#1

Die biblische Taufe - Karl-Hermann Kauffmann - Dr. Arnold Fruchtenbaum

in Bibelstudium 12.09.2022 14:36
von Manfredo | 5.171 Beiträge



Ist die Erwachsenen Taufe zwingend?

Apostelgeschichte 8,30-40

30 Da lief Philippus hinzu und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen; und er sprach: Verstehst du auch, was du liest?
31 Er aber sprach: Wie kann ich denn, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.
32 Die Schriftstelle aber, die er las, war diese: »Wie ein Schaf wurde er zur Schlachtung geführt, und wie ein Lamm vor seinem Scherer stumm ist, so tut er seinen Mund nicht auf.
33 In seiner Erniedrigung wurde sein Gericht aufgehoben. Wer will aber sein Geschlecht beschreiben? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen!«[4]
34 Da wandte sich der Kämmerer an Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet dies? Von sich selbst oder von einem anderen?
35 Da tat Philippus seinen Mund auf und begann mit dieser Schriftstelle und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus.
36 Als sie aber auf dem Weg weiterzogen, kamen sie zu einem Wasser, und der Kämmerer sprach: Siehe, hier ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden?
37 Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist!
38 Und er ließ den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn.
39 Als sie aber aus dem Wasser heraufgestiegen waren, entrückte der Geist des Herrn den Philippus, und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; denn er zog voll Freude seines Weges.
40 Philippus aber wurde in Asdod gefunden, und er zog umher und verkündigte das Evangelium in allen Städten, bis er nach Cäsarea kam.

Bitte das Video von Fruchtenbaum anschauen!

Erstaunlich, dass auch zu diesem Thema verschiedene Auslegungen gibt.

Dr. Arnold Fruchtenbaum erklärt das Evangelium aus einer jüdisch messianisch Perspektive

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#2

Kann die Taufe erretten? Was sagt die Bibel wirklich? || Michael Hardt

in Bibelstudium 10.10.2025 07:29
von Manfredo | 5.171 Beiträge



Antwort, ausschließlich auf der Grundlage der Heiligen Schrift (Sola Scriptura).

Hier eine Zusammenfassung der relevanten Bibelstellen und deren Aussagen:

1. Die Bedeutung und der Befehl zur Taufe
Die Taufe ist ein von Jesus Christus selbst eingesetzter Befehl und ist eng mit dem Glauben und der Verkündigung des Evangeliums verbunden.

Matthäus 28,19-20: "Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe."

Markus 16,16: "Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden."

2. Was bewirkt die Taufe? Kann sie erretten?
Die Bibel beschreibt die Taufe als ein wirksames Gnadenmittel Gottes, das in enger Verbindung mit der Errettung steht. Sie ist jedoch kein magisches Ritual, sondern wirkt "durch den Glauben" (Apostelgeschichte 8,12-13; 16,31-33) und ist das "Gebet eines guten Gewissens zu Gott" (1. Petrus 3,21).

Apostelgeschichte 2,38: "Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes."

Apostelgeschichte 22,16: "Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen und rufe den Namen des Herrn an!"

Galater 3,27: "Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen."

Römer 6,3-4: "Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln."

1. Petrus 3,21: "Das ist ein Vorbild der Taufe, die jetzt auch euch rettet. Denn in ihr wird nicht der Schmutz vom Leib abgewaschen, sondern wir bitten Gott um ein gutes Gewissen durch die Auferstehung Jesu Christi."

Diese Stellen zeigen, dass die Taufe von Gott eingesetzt wurde als:

Zeichen der Vergebung der Sünden.

Eingliederung in Christus und in seinen Leib (die Gemeinde).

Bund mit Gott durch ein gutes Gewissen.

Teilhabe am Tod und an der Auferstehung Jesu.

3. Ist die Taufe zwingend notwendig, um das Heil zu erhalten?
Hier müssen wir die biblischen Befehle und die theologische Bedeutung der Taufe mit der souveränen Gnade Gottes in Einklang bringen. Die Schrift zeigt zwei Wahrheiten:

a) Der Normalfall: Glaube und Taufe gehören zusammen
Die Standardanweisung im Neuen Testament für einen Gläubigen ist die Taufe. Sie ist der gehorsame und öffentliche Schritt der Identifikation mit Christus nach der Bekehrung. In diesem Sinne ist sie notwendig als Gehorsamsschritt und als von Gott verordneter Weg.

b) Die souveräne Ausnahme: Errettung geschieht allein durch Glauben
Die Bibel lehrt klar, dass Errettung ein Geschenk der Gnade Gottes durch den Glauben an Jesus Christus ist, unabhängig von Werken – und dazu kann auch die Taufe als ein von uns durchgeführtes "Werk" des Gehorsams gezählt werden.

Epheser 2,8-9: "Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme."

Römer 10,9-10: "Denn wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet."

Lukas 23,42-43: (Der reuige Schächer am Kreuz) "Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein."

Der Schächer am Kreuz wurde ohne Taufe gerettet. Dies beweist, dass Gott Menschen allein aufgrund ihres Glaubens retten kann. Die Taufe war für ihn physisch unmöglich.

Zusammenfassung nach Sola Scriptura:
Die Taufe ist ein Heil-relevantes Gnadenmittel Gottes. Sie ist von Gott eingesetzt zur Vergebung der Sünden, als Zeichen des neuen Bundes und unserer Vereinigung mit Christus. Sie ist weit mehr als nur ein Symbol; sie ist ein wirksames Zeichen, das den Glauben besiegelt.

Die Taufe rettet nicht aus sich selbst heraus als magischer Akt. Die Errettung geschieht allein durch die Gnade Gottes, die durch den Glauben ergriffen wird (Sola Fide). Die Taufe ist der Ort, an dem Gott diesem Glauben verheißungsvoll begegnet und ihn besiegelt. Der rettende Aspekt der Taufe liegt nicht im Wasser, sondern in der Herzenshaltung des Glaubens und der Anrufung Gottes, die mit ihr verbunden ist (1. Petrus 3,21).

Ein Christ, der die Möglichkeit zur Taufe hat, sollte sie nicht verweigern oder als optional ansehen. Sie ist ein ausdrücklicher Befehl Christi (Matthäus 28,19) und ein Akt des Gehorsams und des Bekenntnisses. Sie zu verweigern, wäre Ungehorsam gegenüber einem klaren Befehl des Herrn.

Gott ist an seine Verordnungen nicht gebunden. Der Fall des Schächers am Kreuz zeigt, dass Gott Menschen allein aus Gnaden durch Glauben rettet, auch wenn die Taufe nicht vollzogen werden kann. Der Mangel an Gelegenheit (nicht der Mangel an Willen) hindert Gott nicht an der Errettung.


Fazit
Gott rettet durch Gnade allein, durch Glauben allein, in Christus allein – und nicht durch ein äußeres Ritual, so heilig es auch sein mag.

Die Taufe ist wichtig, heilig und von Christus befohlen – aber nicht der Grund unserer Errettung, sondern das Zeugnis unseres Glaubens.

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#3

Die katholische Kirche leert, steht im Katechismus;

in Bibelstudium 10.10.2025 07:47
von Manfredo | 5.171 Beiträge

Durch die Taufe werden wir von der Sünde befreit und als Söhne Gottes wiedergeboren. Für mich steht das im krassen Widerspruch, das wir in der Bibel, Gottes Wort lesen dürfen.

Hier der zentrale theologische Unterschied zwischen der katholischen Lehre und der reformatorischen Auffassung (Sola Scriptura) an – und wichtig, prüft alles anhand der Heiligen Schrift, wie es auch die Bibel selbst auffordert (Apostelgeschichte 17,11).

1. Was sagt der Katechismus der katholischen Kirche?
Du zitierst korrekt:

„Durch die Taufe werden wir von der Sünde befreit und als Söhne Gottes wiedergeboren.“
(KKK 1263, 1265)

Die katholische Lehre versteht die Taufe als sakramentales Mittel, durch das wirklich Gnade geschenkt wird – also nicht nur als Symbol, sondern als wirksames, Zeichen, das das bewirkt, was es bezeichnet („ex opere operato“). Das bedeutet: Die Taufe, die Vergebung der Sünden (einschließlich der Erbsünde) und die Wiedergeburt – vorausgesetzt, es gibt keine Hindernisse (wie Unglauben bei Erwachsenen).

2. Steht das im Widerspruch zur Bibel?
Hier kommt es auf das Verständnis von „wirksam“ und „wie“ die Taufe wirkt an. Prüfen wir es allein nach der Schrift (Sola Scriptura) :

a) Wird der Mensch durch die Taufe „wiedergeboren“?
Titus 3,5 wird oft zitiert: „Er hat uns gerettet … durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist.“ → Katholiken sehen hier die Taufe als „Bad der Wiedergeburt“.

Doch der Kontext zeigt: Die Rettung geschieht aus Gnade, nicht aufgrund von Werken (V. 5: „nicht um der Werke willen, die wir in Gerechtigkeit getan hätten“ ). Das „Bad“ ist nicht das Werk der Taufe, sondern das Werk Gottes durch den Heiligen Geist – und die Taufe ist das äußere Zeichen dieses inneren Werkes.

Johannes 3,3–5 : Jesus sagt: „Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.“ → Viele verstehen „Wasser“ hier als Taufe. Doch im johanneischen Kontext (z. B. Joh 4,10–14; 7,37–39) steht „Wasser“ oft symbolisch für das Wort Gottes oder den Heiligen Geist. Darüber hinaus betont Jesus in Joh 3,6: „Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.“ → Die wirkliche Wiedergeburt geschieht durch den Geist, nicht durch Wasser allein.


b) Wird der Mensch durch die Taufe von Sünden befreit?
Apostelgeschichte 2,38: „Lasst euch taufen … zur Vergebung eurer Sünden.“ → Aber: Die Vergebung steht im Zusammenhang mit Buße und Glauben – die Taufe ist das Bekenntnis dazu, nicht die Ursache.

1. Petrus 3,21 (schlüsselhaft!): „Die Taufe rettet euch jetzt auch – nicht als Abwaschung des Unrats des Fleisches, sondern als Bitte an Gott um ein gutes Gewissen – durch die Auferstehung Jesu Christi.“ → Klare Abgrenzung: Die Taufe ist nicht eine physische Reinigung, sondern ein Glaubensakt („Bitte um ein gutes Gewissen“). → Die Rettung geschieht „durch die Auferstehung Jesu Christi“, nicht durch das Wasser.


c) Werden Säuglinge durch die Taufe gerettet?
Die Bibel kennt kein Beispiel für die Taufe von Säuglingen. Alle neutestamentlichen Taufen folgen auf persönliches Bekenntnis, Buße und Glauben (Apg 2,38; 8,12; 16,14–15; 18,8). Jesus sagt: „Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet“ (Mk 16,16) – Glaube zuerst , dann Taufe.

Wichtig: Die katholische Lehre von der Erbsünde und der notwendigen Taufe zur Beseitigung derselben selbst stark auf Augustinus und späteres kirchliches Lehramt – nicht auf klare, eindeutige Aussagen der Schrift.

3. Ist es ein „krasser Widerspruch“?
Aus reformatorischer Sicht (Sola Scriptura) : Ja , wenn man behauptet, dass die Taufe an sich – unabhängig vom Glauben – wirksam Sünden vergibt und wiedergebärt, dann steht das im Widerspruch zur biblischen Lehre von der Rechtfertigung allein durch den Glauben (sola fide).


Die Bibel lehrt eindeutig:

Die Sündenvergebung geschieht durch das Blut Christi, aufgrund des Glaubens (Röm 3,24–25; Eph 1,7).

Die Wiedergeburt ist ein Werk des Heiligen Geistes, nicht des Wassers (Joh 3,5–8; Tit 3,5).

Die Taufe ist ein Gehorsamsakt des Glaubens, ein Bundessiegel, kein magisches Ritual .

Wenn die Taufe als automatisches Heilmittel verstanden wird – unabhängig vom Herzen des Getauften –, dann ersetzt sie den Glauben durch ein Werk , was der Schrift widerspricht (Gal 2,16; Röm 4,5).

4. Zusammenfassung (Sola Scriptura)
Grund der Errettung
Allein Glaube an Christus (Eph 2,8–9)
Glaube + Sakramente (inkl. Taufe)

Wirkung der Taufe
Zeichen und Bekenntnis des Glaubens (1. Petr 3,21)
Sakrament, das Gnade wirkt (ex opere operato)

Wiedergeburt
Durch den Heiligen Geist beim Glauben (Joh 3,6)
Durch die Taufe (KKK 1265)

Säuglingstaufe
Kein biblisches Beispiel; Taufe folgt auf Glauben
Notwendig zur Beseitigung der Erbsünde

Fazit
Mein Unbehagen ist biblisch begründet. Die Schrift lehrt klar: Gott rettet durch Gnade allein, durch Glauben allein, in Christus allein – und nicht durch ein äußeres Ritual, so heilig es auch sein mag.

Die Taufe ist wichtig, heilig und von Christus befohlen – aber nicht der Grund unserer Errettung, sondern das Zeugnis unseres Glaubens.

„Denn wir halten dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.“ (Römer 3,28)

Möge Gott dir weiterhin ein Herz schenken, das geprüft und gläubig sein Wort liest – wie die edlen Beröer (Apg 17,11).

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Wer sind die edlen Bereöer?

Die „edlen Bereöer“ (oder Bereaner ) werden im Neuen Testament in der Apostelgeschichte 17,10–12 erwähnt. Sie gelten als vorbildliches Beispiel dafür, wie man mit der Verkündigung des Evangeliums umgehen soll – nämlich mit Offenheit, Eifer und sorgfältiger Prüfung anhand der Heiligen Schrift .

Der biblische Text (Apostelgeschichte 17,10–12, ELB):

10 Die Brüder aber verlassen Paulus und Silas bei Nacht nach Beroia. Als sie dort ankamen, gingen sie in die Synagoge der Juden. 11 Diese waren edler als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitschaft auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich dies so verhielte. 12 Daher glaubten viele von ihnen und auch nicht wenige der angesehenen griechischen Frauen und Männer.


Was macht die Bereöer „edel“ (oder „vornehmer“)?

Im griechischen Grundtext steht das Wort εὐγενέστεροι ( eugenesteroi), was wörtlich „edler“, „vornehmer“ oder „edler gesinnt“ bedeutet. Doch ihre „Edelkeit“ liegt nicht im Stand oder Reichtum, sondern in ihrer geistlichen Haltung:

Sie waren aufgeschlossen – Sie lehnten die Botschaft von Paulus und Silas nicht vorschnell ab, wie es manche in Thessalonich getan hatten (Apg 17,5–9).
Sie prüften alles anhand der Schrift – Obwohl Paulus ein anerkannter Lehrer war, akzeptierten sie seine Worte nicht blind. Anstatt „forschten sie täglich in der Schrift“, um zu prüfen, ob seine Lehre mit Gottes Wort übereinstimmte.

Sie taten dies „täglich“ – Das zeigt Eifer, Demut und Ernsthaftigkeit im Umgang mit der Wahrheit.
Das Ergebnis war echter Glaube – Weil sie die Schrift prüften, kamen viele zum Glauben – nicht aus Emotion oder Autoritätsgläubigkeit, sondern aufgrund der Übereinstimmung mit dem Wort Gottes.

Warum ist das wichtig – besonders im Kontext von Sola Scriptura ?
Die Bereöer sind das biblische Vorbild für das reformatorische Prinzip Sola Scriptura („allein die Schrift“). Sie zeigen:

Keine menschliche Autorität (nicht einmal Apostel!) steht über der Heiligen Schrift.
Jeder Gläubige hat die Pflicht und das Recht, Lehren anhand der Bibel zu prüfen.
Wahre Erkenntnis Gottes kommt durch das Wort Gottes – nicht durch Tradition, Kirchenamt oder menschliche Autorität allein.
Deshalb zitieren Reformations-Theologen (wie Luther, Calvin) und evangelische Christen oft die Bereöer, um zu betonen:

„Prüft alles – behaltet das Gute!“ (1. Thessalonicher 5,21)

Fazit
Die edlen Bereöer sind ein biblisches Beispiel dafür, wie wahrer Glaube entsteht: nicht durch Gehorsam gegenüber Menschen, sondern durch demütige, tägliche Prüfung der Lehre am Maßstab der Heiligen Schrift.

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#4

Was soll die Kindstaufe bei der katholischen Kirche bewirken

in Bibelstudium 04.11.2025 14:35
von Manfredo | 5.171 Beiträge



Habe in dem vorangegangen Video (Kann die Taufe erretten? Was sagt die Bibel wirklich? || Michael Hardt)
schon darauf geantwortet.

Hier nochmals meine Antwort dazu
Gott rettet durch Gnade allein, durch Glauben allein, in Christus allein – und nicht durch ein äußeres Ritual, so heilig es auch sein mag.

Die Taufe ist wichtig, heilig und von Christus befohlen – aber nicht der Grund unserer Errettung, sondern das Zeugnis unseres Glaubens. Amen🙏🙏;


Jetzt noch zur Kindstaufe der katholischen Kirche.

1. Was soll die Kindertaufe in der katholischen Kirche bewirken?
Laut dem Katechismus der Katholischen Kirche (KKK 1213–1284) bewirkt die Taufe:

die Vergebung aller Sünden (einschließlich der Erbsünde),
die Wiedergeburt als Kind Gottes,
die Aufnahme in die Kirche,
die Mitteilung des Heiligen Geistes (in Keimform; später in Firmung vollendet).
Die katholische Lehre lehrt, dass die Taufe heilswirksam ist – das heißt: sie bewirkt tatsächlich das, was sie bedeutet („ex opere operato“).

2. Was spricht der Pfarrer bei der Taufe?
Typische Worte bei der katholischen Kindertaufe sind:

„[Name], ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Zusätzlich werden biblische Lesungen, Fürbitten, Exorzismusformeln (symbolisch), Salbung mit Chrisamöl und Segensgebete gesprochen. Die Eltern und Paten sprechen Glaubensgelübde stellvertretend für das Kind.

3. Ist die Kindertaufe biblisch begründbar?

Nein – nicht nach dem Prinzip sola Scriptura. Die Bibel kennt kein einziges Beispiel für die Taufe eines Kleinkindes oder Säuglings. Alle neutestamentlichen Taufen sind eng verbunden mit:

persönlichem Glauben (Markus 16,16: „Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet“),

Buße (Apostelgeschichte 2,38: „Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen“),

persönlichem Bekenntnis (Apostelgeschichte 8,37, in einigen Handschriften: „Wenn du von Herzen glaubst, darfst du getauft werden“),

Verständnis des Evangeliums (Apostelgeschichte 8,12; 18,8).

Beispiele für „Haus-taufen“ (z. B. Lukan 18, Lydia in Apg 16,15; der Gefängniswärter in Apg 16,33) werden oft als Beleg für Kindertaufe herangezogen – doch:

Es steht nirgands, dass Kleinkinder dabei waren.

Der Text sagt explizit, dass das ganze Haus das Wort hörte (Apg 16,32) und zum Glauben kam (Apg 16,34).
Kinder, die das Evangelium nicht verstehen können, können nicht glauben – und Glaube ist Voraussetzung für die Taufe.
Daher: Die biblische Taufe ist eine Gläubigentaufe. Sie folgt auf persönliche Buße und Glauben.

4. Welcher Irrtum liegt in der katholischen Lehre zur Kindertaufe?

Aus sola-Scriptura-Sicht sind folgende theologische Irrtümer zu nennen:

a) Taufe wirkt Heil unabhängig vom Glauben
Die katholische Lehre trennt die Taufe vom persönlichen Glauben des Täuflings (bei Kindern ist dieser ja unmöglich).
Damit widerspricht sie klar Markus 16,16 und Apostelgeschichte 2,38, wo Glaube und Buße Voraussetzung sind.

Römer 10,17: „Der Glaube kommt aus der Predigt, die Predigt aber durch das Wort Christi.“
– Kleinkinder können nicht hören, verstehen und glauben.

b) Erbsünde als Grund für Säuglingstaufe
Die katholische Kirche lehrt, dass Kleinkinder durch die Taufe von der Erbsünde gereinigt werden. Doch die Bibel lehrt:

Hesekiel 18,20: „Die Seele, die sündigt, die soll sterben. Der Sohn soll nicht für die Schuld des Vaters büßen…“
2. Korinther 5,10: „Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi erscheinen… damit jeder empfängt, was er durch den Leib getan hat.“

→ Sünde ist eine persönliche Tat, nicht eine ererbte „Schuld“ im juristischen Sinn.
→ Jesus segnete Kinder ohne Taufe (Markus 10,13–16) und sagte: „Denn solchen gehört das Reich Gottes.“ – also ohne vorherige Sakramentenspendung.

c) Verwechslung von Bundzeichen: Beschneidung ≠ Taufe
Katholiken (und manche Reformierte) argumentieren oft mit Kolosser 2,11–12, wo Taufe mit Beschneidung verglichen wird.

Doch: Die alttestamentliche Beschneidung war ein nationales, nicht ein geistliches Zeichen.
Römer 2,28–29 und Philipper 3,3 betonen: wahre Beschneidung ist geistlich – durch Glauben.

Die neutestamentliche Taufe ersetzt nicht die Beschneidung als automatisches Bundeszeichen bei der Geburt, sondern ist das Bekenntnis des Glaubens – wie Paulus selbst getauft wurde nach seiner Bekehrung (Apg 9,18).

Galater 3,26–27: „Denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.“→ Zuerst Glaube – dann Taufe.

Fazit (nach sola Scriptura):

Die biblische Taufe ist eine bewusste Handlung gläubiger Menschen, die Buße tun und Jesus als Herrn bekennen.
Kleine Kinder brauchen keine Taufe, denn sie sind vor Gott unschuldig (vgl. Matthäus 18,3–6; 19,14).
Die Kindertaufe ist eine Tradition der Kirche, nicht eine Anordnung oder Praxis der Heiligen Schrift.
Heil kommt allein durch Glauben an Jesus Christus (Epheser 2,8–9), nicht durch Sakramente – auch nicht durch die Taufe.
Apostelgeschichte 4,12: „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.“

Hier konkrete Bibelstellen, die gegen die Kindertaufe sprechen, sowie um historische Hinweise zur Entstehung der Praxis gebeten – alles im Licht des sola Scriptura-Prinzips.

Hier ist eine klare, biblisch fundierte Darstellung:

I. Biblische Argumente GEGEN die Kindertaufe (nach sola Scriptura)

1. Taufe setzt persönlichen Glauben voraus
Markus 16,16 (LUT)
„Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“
→ Glaube ist Voraussetzung – Kleinkinder können nicht glauben.

Apostelgeschichte 8,36–38
Der Kämmerer fragt: „Siehe, hier ist Wasser; was hindert mich, getauft zu werden?“
Philippus antwortet: „Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so darf es geschehen.“
→ Glaubensbekenntnis vor der Taufe – kein Raum für stellvertretenden Glauben.

2. Taufe folgt auf Buße – und Buße setzt Verständnis voraus
Apostelgeschichte 2,38
„Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen…“
→ Buße = Umkehr vom bewussten Sündenleben. Ein Säugling sündigt nicht bewusst und kann keine Buße tun.

Apostelgeschichte 19,4
„Da sprachen sie: ‚Wir sind auf die Taufe des Johannes getauft worden.‘ Paulus aber sprach: ‚Johannes hat mit der Taufe der Buße getauft…‘“
→ Auch Johannes’ Taufe war eine Bußtaufe für reuige Erwachsene – nicht für Babys.

3. Kinder sind bereits rein – sie brauchen keine sakramentale „Reinigung“
Matthäus 19,14
„Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Himmelreich.“
→ Jesus segnet Kinder – ohne sie zu taufen. Er sieht sie als rein und empfangswürdig.

Matthäus 18,3
„Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“
→ Kinder sind Vorbild der Unschuld – nicht unrein durch „Erbsünde“ im katholischen Sinn.

4. Die „Haus-taufen“ beinhalten keine Kleinkinder
Apostelgeschichte 16,32–34 (Gefängniswärter von Philippi)
„Sie redeten das Wort des Herrn zu ihm und zu allen, die in seinem Hause waren… und er wurde getauft…“
→ Alle hörten das Wort und freuten sich am Glauben – unmöglich bei Säuglingen.

1. Korinther 1,16
Paulus erwähnt: „Ich habe auch das Haus des Stephanas getauft.“
→ Doch in 1. Korinther 16,15 heißt es: „Ihr wisst, dass das Haus des Stephanas der Erstling in Achaia ist und sich in den Dienst der Heiligen gestellt hat.“
→ Aktiver Dienst = bewusster Glaube – also keine Kleinkinder.

5. Kein einziges Beispiel für Säuglingstaufe im Neuen Testament
In mehr als 10 expliziten Taufberichten (Jerusalem, Samaria, Äthiopien, Philippi, Korinth, Ephesus etc.) wird nie ein Säugling oder Kleinkind erwähnt.
Das Schweigen der Schrift ist hier bedeutsam, denn sonst wäre es ein zentrales Beispiel für ein Sakrament, das heute Millionen betrifft.

II. Historische Entwicklung der Kindertaufe

Die Praxis der Kindertaufe findet sich nicht in der Apostelzeit, sondern entstand schrittweise:

1. Frühes 2. Jahrhundert:
Keine Hinweise auf Säuglingstaufe bei den Apostolischen Vätern (Ignatius, Polykarp, Clemens).
Tertullian (ca. 160–220 n. Chr.), ein früher Kirchenvater, lehnt die Kindertaufe ab:
„Es ist besser, [die Taufe] aufzuschieben… Denn was muss ein Säugling, was ein Kind, was sogar ein junger Mann…?“ (De baptismo, Kap. 18)

3. Jahrhundert:
Erste sporadische Hinweise auf Kindertaufe (z. B. bei Origenes), aber immer noch keine allgemeine Praxis.
Grund: Furcht vor dem frühen Tod ungetaufter Kinder und die zunehmende Sakramentalisierung der Taufe („Heil ohne Taufe unmöglich“).

4. Jahrhundert:
Augustinus (354–430) verbindet Taufe eng mit der Erbsündenlehre:
Ungetaufte Kinder sterben in der Erbsünde – darum muss man sie taufen.
Damit wird die Kindertaufe theologisch verankert – nicht aus der Schrift, sondern aus philosophisch-theologischen Systemen (v. a. neuplatonisch beeinflusst).

Wichtig:
Die allgemeine Praxis der Säuglingstaufe setzte sich erst im Mittelalter (ab ca. 8.–9. Jh.) flächendeckend durch.
Das Konzept der „Erbschuld“ (nicht nur Neigung zur Sünde, sondern wirkliche Schuld) ist nicht biblisch, sondern eine theologische Entwicklung Augustins, die später vom Konzil von Karthago (418) und dem Konzil von Trient (1546) dogmatisiert wurde.

III. Fazit (sola Scriptura)

Die Bibel kennt nur die Gläubigentaufe – nach Buße, Glauben und Bekenntnis.

Kinder sind vor Gott unschuldig und bedürfen keines „sakramentalen Heilmittels“.
Kindertaufe ist eine menschliche Tradition, die – obwohl aus gutem Motiv (Sorge um das Heil) entstanden – keine Grundlage in der Heiligen Schrift hat.

Jesus segnete Kinder ohne Taufe – und stellte sie als Vorbild des Reiches Gottes hin.

Matthäus 15,3.6
„Und er antwortete und sprach zu ihnen: ‚Warum übergeht auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen?‘… Und so hebt ihr das Wort Gottes auf um eurer Überlieferung willen.“

Wie Jesus’ Segnung der Kinder (Markus 10,13–16) die falsche Vorstellung von „Erbsünde“ widerlegt – oder wie Römer 5,12 (oft als „Beweis“ für Erbsünde missverstanden wird) im Originalkontext etwas völlig anderes sagt.

wie Jesu Segnung der Kinder (Markus 10,13–16) die katholische Erbsündenlehre widerlegt, und
was Römer 5,12 wirklich sagt (im Gegensatz zur üblichen Interpretation, die Kindertaufe rechtfertigen soll).
Beides prüfen wir streng nach sola Scriptura – also allein anhand des klaren Wortes der Bibel, im Kontext und im Einklang mit dem ganzen Schriftzeugnis.

I. Jesu Segnung der Kinder widerlegt die Lehre von der Erbschuld

Der Bibeltext: Markus 10,13–16 (LUT)
13 Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an.
14 Als aber Jesus das sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: „Lasset die Kinder zu mir kommen; wehret ihnen nicht! Denn solchen gehört das Reich Gottes.
15 Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“
16 Und er nahm sie in seine Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie.

Was lehrt uns dieser Abschnitt?

1. Jesus sieht Kinder als rein und empfangswürdig
Er sagt nicht: „Taufet sie zuerst!“, sondern segnet sie sofort.
Er stellt sie nicht als sündig und unrein dar (wie es die Erbsündenlehre behauptet), sondern als Vorbild für das Reich Gottes.
„Solchen gehört das Reich Gottes“ – also ohne vorherige Sakramente, ohne „Reinigung“.
Frage: Warum würde Jesus Kinder segnen und sagen, „solchen gehört das Reich“, wenn sie in Erbschuld wären – also unter Gottes Zorn stünden?

Antwort: Weil sie es nicht sind.

2. Kinder sind Vorbild der Demut – nicht der Verdammnis
Jesus fordert Erwachsene auf, wie Kinder zu werden – nicht, weil Kinder „sündig“ sind, sondern weil sie:
unschuldig, vertrauensvoll, ohne Heuchelei, ohne Selbstgerechtigkeit sind.
Das Reich Gottes ist für solche – nicht für die, die durch ein Sakrament „gereinigt“ wurden.

3. Kein Hinweis auf Notwendigkeit der Taufe
Jesus hatte alle Autorität, ein neues Sakrament einzusetzen – doch er tut es hier nicht.
Stattdessen legt er die Hände auf sie und segnet sie – ein Akt der Gnade, nicht der „Reinigung von Schuld“.
Schlussfolgerung nach sola Scriptura:
Kinder stehen nicht unter Gottes Gericht wegen Adams Sünde. Sie sind unschuldig und rezipientfähig für Gottes Gnade – ohne Taufe.

II. Was sagt Römer 5,12 wirklich? (Kein Beweis für Erbschuld!)

Der oft missverstandene Vers: Römer 5,12 (LUT)
„Durch einen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod, und so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.“

Analyse im Kontext:

1. „Weil sie alle gesündigt haben“ – der Schlüssel!
Das griechische Wort „eph’ hō“ („weil“ / „da“) wird manchmal falsch übersetzt als „in dem alle gesündigt haben“ (wie Augustinus es verstand).
Doch der klare grammatische und theologische Kontext zeigt:

→ Der Tod kam zu allen, WEIL alle selbst gesündigt haben – nicht weil sie in Adam „mitgesündigt“ hätten.
Beachte: Paulus betont mehrfach, dass jeder für seine eigene Sünde stirbt (z. B. Römer 3,23: „Alle haben gesündigt“ – im Aorist, also als persönliche Taten).

2. Römer 5 vergleicht Adam und Christus – nicht Individualschuld
Paulus argumentiert typologisch:
Adam brachte Sünde und Tod durch seinen Ungehorsam,
Christus bringt Gerechtigkeit und Leben durch seinen Gehorsam.

Doch: Die Wirkung von Christi Werk wird auch nicht automatisch auf alle angewandt – nur auf die, die glauben (Römer 5,17–18).
Ebenso: Adams Sünde wirkt nicht als automatische Schuld auf alle – sondern der Tod ist universell, weil alle tatsächlich sündigen.

3. Kinder, die noch nicht sündigen können, sind ausgenommen
Paulus selbst sagt in Römer 7,9:
„Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig, und ich starb.“
→ Bevor das Gesetz ins Bewusstsein tritt, gibt es keine „rechenschaftspflichtige Sünde“.

Das erklärt, warum Kinder im biblischen Verständnis nicht unter Gottes Zorn stehen – sie erkennen noch nicht Gut und Böse (vgl. 5. Mose 1,39).
Hesekiel 18,20 bestätigt:
„Die Seele, die sündigt, die soll sterben. Der Sohn soll nicht die Schuld des Vaters tragen…“
→ Keine Erbschuld – nur persönliche Verantwortung.

III. Was bedeutet das für die Kindertaufe?

Wenn Kinder nicht in „Erbschuld“ sind, brauchen sie keine „Reinigung“ durch Taufe.
Wenn Taufe Glauben voraussetzt, und Kinder nicht glauben können, dann ist ihre Taufe biblisch ungültig – nicht böse gemeint, aber ohne Schriftgrundlage.

Jesus segnet Kinder – ohne Sakrament, weil sie bereits Gnade empfangen.
Gott richtet nach Werken – aber Werke setzen Bewusstsein voraus (Römer 2,6–11).
Ein Säugling hat kein bewusstes Böses getan – und braucht daher keine sakramentale „Heilung“.

Zusammenfassung (sola Scriptura)

Gott ist gerecht und barmherzig. Er verdammt niemanden für eine Sünde, die er nicht begangen hat. Und er schenkt Kindern Gnade, ohne dass wir ein Sakrament für sie erfinden müssen.

1. Johannes 1,9:
„Er erleuchtet jeden Menschen, der in die Welt kommt.“
→ Gottes Gnade reicht weiter als menschliche Riten.

Gott ist heilig, aber auch barmherzig. Er richtet gerecht – nach Werken, die aus Erkenntnis und Willen geschehen (Röm 2,6–11). Ein Säugling, der nicht unterscheiden kann zwischen Gut und Böse (5. Mose 1,39), steht nicht unter Gottes Zorn, sondern unter seiner Vatergüte.

Psalm 103,13:
„Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.“

Amen🙏🙏🙏


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