#1

Der Auferweckungsleib als endzeitliche Neuschöpfung

in Bibelstudium 10.12.2022 16:13
von Manfredo | 5.171 Beiträge



1.Korinther 15,35-58

35 Aber jemand könnte einwenden: Wie sollen die Toten auferstehen? Und mit was für einem Leib sollen sie kommen?
36 Du Gedankenloser, was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt!
37 Und was du säst, das ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, etwa vom Weizen, oder von einer anderen Saat.
38 Gott aber gibt ihm einen Leib, wie Er es gewollt hat, und zwar jedem Samen seinen besonderen Leib.
39 Nicht alles Fleisch ist von gleicher Art; sondern anders ist das Fleisch der Menschen, anders das Fleisch des Viehs, anders das der Fische, anders das der Vögel.
40 Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber anders ist der Glanz der Himmelskörper, anders der der irdischen;
41 einen anderen Glanz hat die Sonne und einen anderen Glanz der Mond, und einen anderen Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom anderen im Glanz.
42 So ist es auch mit der Auferstehung der Toten: Es wird gesät in Verweslichkeit und auferweckt in Unverweslichkeit;
43 es wird gesät in Unehre und wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit und wird auferweckt in Kraft;
44 es wird gesät ein natürlicher Leib, und es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Es gibt einen natürlichen Leib, und es gibt einen geistlichen Leib.
45 So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einer lebendigen Seele«;[3] der letzte Adam zu einem lebendigmachenden Geist.
46 Aber nicht das Geistliche ist das Erste, sondern das Natürliche, danach [kommt] das Geistliche.
47 Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch ist der Herr aus dem Himmel.
48 Wie der Irdische beschaffen ist, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische beschaffen ist, so sind auch die Himmlischen.
49 Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

Die Verwandlung der Gläubigen. Der Sieg über den Tod

50 Das aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können; auch erbt das Verwesliche nicht die Unverweslichkeit.
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
52 plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
53 Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.
54 Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: »Der Tod ist verschlungen in Sieg!
55 Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?«[4]
56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!
58 Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn!




Der alte Körper


Paulus stellt sich den kritischen Fragen, wie man sich
die leibliche Auferstehung vorstellen kann. Schließlich
ist der Körper eines Verstorbenen am Tag der Wiederkunft Christi längst verwest.

Diese Fragen werden uns Christen auch heute noch gestellt.
Lange Zeit wurde die Erdbestattung als die einzig richtige Form eines
christlichen Begräbnisses angesehen, weil der Körper
bei der Auferstehung noch irgendwie vorhanden sein
müsse.

Mittlerweile wird auch unter Christen die Feuerbestattung
nicht mehr abgelehnt, da in jeder Form der
Bestattung nach Jahrhunderten keine leiblichen Reste
mehr vorhanden sind. Dieser Grundüberlegung gibt
Paulus Recht.

Der alte Körper ist nicht auf die Ewigkeit hin geschaffen.
Zudem ist Gott für die Schaffung
eines neuen Körpers in der Auferstehung nicht auf Reste
angewiesen: „Gott gibt ihm einen Leib, wie er will.“
(V. 38)

Deshalb ist es nach Meinung des Apostels müßig,
sich in spitzfindigen Überlegungen zu ergehen, wie denn
die leibliche Auferstehung aus rein materieller Sicht
machbar sein soll. Er verweist auf das Beispiel in der
Natur, dass ein Weizenkorn stirbt und in einer völlig
neuen Form zum Leben kommt und Frucht trägt.

http://bibelarbeit.privat.t-online.de/te...5bis58_apis.pdf

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#2

Ohne Auferstehung ist alles Nichts | 1. Korinther 15, 1-20 | Mike Leister

in Bibelstudium 10.12.2022 16:15
von Manfredo | 5.171 Beiträge



Wäre Jesus nicht aus den Toten auferstanden, würden auch wir nicht auferstehen und unser Glaube wäre tot. Keine Vergebung der Sünden, ewiger Tod. Jede Predigt, jede Andacht, jede Bibelstunde: Alles wäre inhaltslos. Unser Glaube wäre eine Illusion. Ohne Auferstehung sind wir die elendsten von allen Menschen! Paulus erinnert uns: Es gibt eine Auferstehung (V.20). Jesus ist auferstanden! Weil Jesus auferstanden ist, dürfen seine Kinder die glücklichsten Menschen der Welt sein. Lebst Du in dieser Wahrheit? 7 Anwendungen für Dein Leben, was die Auferstehung Jesu bewirkt.

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11:25 Jesus sagte: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, obwohl er tot ist, der wird leben. 11:26 Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?
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