in Psalmen
23.12.2022 16:41
von
Manfredo
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Psalm 56
Getrostes Vertrauen in schwerer Not [56.1] EIN GÜLDENES KLEINOD DAVIDS, VORZUSINGEN, NACH DER WEISE "DIE STUMME TAUBE UNTER DEN FREMDEN", ALS IHN DIE PHILISTER IN GAT ERGRIFFEN HATTEN. [56.2] Gott, sei mir gnädig, denn Menschen stellen mir nach; täglich bekämpfen und bedrängen sie mich. [56.3] Meine Feinde stellen mir täglich nach; denn viele kämpfen gegen mich voll Hochmut. [56.4] Wenn ich mich fürchte, so hoffe ich auf dich. [56.5] ICH WILL GOTTES WORT RÜHMEN; AUF GOTT WILL ICH HOFFEN UND MICH NICHT FÜRCHTEN. WAS KÖNNEN MIR MENSCHEN TUN? [56.6] Täglich fechten sie meine Sache an; alle ihre Gedanken suchen mir Böses zu tun. [56.7] Sie rotten sich zusammen, sie lauern und haben acht auf meine Schritte, wie sie mir nach dem Leben trachten. [56.8] Sollten sie mit ihrer Bosheit entrinnen? Gott, stoß diese Leute ohne alle Gnade hinunter! [56.9] Zähle die Tage meiner Flucht, sammle meine Tränen in deinen Krug; ohne Zweifel, du zählst sie. [56.10] Dann werden meine Feinde zurückweichen, wenn ich dich anrufe. Das weiß ich, daß du mein Gott bist. [56.11] ICH WILL RÜHMEN GOTTES WORT; ICH WILL RÜHMEN DES HERRN WORT. [56.12] AUF GOTT HOFFE ICH UND FÜRCHTE MICH NICHT; WAS KÖNNEN MIR MENSCHEN TUN? [56.13] Ich habe dir, Gott, gelobt, daß ich dir danken will. [56.14] Denn du hast mich vom Tode errettet, meine Füße vom Gleiten, daß ich wandeln kann vor Gott im Licht der Lebendigen.
Psalm 57
Vertrauensvolle Bitte in der Anfechtung (vgl. Ps 108,2-6) [57.1] EIN GÜLDENES KLEINOD DAVIDS, VORZUSINGEN, NACH DER WEISE "VERTILGE NICHT", ALS ER VOR SAUL IN DIE HÖHLE FLOH. [57.2] Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe. [57.3] Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt. [57.4] Er sende vom Himmel und helfe mir von der Schmähung dessen, der mir nachstellt. SELA. Gott sende seine Güte und Treue. [57.5] Ich liege mitten unter Löwen; verzehrende Flammen sind die Menschen, ihre Zähne sind Spieße und Pfeile und ihre Zungen scharfe Schwerter. [57.6] ERHEBE DICH, GOTT, ÜBER DEN HIMMEL UND DEINE HERRLICHKEIT ÜBER ALLE WELT! [57.7] Sie haben meinen Schritten ein Netz gestellt und meine Seele gebeugt; sie haben vor mir eine Grube gegraben - und fallen doch selbst hinein. SELA. [57.8] Mein Herz ist bereit, Gott, mein Herz ist bereit, daß ich singe und lobe. [57.9] Wach auf, meine Seele, wach auf, Psalter und Harfe, ich will das Morgenrot wecken! [57.10] Herr, ich will dir danken unter den Völkern,ich will dir lobsingen unter den Leuten. [57.11] Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. [57.12] ERHEBE DICH, GOTT, ÜBER DEN HIMMEL UND DEINE HERRLICHKEIT ÜBER ALLE WELT!
Psalm 58
Gott ist noch Richter auf Erden [58.1] EIN GÜLDENS KLEINOD DAVIDS, VORZUSINGEN, NACH DER WEISE "VERTILGE NICHT". [58.2] Sprecht ihr in Wahrheit Recht, ihr Mächtigen? Richtet ihr in Gerechtigkeit die Menschenkinder? [58.3] Nein, mutwillig tut ihr Unrecht im Lande, und eure Hände treiben Frevel. [58.4] Die Gottlosen sind abtrünnig vom Mutterschoß an, die Lügner gehen irre von Mutterleib an. [58.5] Sie sind voller Gift wie eine giftige Schlange, wie eine taube Otter, die ihr Ohr verschließt, [58.6] daß sie nicht höre die Stimme des Zauberers, des Beschwörers, der gut beschwören kann. [58.7] Gott, zerbrich ihnen die Zähne im Maul, zerschlage, HERR, das Gebiß der jungen Löwen! [58.8] Sie werden vergehen wie Wasser, das verrinnt.Zielen sie mit ihren Pfeilen, so werden sie ihnen zerbrechen. [58.9] Sie gehen dahin, wie Wachs zerfließt, wie eine Fehlgeburt, die die Sonne nicht sieht. [58.10] Ehe eure Töpfe das Dornfeuer spüren, reißt alles der brennende Zorn hinweg. [58.11] Der Gerechte wird sich freuen, wenn er solche Vergeltung sieht, und wird seine Füße baden in des Gottlosen Blut; [58.12] und die Leute werden sagen: Ja, der Gerechte empfängt seine Frucht, ja, Gott ist noch Richter auf Erden.
Psalm 59
Gebet mitten unter den Feinden [59.1] EIN GÜLDENES KLEINOD DAVIDS, VORZUSINGEN, NACH DER WEISE "VERTILGE NICHT", ALS SAUL HINSANDTE UND SEIN HAUS BEWACHEN LIESS, UM IHN ZU TÖTEN. [59.2] Errette mich, mein Gott, von meinen Feinden und schütze mich vor meinen Widersachern. [59.3] Errette mich von den Übeltätern und hilf mir von den Blutgierigen! [59.4] Denn siehe, HERR, sie lauern mir auf; Starke rotten sich wider mich zusammen ohne meine Schuld und Missetat. [59.5] Ich habe nichts verschuldet; sie aber laufen herzu und machen sich bereit. Erwache, komm herbei und sieh darein! [59.6] Du, HERR, Gott Zebaoth, Gott Israels, wache auf und suche heim alle Völker! Sei keinem von ihnen gnädig, die so verwegene Übeltäter sind. SELA. [59.7] Jeden Abend kommen sie wieder, heulen wie die Hunde und laufen in der Stadt umher. [59.8] Siehe, sie geifern mit ihrem Maul; Schwerter sind auf ihren Lippen: "Wer sollte es hören?" [59.9] Aber du, HERR, wirst ihrer lachen und aller Völker spotten. [59.10] MEINE STäRKE, ZU DIR WILL ICH MICH HALTEN; DENN GOTT IST MEIN SCHUTZ. [59.11] Gott erzeigt mir reichlich seine Güte, Gott läßt mich auf meine Feinde herabsehen. [59.12] Bringe sie nicht um, daß es mein Volk nicht vergesse; zerstreue sie aber mit deiner Macht, Herr, unser Schild, und stoß sie hinunter! [59.13] Das Wort ihrer Lippen ist nichts als Sünde; darum sollen sie sich fangen in ihrer Hoffart mit all ihren Flüchen und Lügen. [59.14] Vertilge sie ohne alle Gnade, vertilge sie, daß sie nicht mehr da sind! Laß sie innewerden, daß Gott Herrscher ist in Jakob bis an die Enden der Erde. SELA. [59.15] Jeden Abend kommen sie wieder, heulen wie die Hunde und laufen in der Stadt umher. [59.16] Sie laufen hin und her nach Speise und murren, wenn sie nicht satt werden. [59.17] Ich aber will von deiner Macht singen und des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not. [59.18] MEINE STäRKE, DIR WILL ICH LOBSINGEN; DENN GOTT IST MEIN SCHUTZ, MEIN GNäDIGER GOTT.
Psalm 60
Gebet des verstoßenen Volkes [60.1] EIN GÜLDENES KLEINOD DAVIDS, VORZUSINGEN, NACH DER WEISE "LILIE DES ZEUGNISSES", ZUR BELEHRUNG, [60.2] ALS ER MIT DEN ARAMäERN VON MESOPOTAMIEN UND MIT DEN ARAMäERN VON ZOBA KRIEG FÜHRTE; ALS JOAB UMKEHRTE UND DIE EDOMITER IM SALZTAL SCHLUG, ZWÖLFTAUSEND MANN. [60.3] Gott, der du uns verstoßen und zerstreut hastund zornig warst, tröste uns wieder; [60.4] der du die Erde erschüttert und zerrissen hast, heile ihre Risse; denn sie wankt. [60.5] Du ließest deinem Volk Hartes widerfahren, du gabst uns einen Wein zu trinken, daß wir taumelten. [60.6] Du hast doch ein Zeichen gegeben denen, die dich fürchten, damit sie fliehen können vor dem Bogen. SELA. [60.7] Daß deine Freunde errettet werden, dazu hilf mit deiner Rechten und erhöre uns! [60.8] Gott hat in seinem Heiligtum geredet: Ich will frohlocken; ich will Sichem verteilen und das Tal Sukkot ausmessen; [60.9] Gilead ist mein, mein ist Manasse, Ephraim ist der Schutz meines Hauptes, Juda ist mein Zepter. [60.10] Moab ist mein Waschbecken, meinen Schuh werfe ich auf Edom, Philisterland, jauchze mir zu! [60.11] Wer wird mich führen in die feste Stadt? Wer geleitet mich nach Edom? [60.12] Wirst du es nicht tun, Gott, der du uns verstoßen hast und ziehst nicht aus, Gott, mit unserm Heer? [60.13] Schaff uns Beistand in der Not; denn Menschenhilfe ist nichts nütze. [60.14] Mit Gott wollen wir Taten tun. Er wird unsre Feinde niedertreten.
11:25 Jesus sagte: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, obwohl er tot ist, der wird leben.
11:26 Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?
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