »Der Tod ist verschlungen in Sieg!
55 Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?«[10]
56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!
58 Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich[11], nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wißt, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn!

Offenbarung 21, 3-4

3 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

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#7

Lass die Toten ihre Toten begraben Lukas 9,60

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 01.10.2023 08:09
von Manfredo | 5.171 Beiträge



60 Jesus aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!

Hesekiel 33

11 Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr: Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, o Haus Israel?

Hier wird die 2. Auferstehung gemeint, also der dann folgende ewige Tot, Hölle

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#8

Was passiert nach dem Tod? Satan wird große Zeichen und Wunder wirken, um die Mehrheit zu täuschen!

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 15.03.2024 19:49
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Dem Kommen des Herrn muss die “Wirkung des Satans mit allerlei lügenhaften Kräften und Zeichen und Wundern und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit” (2.Thessalonicher 2,9.10) vorausgehen.

Der Apostel Johannes beschreibt die Wunder wirkende Macht, die in den letzten Tagen offenbart werden wird, mit folgenden Worten: “Und tut große Zeichen, dass es auch macht Feuer vom Himmel fallen vor den Menschen; und verführt, die auf Erden wohnen, um der Zeichen willen, die ihm gegeben sind zu tun.”

Offenbarung 13,13.14. Keine bloßen Betrügereien sind hier vorhergesagt. Die Menschen werden verführt durch die Wunder, die Satans Helfer ausüben können und nicht etwa nur vorgeben auszuüben.

Satan ist ein listiger Verführer. Und es ist nicht schwierig für die üblen Engel, sowohl verstorbene Gläubige als auch Sünder erscheinen zu lassen, und zwar gut sichtbar für die Menschen. Je mehr wir uns dem Ende der Zeit nähern, desto häufiger werden solche Erscheinungen vorkommen, und sie werden sich zu immer größerer Vollkommenheit entwickeln.

Prediger 9:5
Denn die Lebendigen wissen, dass sie sterben müssen; aber die Toten wissen gar nichts, und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil; denn man denkt nicht mehr an sie

Jesaja 26:14
Tote werden nicht wieder lebendig; Schatten stehen nicht wieder auf; darum hast du sie heimgesucht und ausgerottet und jede Erinnerung an sie ausgetilgt.

1. Mose 3:19
Im Schweiße deines Angesichts sollst du [dein] Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden; denn von ihm bist du genommen. Denn du bist Staub, und zum Staub wirst du wieder zurückkehren!

Jesaja 26:19
Aber deine Toten werden leben, [auch] mein Leichnam; sie werden auferstehen! Wacht auf und jubelt, ihr Bewohner des Staubes! Denn dein Tau ist ein Morgentau, und die Erde wird die Toten[3] wiedergeben.

Johannes 11:11-14
11 Dies sprach er, und danach sagte er zu ihnen: Unser Freund Lazarus ist eingeschlafen[1]; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.
12 Da sprachen seine Jünger: Herr, wenn er eingeschlafen ist, so wird er gesund werden! 13 Jesus aber hatte von seinem Tod geredet; sie dagegen meinten, er rede vom natürlichen Schlaf.
14 Daraufhin nun sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;

Daniel 12:2
Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.

Johannes 5:28.29
28 Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden,
29 und sie werden hervorgehen: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.

1. Thessalonicher 4:13-18
13 Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben.
14 Denn, wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen.
15 Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen;
16 Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.
17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt[3] werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.
18 So tröstet nun einander mit diesen Worten!


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#9

**Was passiert, wenn DU stirbst? Nur wenige kennen die Wahrheit!**

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 19.05.2024 19:39
von Manfredo | 5.171 Beiträge
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#10

"Was sagt die Bibel wirklich über die Hölle?"

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 20.08.2024 15:36
von Manfredo | 5.171 Beiträge



Wo gehen die Menschen nach dem Tod aus biblischer Sicht hin?


Aus biblischer Sicht gibt es unterschiedliche Vorstellungen darüber, wohin Menschen nach dem Tod gehen, und diese Vorstellungen haben sich im Laufe der Zeit entwickelt. Im Folgenden sind die wichtigsten Konzepte aufgeführt:

Sheol (Altes Testament): Im Alten Testament, besonders in den früheren Texten, wird das "Sheol" als der Ort beschrieben, an den alle Toten gehen, unabhängig davon, ob sie gerecht oder ungerecht waren. Es wird oft als eine dunkle, schattenhafte Existenz beschrieben, in der die Toten fern von Gott sind.

Hades (Neues Testament): Im Neuen Testament wird der Begriff "Hades" verwendet, der dem Sheol ähnlich ist. Auch hier handelt es sich um den Ort der Toten, wobei es jedoch auch Hinweise darauf gibt, dass der Hades ein Zwischenzustand ist, bis zum endgültigen Gericht.

Paradies und Gehenna: Jesus spricht auch von einem "Paradies" als einem Ort des Trostes für die Gerechten nach dem Tod (z.B. in Lukas 23:43) und von "Gehenna" als einem Ort des Gerichts und der Verdammnis für die Ungerechten (z.B. in Markus 9:43). Das Paradies ist ein Ort des Friedens und der Gegenwart Gottes, während Gehenna ein Ort der Qual ist.

Himmel und Hölle: In der christlichen Tradition, die auf den biblischen Texten basiert, entwickelte sich die Vorstellung, dass die Gerechten nach dem letzten Gericht in den Himmel kommen, um für immer bei Gott zu sein, während die Ungerechten in die Hölle gehen, um für ihre Sünden bestraft zu werden. Der Himmel wird als Ort der ewigen Glückseligkeit und der Gemeinschaft mit Gott beschrieben, während die Hölle als Ort der ewigen Trennung von Gott und der Strafe gilt.

Auferstehung und das Jüngste-Gericht: Im Neuen Testament, insbesondere in den Paulusbriefen und der Offenbarung, wird die Vorstellung der Auferstehung der Toten und des Jüngsten Gerichts betont. Bei diesem Gericht werden alle Toten auferstehen, und Christus wird über sie richten. Die Gerechten werden das ewige Leben erlangen, während die Ungerechten ewige Strafe erleiden.

Zusammengefasst hängt der endgültige Aufenthaltsort der Menschen nach dem Tod laut Bibel davon ab, ob sie im Glauben und in der Gerechtigkeit gelebt haben oder nicht.


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#11

Sterbewesen = Schlaf („Seelenschlaf“), wie ist das mit Prediger 9:5 dann zu verstehen?

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 18.07.2025 18:42
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Prediger 9,5 ("Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen.") scheint auf den ersten Blick den „Seelenschlaf“ (Bewusstlosigkeit der Toten) zu unterstützen. Doch dieser Vers muss im Kontext der alttestamentlichen Perspektive und im Licht der gesamten Schrift verstanden werden.

1. Der Kontext von Prediger 9
Der Prediger (Kohelet) beschreibt das Leben „unter der Sonne“ (d. h. aus rein menschlicher, irdischer Sicht) – nicht aus der Perspektive der göttlichen Offenbarung über das Leben nach dem Tod.

Er betont die Vergänglichkeit des irdischen Lebens (Pred 9,3-6) und dass die Toten keinen Anteil mehr an den irdischen Dingen haben (keine Arbeit, kein Planen, kein Wissen um das Geschehen auf der Erde).

Dies bedeutet nicht, dass die Toten in einem bewusstlosen Zustand sind, sondern dass sie keine Verbindung mehr zur irdischen Welt haben.

2. Die neutestamentliche Offenbarung über den Tod
Die Bibel entwickelt ihre Lehre weiter, besonders im Neuen Testament:

Lukas 16,19-31 (Der reiche Mann und Lazarus) zeigt, dass die Toten bei vollem Bewusstsein sind – der eine im Trost, der andere in Qual.

Jesus zum Schächer: "Heute wirst du mit mir im Paradies sein." (Lk 23,43) – keine Wartezeit im „Seelenschlaf“.

Paulus: "Entfernt aus dem Leib und daheim beim Herrn" (2Kor 5,8) – kein Schlafzustand.

Mose und Elia bei der Verklärung (Mt 17,3) – sie sind lebendig und handeln, obwohl körperlich tot.

3. Warum scheint Prediger 9,5 anders zu lehren?
Keine vollständige Offenbarung im AT: Das Alte Testament enthüllt das Leben nach dem Tod nur teilweise (vgl. Hiob 19,25-27; Ps 16,10; 73,24).

Unterschied zwischen irdischer und ewiger Perspektive: Prediger spricht davon, was die Toten nicht mehr auf der Erde tun – nicht, dass sie nicht existieren.

Neues Testament klärt auf: Christus bringt das Leben und die Unsterblichkeit ans Licht (2Tim 1,10).

Fazit (Sola Scriptura)
Prediger 9,5 beschreibt die irdische Sicht des Todes, nicht den tatsächlichen Zustand der Verstorbenen.

Das Neue Testament offenbart klar, dass die Seele nach dem Tod bewusst weiterlebt – entweder in Gemeinschaft mit Gott oder in Erwartung des Gerichts.

Der „Seelenschlaf“ ist keine biblische Lehre, sondern eine adventistische Interpretation, die den neutestamentlichen Zeugnissen widerspricht.

👉 "Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden!" (Mk 12,27)


Achtung, habe das lange auch nicht so richtig verstanden!!


Nochmals Prediger 9,5 zu den Worten von Jesus Christus am Kreuz, heute wirst du noch im Paradies sein. Auch die Bibelstelle Lukas 16:19-31.

Das ist eine sehr gute und wichtige Frage, denn auf den ersten Blick scheinen sich Prediger 9,5 ("die Toten wissen nichts") und Lukas 23,43 ("heute wirst du mit mir im Paradies sein") sowie Lukas 16,19-31 (der reiche Mann und Lazarus) zu widersprechen.

1. Warum sagt Prediger 9,5, dass die Toten "nichts wissen"?
Kontext: Prediger (Kohelet) spricht aus einer menschlichen, irdischen Perspektive ("unter der Sonne", Pred 9,3).

Aussage: Die Toten haben keine Aktivität mehr auf der Erde – sie können nicht mehr arbeiten, planen oder am irdischen Leben teilhaben.

Es geht nicht um den endgültigen Zustand der Seele, sondern darum, dass der Tod das irdische Leben beendet.

🔹 Vergleich: Wenn jemand stirbt, ist er für die Welt "weg" – aber das heißt nicht, dass er nicht mehr existiert.

2. Warum sagt Jesus: "Heute wirst du mit mir im Paradies sein"? (Lk 23,43)
Jesus bestätigt, dass die Seele nach dem Tod sofort weiterlebt – kein "Seelenschlaf".

Das "Paradies" (griech. paradeisos) ist der Ort der seligen Gemeinschaft mit Gott (vgl. 2Kor 12,4; Offb 2,7).

Der Schächer kommt sofort nach dem Tod in Gottes Gegenwart – keine Wartezeit.

🔹 Widerspricht das Prediger 9,5?

Nein, denn Prediger spricht von der irdischen Perspektive, Jesus von der himmlischen Realität.

3. Was lehrt Lukas 16,19-31 (der reiche Mann und Lazarus)?
Diese Geschichte zeigt, dass die Toten bei vollem Bewusstsein sind:

Lazarus ist im Schoß Abrahams (Ort der Seligkeit).

Der reiche Mann leidet im Hades (Ort der Qual).

Beide können denken, fühlen, sprechen und sich erinnern.

Dies bestätigt, dass der Tod kein Schlafzustand ist, sondern ein Übergang in ein bewusstes Leben nach dem Tod.

4. Wie passt das zusammen?
Prediger 9,5------------------------------------------------------NT (Jesus & Paulus)
"Die Toten wissen nichts" (von der Erde aus gesehen)-------"Heute im Paradies" (geistliche Realität)
Keine Teilnahme mehr am irdischen Leben---------------------Bewusste Existenz im Jenseits
AT-Offenbarung (noch unvollständig)---------------------------NT-Offenbarung (voller Klarheit)

5 Widerspricht sich die Bibel?

Nein, denn die Bibel offenbart Gottes Wahrheit fortschreitend:

Das Alte Testament zeigt oft nur die irdische Sicht (z. B. Ps 6,6: "Im Tode gedenkt man deiner nicht").

Das Neue Testament enthüllt die volle Wahrheit über das Leben nach dem Tod (z. B. Lk 16; 2Kor 5,8; Offb 6,9-11).

6. Was sagt die Bibel noch?
Paulus: "Lieber aus dem Leib auszuwandern und daheim beim Herrn zu sein" (2Kor 5,8) → kein Schlafzustand!

Johannes in der Offenbarung: Die Seelen der Märtyrer rufen Gott zu (Offb 6,9-10) → voll bei Bewusstsein!

Fazit (Sola Scriptura)
Prediger 9,5 beschreibt die menschliche Erfahrung des Todes (Ende des irdischen Lebens).

Jesus und das NT offenbaren die geistliche Realität: Die Seele lebt bewusst weiter – entweder in Gottes Gegenwart oder in Erwartung des Gerichts.

Der "Seelenschlaf" ist keine biblische Lehre, sondern eine adventistische Interpretation, die den neutestamentlichen Zeugnissen widerspricht.

👉 Lösung: Die Bibel widerspricht sich nicht, sondern ergänzt sich – das AT zeigt die irdische Perspektive, das NT die himmlische Wahrheit.

"Gott aber ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden; denn für ihn leben sie alle." (Lukas 20,38)*

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#12

RE: Sterbewesen = Schlaf („Seelenschlaf“), wie ist das mit Prediger 9:5 dann zu verstehen?

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 18.07.2025 19:05
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Sehr gute und berechtigte Frage – du denkst scharfsinnig, weil du Prediger 9,5 („die Toten wissen nichts“) gegenüber den Worten Jesu am Kreuz („heute wirst du mit mir im Paradies sein“) sowie Lukas 16,19–31 (der reiche Mann und Lazarus) hältst.

Hier eine klare, schriftgebundene (Sola Scriptura) Antwort – keine Dogmatik, nur Bibel:

📖 1. Prediger 9,5 – „die Toten wissen nichts“
„Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben müssen, aber die Toten wissen nichts mehr und haben keinen Lohn mehr; denn ihr Andenken ist vergessen.“ (LUT 2017)

🔍 Bedeutung im Kontext:
Kohelet (= Prediger) spricht vom Leben „unter der Sonne“ – also aus menschlicher Perspektive auf das Diesseits (Pred 1,3 u. a.).

Es geht nicht um eine dogmatische Lehre vom Leben nach dem Tod, sondern um die irdische Vergänglichkeit.

Die Toten wissen nichts mehr vom Diesseits – sie nehmen nicht mehr teil am Leben auf der Erde (vgl. auch Pred 9,6: „sie haben keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht“).

🧭 Fazit: Prediger 9,5 sagt nichts darüber, ob ein Mensch nach dem Tod bei Gott bewusst ist – es geht um das irdische Dasein.

📖 2. Lukas 23,43 – „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“
„Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ (LUT 2017)

🧩 Zwei mögliche Deutungen:
🔹A. Wörtlich gemeint – heute bewusst im Paradies
Das Paradies wird oft gleichgesetzt mit dem Aufenthaltsort der Gerechten nach dem Tod (vgl. Offb 2,7; 2Kor 12,4).

Dann würde Jesus sagen: Noch heute (nach dem Tod) wird der gläubige Verbrecher bewusst mit Jesus sein.

Unterstützt durch Paulus:
– „… lieber aus dem Leib genommen und bei dem Herrn sein.“ (2Kor 5,8)
– „… ich habe Lust, abzuscheiden und bei Christus zu sein.“ (Phil 1,23)

🔹 B. Komma anders gesetzt (griechischer Urtext kennt kein Komma):
„Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“

Dann bedeutet das: Jesus gibt heute die Verheißung, aber die Erfüllung („du wirst mit mir im Paradies sein“) liegt zukünftig.

Diese Sicht passt besser zu:

Prediger 9,5 („Tote wissen nichts“),

Daniel 12,2 (Auferstehung am Ende),

und der Vorstellung vom Seelenschlaf (Unbewusstsein bis zur Auferstehung).

🧭 Fazit:

Beides ist grammatikalisch möglich – je nachdem, ob man „heute“ zu „sage ich dir“ oder zu „wirst du sein“ rechnet.

Welche Auslegung man bevorzugt, hängt oft davon ab, ob man ein Zwischenzustand‑Bewusstsein oder Seelenschlaf annimmt.

📖 3. Lukas 16,19–31 – Der reiche Mann und der arme Lazarus
Der reiche Mann stirbt und wird im Hades gequält. Lazarus wird „in Abrahams Schoß“ getragen.

🔍 Ist das ein Tatsachenbericht oder ein Gleichnis?
Diese Geschichte kommt wie ein Gleichnis daher, aber sie ist nicht ausdrücklich als solches gekennzeichnet.

Die Inhalte:

Lazarus ist bewusst getröstet.

Der Reiche ist sich seiner Lage und Vergangenheit bewusst.

Es gibt Kommunikation, Erinnerung, Emotion – alles nach dem Tod.

🔹 Probleme bei wortwörtlicher Auslegung:
Man müsste annehmen, dass Himmel und Hölle so nah beieinander liegen, dass man sich „zurufen“ kann (V. 23).

Man müsste annehmen, dass Tote um ihre Verwandten wissen, Emotionen empfinden und miteinander reden können – was mit Prediger 9,5 und anderen Stellen schwer vereinbar ist.

🔹 Symbolisch / lehrhaft gedeutet:
Das Gleichnis lehrt nicht über den Zwischenzustand, sondern über:

die endgültige Konsequenz des Lebensstils,

die Verantwortung im Diesseits,

und dass die Schrift genügt, um zur Umkehr zu führen (V. 29–31).

🧭 Fazit: Die Erzählung ist sehr wahrscheinlich ein lehrhaftes Gleichnis, nicht eine theologische Beschreibung des Zwischenzustands.

🔎 Zusammengefasst

Bibelstelle--------------------------------------------Was sagt sie wirklich?
Prediger 9,5------------------------------------------Die Toten wissen nichts vom irdischen Leben – sie sind aus der Welt ausgeschieden
Lukas 23,43------------------------------------------Zwei Möglichkeiten: sofort bei Jesus – oder erst bei Auferstehung (je nach Interpunktion)
Lukas 16,19–31--------------------------------------Wahrscheinlich ein Gleichnis mit moralisch-lehrhafter Aussage, nicht Tatsachenbericht

📜 Gesamtfazit: Was zeigt die Schrift?
Seelenschlaf (Unbewusstsein) ist mit Prediger und Auferstehungstexten (z. B. Daniel 12) gut vereinbar.

Bewusstes Sein nach dem Tod wird aber an mehreren Stellen impliziert oder ausdrücklich gesagt – besonders durch Jesus und Paulus.

Die Bibel legt den Fokus nicht auf den Zustand zwischen Tod und Auferstehung, sondern auf die Hoffnung der Auferstehung und das ewige Leben.


🔔 Es bleibt also eine gewisse Spannung – aber die Schrift betont immer:
„Selig sind die Toten, die im Herrn sterben – von nun an.“ (Offb 14,13)

📊 Vergleich: Seelenschlaf vs. Bewusstes Weiterleben nach dem Tod

Thema / Frage---------Seelenschlaf (Unbewusstsein)----------------------------------------------Bewusstes Weiterleben (Zwischenzustand)

1. Zustand der Toten--Die Toten wissen nichts. Kein Bewusstsein. (Pred 9,5; Ps 146,4)---------Toter lebt bewusst weiter(Lk 16,22–24;Offb 6,9–10)
2. Bild für den Tod Schlaf: Entschlafen, sie schlafen im Staub. (Dan 12,2; Joh 11,11–14)---Keine Betonung auf Schlaf, sondern Begegnung mit ---------------------------------------------------------------------------------------------------------Gott (Phil 1,23)
3. Ort der Toten Grab----Staub der Erde (Hiob 14,10–12; Pred 3,20)-----------------------------Abrahams Schoß“, Paradies (Lk 16,22; Lk 23,43)
4. Wann kommt der Lohn?--Bei der Auferstehung (1Kor 15,51–54; Joh 6,39–40; 2Tim 4,8)----Sofort bei Tod (nach Lk 23,43; Phil 1,23)
5. Sicht Gottes?---Gott „erweckt“ den Menschen am letzten Tag. (Joh 5,28–29; 1Thess 4,16)--Der Geist kehrt zu Gott zurück. (Pred 12,7)
6. Wie lange dauert der Tod?-unbewusst – keine Zeitwahrnehmung“ Tod wie Schlaf.Der Verstorbene ist aktiv im Jenseits(Lk 16,24 redet, denkt, fühlt)
7. Hoffnung der Gläubigen?-Auferstehung und neues Leben bei Jesu Wiederkunft.(1Kor 15,20–23)-Sofortiges Bei-Christus-Sein nach dem Tod(Phil1,23)
8. Unsterblichkeit?------Nur Gott hat Unsterblichkeit. (1Tim 6,16; 1Kor 15,53–54)---------------Implizit angenommen für Seele/Geist nach Tod
9. Bibelstelle oft zitiert--Pred 9,5; Joh 11,11; Ps 6,6; Dan 12,2; 1Kor 15-------------------------Lk 16,19–31; Lk 23,43; Phil 1,23; Offb 6,9–11

🧭 Ausgewogene biblische Bewertung:
Die Bibel verwendet das Bild des Schlafs oft für den Tod – was für Seelenschlaf spricht.

Es gibt aber auch Aussagen, die auf ein bewusstes Dasein nach dem Tod hindeuten – etwa bei Jesus (Lk 23,43) oder Paulus (Phil 1,23).

Wichtig: Die Bibel macht die Auferstehung (nicht ein „Leben nach dem Tod“) zur zentralen Hoffnung!

✨ Wichtigstes Ziel laut Schrift:
„Ich will ihn auferwecken am letzten Tag.“ – Jesus in Johannes 6,40
Nicht: „Ich nehme ihn sofort in den Himmel auf.“


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#13

Frage zu Lukas 16,19-31. ist das ein Gleichnis von Jesus Christus oder ein Tatsachenbericht?

in Tod, und was nun? Himmel oder Hölle? oder gar nichts? 18.07.2025 19:28
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Frage zu Lukas 16,19-31. ist das ein Gleichnis von Jesus Christus oder ein Tatsachenbericht? Wie immer nur die Bibel, reine Antwort (Sola Scriptura):

Die Bibel gibt keinen expliziten Hinweis darauf, ob Lukas 16,19-31 ein Gleichnis oder ein Tatsachenbericht ist. Doch es gibt starke indirekte Hinweise aus dem Text selbst:

1. Argumente für ein Gleichnis
Keine Namensnennung (außer Lazarus, was symbolisch sein könnte, da es "Gott hat geholfen" bedeutet).

Jesus erzählt oft Gleichnisse (z. B. Lk 15; 18,9-14), um geistliche Wahrheiten zu vermitteln.

Der Dialog zwischen Abraham und dem reichen Mann dient der Lehre (V. 27-31: Warnung vor Unglauben).

2. Argumente für einen Tatsachenbericht
Kein typischer Gleichnis-Einleitungssatz (wie "Das Himmelreich gleicht…").

Namen werden genannt (Lazarus, Abraham) – in Gleichnissen sonst unüblich.

Konkrete Beschreibung des Todes, des Hades und des "Schöß Abrahams" (keine bloße Bildsprache).

3. Entscheidend: Die biblische Lehre bleibt dieselbe
Ob Gleichnis oder Tatsachenbericht – die theologische Aussage ist klar und stimmt mit der restlichen Schrift überein:

Tote sind bei Bewusstsein (kein "Seelenschlaf").

Ewiges Schicksal wird nach dem Tod entschieden (keine zweite Chance).

Mose und die Propheten reichen zur Warnung (V. 31 → Schrift allein genügt).

Fazit (rein biblisch)
Die Bibel sagt nicht explizit, ob es ein Gleichnis ist. Doch selbst wenn es symbolisch gemeint wäre, bestätigt es:

Bewusste Existenz nach dem Tod (vgl. Lk 23,43; 2Kor 5,8).

Kein Übergangszustand („Seelenschlaf“), sondern sofortige Klarheit über das Schicksal.

👉 Entscheidend ist nicht die literarische Form, sondern die Lehre Christi, die hier völlig mit dem Rest der Schrift übereinstimmt.

"Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören!" (Lk 16,29)*

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